Weltraum-Odyssee, ISS-Astronauten

Weltraum-Odyssee zweier ISS-Astronauten zieht sich

18.12.2024 - 12:21:45 | dpa.de

Nur etwa eine Woche sollten Suni Williams und Barry Wilmore im All sein - daraus werden nun etwa zehn Monate.

  • Die beiden Astronauten sollten im Februar zurückkehren. (Archivbild) - Foto: John Raoux/AP/dpa
    Die beiden Astronauten sollten im Februar zurückkehren. (Archivbild) - Foto: John Raoux/AP/dpa
  • Beide Astronauten sind nicht zum ersten Mal auf der ISS. (Archivbild) - Foto: -/Roscosmos State Space Corporation via AP/dpa
    Beide Astronauten sind nicht zum ersten Mal auf der ISS. (Archivbild) - Foto: -/Roscosmos State Space Corporation via AP/dpa
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Zwei seit Juni in der Internationalen Raumstation ISS festsitzende US-Astronauten müssen noch länger als bislang gedacht dort ausharren. Der Start der Ablöse-Crew werde sich bis mindestens Ende März 2025 verspäten, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag (Ortszeit) mit. Bis dahin werden die Astronauten Suni Williams (59) und Barry Wilmore (61) rund zehn Monate auf dem Außenposten der Menschheit in etwa 400 Kilometern über der Erde verbracht haben - geplant war nur etwa eine Woche.

Wegen technischer Probleme mit dem «Starliner», mit dem Williams und Wilmore Anfang Juni zur ISS geflogen waren, entschied die Nasa, das Pannen-Raumschiff im September leer zurück zur Erde zu holen. Der bisherige Plan war, dass die beiden Astronauten im Februar 2025 mit einer «Crew-Dragon»-Raumkapsel von Elon Musks Firma SpaceX zurückkehren. 

Doch der Start der Kapsel verzögert sich nun bis mindestens Ende März. Diese sei ganz neu und müsse erst für die Mission bereitgemacht werden, hieß es. «Die Herstellung, Montage, Prüfung und abschließende Eingliederung eines neuen Raumfahrzeugs ist ein mühsames Unterfangen, das viel Liebe zum Detail erfordert», sagte der zuständige Nasa-Manager Steve Stich.

Bis dahin soll die derzeitige Crew an Bord zahlreiche wissenschaftliche Experimente machen. Williams und Wilmore sind erfahrene Astronauten, die bereits im All und auf der ISS waren. Die beiden seien für alle Eventualitäten ausgebildet, hat die Nasa mehrfach betont.

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