Muskel-Skelett-Erkrankungen: 1,71 Milliarden Menschen betroffen
Veröffentlicht am: 01.07.2026 um 05:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Laut aktuellen WHO-Daten sind rund 1,71 Milliarden Menschen betroffen. In Deutschland leben schätzungsweise 17 Millionen Rheuma-Patienten.
Die Behandlungsmethoden reichen von traditionellen Hausmitteln bis zu Hightech-Lösungen.
Nackenschmerzen durch Dauer-Smartphone-Nutzung
Immer mehr junge Menschen klagen über Nacken- und Schulterschmerzen. Fachleute sehen die intensive Nutzung elektronischer Geräte als Hauptursache.
Dr. Nguyen Thi Thuy Van vom Zentralen Krankenhaus für Traditionelle Medizin empfiehlt regelmäßige Haltungswechsel alle 45 bis 60 Minuten. Auch die Klimaanlage sollte moderat auf 26 bis 27 Grad eingestellt sein.
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Doch nicht nur Fehlbelastungen sind das Problem. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnte Ende Juni vor bestimmten Lebensmittelinhaltsstoffen. Glycerin in Slush-Eis kann ab 250 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen.
Frequenzpads und Druckwellen gegen Schmerzen
Neue Technologien halten Einzug in die Schmerztherapie. Frequenzpads mit Silikon und Quarz- oder Keramikpulver sollen die Sauerstoffsättigung kurzfristig um ein Prozent steigern. Sportler wie Aquabiking-Europameister Peter Schott nutzen die Systeme bereits zur Leistungsoptimierung.
Für Rücken und Beine gibt es die Reboots Go Lite Pants 2.0. Die Hose arbeitet mit Druckwellenmassagen, bietet 16 Druckstufen und maximal 240 mmHg. Bei 2,8 Kilogramm Gewicht und sieben Programmen hält der Akku rund 90 Minuten.
Anfang Juli kam zudem das Chi Thong Schmerzpflaster von Tat Thanh Pharmaceutical auf den Markt. Es ergänzt klassische Hausmittel wie kalte Quarkwickel – deren Wirksamkeit bei Entzündungen und Zerrungen im Knie ist seit Juni bestätigt, sofern die Wickel bei Erwärmung konsequent gewechselt werden.
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Apothekenreform verbessert Patientenversorgung
Seit Juli verändern gesetzliche Reformen die Versorgung von Schmerzpatienten. Die Apothekenreform führte neue pharmazeutische Dienstleistungen und assistierte Telemedizin ein. Mehrere hundert Apotheken bieten nun Unterstützung bei Videosprechstunden an.
Patienten können in separaten Räumen ärztliche Ersteinschätzungen einholen. Die Apotheken erhalten dafür ein Honorar von 30 Euro (2026/27). Das allgemeine Apothekenhonorar wurde auf 9 Euro angepasst.
Standard bleibt der Einsatz von Kompressionsstrümpfen zur Thromboseprophylaxe. Die Klassen 1 bis 4 unterscheiden sich im Druck – Klasse 2 wird besonders häufig bei Krampfadern eingesetzt. Bei schweren arteriellen Durchblutungsstörungen raten Experten allerdings zur Vorsicht.
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