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Mobile Sicherheit: Über 50 Lücken geschlossen, PromptSpy bedroht Millionen

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 04:54 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Ein Hersteller schließt über 50 Sicherheitslücken, während neue KI-Spyware entdeckt wird. Besitzer älterer Geräte sind besonders gefährdet.

KI-Spyware PromptSpy: Neue Gefahr für Smartphones ohne Updates
Eine Hand hält ein Smartphone mit Sicherheitssymbolen und Code auf dem Bildschirm, im Hintergrund eine verschwommene Person mit Tablet. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Sicherheit von Mobilgeräten wird zum wachsenden Problem: Während Hersteller neue Updates verteilen, steigt die Gefahr durch KI-gestützte Schadsoftware. Besitzer älterer Geräte sind besonders betroffen.

Hersteller schließen über 50 Sicherheitslücken

Anfang Juli begann ein marktführender Hersteller mit dem Rollout eines Sicherheitspatches. Der Patch schließt mehr als 50 Sicherheitslücken, fünf davon gelten als kritisch. Betroffen sind vor allem aktuelle Flaggschiff-Serien und faltbare Geräte. Der Rollout startete in Südkorea – für Deutschland wird er in Kürze erwartet.

Doch die Nachricht hat eine Kehrseite. Für Besitzer älterer Hardware endet die Update-Versorgung. Modelle wie die Xiaomi 12-Serie sowie verschiedene Mittelklasse-Geräte und Tablets bekommen im Laufe des Jahres 2026 keine Patches mehr. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät: Mobile Banking nur auf Geräten mit aktuellem Softwarestand. Spätestens sechs bis zwölf Monate nach dem letzten Patch sollte das Hauptgerät gewechselt werden.

Neue Spyware nutzt Künstliche Intelligenz

Die Bedrohungslage verschärft sich. Mit „PromptSpy“ wurde die erste mobile Spyware entdeckt, die KI zur Datenauswertung auf infizierten Smartphones einsetzt. Gleichzeitig wird Banking-Malware zunehmend im Abo-Modell für Kriminelle angeboten.

Die Zahlen sind alarmierend: Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Ransomware-Fälle um über 40 Prozent. Kriminelle verbreiten gefälschte Apps bekannter Marken über hunderte Internetadressen. Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg stellt klar: Banken müssen ihre Kunden vor solchen Betrugsszenarien warnen.

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Volkshochschulen reagieren mit neuen Kursen

Um Nutzer besser zu schützen, bauen Bildungseinrichtungen ihr Angebot aus. In Brandenburg startet Mitte Juli ein fünftägiger Intensivkurs. Themen: professionelle Büroanwendungen, Datenschutz und KI im Berufsalltag. Die Kurse sind teils als Bildungszeit anerkannt.

Auch Hamburg und Bielefeld bieten spezialisierte Formate. Von Einzelcoachings für Computer-Grundlagen bis zu Sprechstunden für mobile Geräte. In Hamburg gibt es aktuell über 1.700 Kurse im Bereich Computer und IT – inklusive Podcasting, 3D-Design und Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten.

Experten-Konferenz in Bonn

Am 15. Juli 2026 findet in Bonn die Cyber-Security-Konferenz „Phish & Chips“ statt. Über 250 Teilnehmer diskutieren aktuelle Trends der IT-Sicherheit. Referenten vom BSI, Cyber-Experten und Offiziere der Bundeswehr informieren über Präventionsstrategien und die aktuelle Bedrohungslage.

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Praxistipp: So schützen Sie Ihr Gerät im Sommer

Neben Software-Sicherheit spielt auch die Hardware eine Rolle. Bei sommerlichen Temperaturen raten Experten: Schnellladefunktion deaktivieren, Hintergrundaktivitäten einschränken und die Bildwiederholrate des Displays reduzieren. Das senkt die thermische Belastung und schützt vor Schäden.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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