MINT-Absolventen, DeepMind-Analyse

MINT-Absolventen: KI macht sie bis zu zehnmal effizienter

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 22:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

DeepMind-Analyse zeigt: MINT-Fachkräfte arbeiten durch KI bis zu zehnmal effektiver. Gleichzeitig bleiben 133.900 Stellen unbesetzt.

KI steigert Effizienz von MINT-Absolventen massiv
Moderner Arbeitsplatz mit Datenvisualisierungen und mathematischen Formeln auf Bildschirmen zur KI-gestützten Analyse. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Absolventen mit MINT-Qualifikationen arbeiten durch KI bis zu zehnmal effektiver. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von DeepMind-CEO im Juli 2026. Die Technologie wirkt wie ein Hebel: Wer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik studiert hat, profitiert massiv von den neuen Tools.

Studierende arbeiten bereits effizienter

Der Effizienzgewinn zeigt sich schon während des Studiums. Die „University Experience Study“ von Kantar Profiles befragte über 4.000 Studierende und Absolventen. Das Ergebnis: 75 % der Studierenden an staatlichen Hochschulen arbeiten durch KI effizienter. An privaten Einrichtungen sind es fast 80 %, an der Internationalen Hochschule (IU) sogar 85 %.

Eine CHE-Befragung aus dem Wintersemester 2025/26 bestätigt den Trend. 46,5 % der Studierenden nutzen KI-Tools täglich – im Vorjahr waren es erst 24,9 %. Spitzenreiter ist die Wirtschaftsinformatik: Über 90 % der Befragten arbeiten dort mindestens wöchentlich mit KI. Allerdings fordern 70 % der Studierenden klarere Regeln für den Einsatz im Studium.

133.900 MINT-Stellen bleiben unbesetzt

Der „MINT-Frühjahrsreport 2026“ zeigt den enormen Personalbedarf in technischen Berufen. Aktuell können 133.900 Stellen nicht besetzt werden. Bis 2034 droht die Lücke auf 138.600 zu wachsen. Besonders betroffen: Energie- und Elektroberufe, Metallverarbeitung, Bauwesen sowie Maschinen- und Fahrzeugtechnik.

Anzeige

Die rasanten technologischen Veränderungen im MINT-Bereich erfordern neue Strategien, um die tägliche Aufgabenflut effizient zu bewältigen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie mit bewährten Methoden wie dem Pareto-Prinzip Ihren Arbeitsalltag sofort entlasten. 7 bewährte Zeitmanagement-Techniken jetzt kostenlos sichern

Analysten sehen in KI eine Chance, den Mangel abzufedern – fordern aber mehr Qualifizierung. Eine HRlab-Analyse warnt vor einer Wissenslücke: 4,2 Millionen Beschäftigte über 60 stehen nur 2,6 Millionen Berufseinsteiger gegenüber. Der drohende Verlust an Erfahrungswissen wird auf etwa 47 Millionen Dollar pro Jahr geschätzt.

Berufseinsteiger unter Druck

KI verändert, was Arbeitgeber von Einsteigern erwarten. Eine Randstad-ifo-HR-Befragung aus dem vierten Quartal 2025 zeigt: In 14 % der Unternehmen übernimmt KI bereits Aufgaben, die früher Berufseinsteiger machten. 40 % der Betriebe planen dies für die kommenden drei Jahre. Laut Adecco Group sind Einstiegspositionen bereits um 16 % zurückgegangen.

Die gefragten Kompetenzen verschieben sich rasant. Zwischen 2021 und 2025 stieg die Nachfrage nach „AI Auditing“ um 855 %. Auch Problemlösungskompetenz (+35 %) und kritisches Denken (+17 %) werden wichtiger. Eine Ifo-Umfrage vom Juli 2026 zeigt eine brisante Entwicklung: Rund 20 % der KI-nutzenden Firmen halten es für möglich, akademische Fachkräfte durch geringer Qualifizierte zu ersetzen – wenn diese effektiv mit KI umgehen können.

Weiterbildung hinkt hinterher

Die betriebliche Qualifizierung kommt nicht hinterher. Die TÜV-Weiterbildungsstudie 2026 zeigt: 56 % der Unternehmen nutzen generative KI, aber nur 27 % haben ihre Mitarbeiter geschult. Eine schriftliche KI-Strategie haben lediglich 29 % der Firmen.

Anzeige

Angesichts der neuen regulatorischen Anforderungen durch den EU AI Act müssen Unternehmen jetzt schnell handeln, um rechtskonform zu bleiben. Dieser kostenlose Umsetzungsleitfaden bietet Ihnen einen kompakten Überblick über alle Fristen, Pflichten und Risikoklassen der KI-Verordnung. EU AI Act in 5 Schritten verstehen – Gratis-Download

Das Fraunhofer FIT entwickelt deshalb innovative Lernformate. Das Lernspiel „Kassandra“ vermittelt Risikobewertung und den EU AI Act. Seit Februar 2025 schreibt der regulatorische Rahmen eine Pflicht zur KI-Kompetenz vor. Im August 2026 treten weitere Vorgaben in Kraft. Das World Economic Forum (WEF) prognostiziert: Bis 2030 werden sich etwa 39 % der Kernkompetenzen in der globalen Arbeitswelt verändern.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69856446 |