Mini-PCs, Intel

Mini-PCs: Intel N95 fällt auf 135 Euro – Rabatt zum Halbjahreswechsel

25.06.2026 - 23:31:16 | boerse-global.de

Elektronikhändler senken Preise für kompakte N95-Rechner drastisch. Geräte von Kamrui und GMKtec erreichen neue Jahrestiefststände.

Mini-PCs im Preissturz: N95-Modelle für unter 150 Euro
Mini-PCs - Ein kompakter Mini-PC steht auf einem modernen Schreibtisch, mit unscharfem Bürohintergrund. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die kompakten Rechner mit Intels N95-Prozessor sind als preiswerte Alternative für Büroarbeit und Mediennutzung gedacht – und erreichen aktuell ihre niedrigsten Preise des Jahres.

Rabatte zum Halbjahreswechsel

Die Hardware-Händler haben den Budget-Sektor fest im Visier. Seit dem 24. Juni 2026 ist etwa der Kamrui AK1PLUS für umgerechnet rund 135 Euro zu haben – ein satter Preisnachlass von 19 Prozent gegenüber den üblichen 175 Euro. Das Gerät setzt auf Intels N95-Chip der 12. Generation, kombiniert mit 8 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher und einer 256 Gigabyte großen M.2-SSD.

Die Ausstattung kann sich für diese Preisklasse sehen lassen: Zwei HDMI-Anschlüsse unterstützen 4K-Auflösung bei 60 Hertz, dazu kommen USB 3.2 Gen2, WLAN und Bluetooth. Genug Leistung für den Alltag, wie ein Blick auf die technischen Daten zeigt.

GMKtec G3S: Der kleine Bruder macht mit

Auch der GMKtec G3S mischt im Rennen um die günstigsten Mini-PCs mit. Das System setzt auf einen Vierkern-Prozessor mit bis zu 3,4 Gigahertz Taktfrequenz. Zwei 4K-Monitore lassen sich parallel betreiben, Gigabit-Ethernet und Bluetooth 5.0 runden das Paket ab.

Die Hersteller versprechen, dass diese Geräte rund 99 Prozent aller alltäglichen Computeraufgaben bewältigen – vom Surfen im Netz über E-Mails bis zur Textverarbeitung. Und das zu einem Bruchteil dessen, was hochwertige Kompakt-Computer kosten.

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N100 im Kommen: Die Alternative für Bastler

Doch nicht nur der N95 sorgt für Furore. Branchenbeobachter sehen den Intel N100 auf dem Vormarsch. Der Chip basiert auf derselben Alder-Lake-N-Architektur wie der N95, ist aber rund 25 bis 30 Prozent schneller als der ältere N5105-Prozessor.

Besonders bei Heim-Bastlern und Betreibern kleiner Server erfreut sich der N100 wachsender Beliebtheit. Der Grund: Er unterstützt 4K-Transcoding und AV1-Decodierung – ideale Voraussetzungen für Netzwerkspeicher (NAS) und eigene Server-Projekte.

NAS-Systeme im Sonderangebot

Auch im Bereich der Netzwerkspeicher nutzen Hersteller die energiesparenden Intel-Architekturen. TerraMaster lockt noch bis zum 26. Juni 2026 mit Sonderpreisen. Das Modell F4-425 Pro setzt auf den Intel N350 und 16 Gigabyte DDR5-RAM.

Die Speicherkapazität? Beeindruckende 144 Terabyte sind möglich. Zwei 5-Gigabit-Ethernet-Anschlüsse sorgen für flotte Datenübertragung. Ein Trend zeichnet sich ab: Immer mehr Hersteller setzen auf effiziente Intel-Mobilchips für spezialisierte Hardware.

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Die andere Seite: High-End für 1.500 Euro

Die Billig-Rechner stehen in scharfem Kontrast zu einer neuen Generation von Hochleistungs-Mini-PCs. Erst am 23. Juni 2026 brachte MINIX das Modell EU928-AI für umgerechnet rund 1.430 Euro auf den Markt. Der Unterschied? Statt eines simplen N95 werkelt hier ein Intel Core Ultra 9 285H mit 16 Kernen und einer speziellen KI-Einheit (NPU).

Nur zwei Tage später folgte AAEON mit seinem Industrie-Computer EPIC-PTH9. Diese Profi-Geräte sind für anspruchsvolle KI-Anwendungen und industrielle Umgebungen konzipiert. Sie stemmen bis zu 180 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde – eine völlig andere Liga.

Während die N95-Modelle den Markt unter 200 Euro bedienen, zeigt sich: Die Schere zwischen einfachen Arbeitsgeräten und hochmoderner KI-Hardware wird immer größer.

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