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Microsoft Word: Eigene Diagrammvorlagen als .crtx-Datei speichern

Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 00:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Word speichert individuelle Diagrammgestaltungen zur erneuten Nutzung; Vorlagen sichern das Layout, nicht die zugrunde liegenden Daten.
Ein minimalistischer Arbeitsplatz mit einem Notizbuch und einem Füllfederhalter auf einem Holztisch bei natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

In der professionellen Dokumentenerstellung erfordern wiederkehrende Berichte häufig ein einheitliches Erscheinungsbild grafischer Darstellungen. Wie das Portal antwort.net in einem Bericht vom 20. Oktober 2026 erläutert, bietet Microsoft Word die Möglichkeit, individuell formatierte Diagramme als Vorlagendateien abzuspeichern und künftig für neue Datensätze wiederzuverwenden. Dieser Ansatz erleichtert die Einhaltung gestalterischer Vorgaben und reduziert den wiederholten Aufwand für die manuelle Formatierung.

Erstellung und Sicherung als Dateivorlage

Der Prozess beginnt mit dem regulären Einfügen eines Diagramms über den Reiter „Einfügen“ und die Schaltfläche „Diagramm“. Anschließend können sämtliche Elemente nach Bedarf angepasst werden. Dazu zählen unter anderem Farbpaletten, Schriftarten, Achsenskalierungen, Diagrammtitel, Gitternetzlinien sowie Datenbeschriftungen.

Sobald die Gestaltung abgeschlossen ist, lässt sich das Diagramm über einen Rechtsklick auf den äußeren Diagrammrand als Vorlage hinterlegen. Über den Kontextmenübefehl „Als Vorlage speichern“ sichert das Programm die Definition als eigenständige Datei mit der Endung .crtx.

Word verwendet hierfür standardmäßig das Verzeichnis AppDataRoamingMicrosoftTemplatesCharts. Der vorgegebene Pfad sollte beibehalten werden, damit die Anwendung die Datei bei späteren Abfragen automatisch im Vorlagenkatalog anzeigt.

Wiederverwendung und Umwandlung im Arbeitsalltag

Gespeicherte Vorlagen stehen bei späteren Arbeitsschritten direkt im Programm bereit. Über den gewohnten Pfad „Einfügen“, „Diagramm“ und die Auswahl des Ordners „Vorlagen“ können Nutzer auf die zuvor definierten Layouts zugreifen.

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Darüber hinaus lässt sich das gespeicherte Design auch auf bereits vorhandene Schaubilder übertragen. Hierzu genügt ein Rechtsklick auf die bestehende Grafik, gefolgt von der Auswahl der Option „Diagrammtyp ändern“ und dem Wechsel in die Vorlagenübersicht.

Für die Pflege der Layoutsammlung bietet Word eine zentrale Funktion: Unter „Einfügen“, „Diagramm“ und „Vorlagen“ können Anwender über die Schaltfläche „Vorlagen verwalten“ die abgelegten .crtx-Dateien verwalten, umbenennen oder nicht mehr benötigte Vorlagen aus dem Speicherort entfernen.

Einbindung von Excel-Daten und parallele Workflows

Ergänzend zur reinen Word-Funktionalität beschrieb lilyprintable.com in einem Beitrag vom 19. Oktober 2026 die Zusammenführung mit Tabellenkalkulationen. Demnach können Daten aus Excel ausgewählt und direkt in Word über entsprechende Diagrammwerkzeuge als Säulen-, Linien- oder Kreisdiagramme angelegt werden.

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Auch bereits in Excel erstellte Grafiken lassen sich per Kopieren und Einbetten, in Größe und Position justieren und durch einen Doppelklick zur Bearbeitung in der Tabellenkalkulation öffnen. Innerhalb von Word bleiben Diagrammtyp, Beschriftungen, Datenreihen sowie Layout weiterhin flexibel anpassbar.

Ein analoges Vorgehen existiert auch direkt innerhalb von Tabellenkalkulationsprogrammen. Wie 2w3.cn am 19. Oktober 2026 darlegte, lassen sich beispielsweise Liniendiagramme in Excel ab der Version 2016 über das Menü „Diagrammdesign“ als Vorlage speichern, während in älteren Versionen sowie in WPS der Rechtsklick genutzt wird. Dabei werden sämtliche Formatierungen von Gitterlinien bis zu Datenmarkern gespeichert, nachdem Testdaten entfernt wurden.

Der Abruf erfolgt über die Kategorie „Vorlagen“ beziehungsweise „Meine Vorlagen“. Wie auch bei Word-Dateien gilt hierbei der Grundsatz, dass die Vorlage lediglich die visuellen Formate sichert, nicht jedoch die zugrundeliegenden Quelldaten.

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