Microsoft Teams Rooms: IntelliFrame-Namensetiketten starten Ende Januar 2027
Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 06:33 Uhr | Redaktion boerse-global.deIn hybriden Meetings wird die Zuordnung von Sprechern im Konferenzraum für zugeschaltete Personen oft zur Herausforderung. Microsoft plant für Microsoft Teams Rooms on Windows eine neue Erkennungsfunktion: Über sogenannte IntelliFrame-Namensetiketten sollen Teilnehmer im physischen Raum künftig namentlich identifiziert werden.
Für remote Teilnehmende erscheinen die entsprechenden Namen direkt unter den jeweiligen Video-Feeds der Personen im Konferenzraum. Zudem lässt sich über diese Einblendung direkt die digitale Kontaktkarte der erfassten Person aufrufen.
Geänderter Zeitplan für die weltweite Bereitstellung
Wie aus einem Branchenbericht vom 15. Oktober 2026 hervorgeht, hat sich der Zeitplan für die Veröffentlichung der unter der Roadmap-ID 566700 geführten Funktion verschoben. Ursprünglich war der Beginn der allgemeinen Verfügbarkeit für weltweite Mandanten sowie Government Community Cloud (GCC) für Mitte November 2026 angesetzt. Nach den aktuellen Planungen startet der Rollout nun Ende Januar 2027.
Der vollständige Abschluss der weltweiten Bereitstellung wird für Anfang Februar 2027 erwartet. Zuvor war das Erreichen dieses Meilensteins bereits für Mitte Dezember 2026 vorgesehen gewesen.
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Technische Voraussetzungen und automatische Aktivierung
Die Funktion richtet sich an Organisationen, die über eine Teams-Rooms-Pro-Lizenz verfügen. Eine wesentliche Voraussetzung für die Anzeige der Labels ist zudem die vorherige Registrierung der Teilnehmenden über die Stimm- und Gesichtserkennung, das sogenannte Voice- und Face-Enrollment im Rahmen der Personenerkennung.
Sind diese technischen und administrativen Kriterien erfüllt, schaltet sich die Erkennungsfunktion automatisch ein. Für die Aktivierung besteht auf Seiten der Systembetreuer kein manueller Handlungsbedarf. Liegen für die anwesenden Personen im Raum keine registrierten Profile vor, blendet das System schlicht keine Namensetiketten ein, während die eigentliche Bildaufteilung erhalten bleibt.
Steuerungsoptionen für Administratoren
Trotz der standardmäßigen Bereitstellung behalten Administratoren die Kontrolle über den Einsatz der Technologie. Die Richtlinien lassen sich bei Bedarf über zentrale Administrationsbefehle anpassen.
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Möchte ein Unternehmen die namentlichen Einblendungen unterbinden, das optische Zuschneiden der einzelnen Personen im Videobild jedoch beibehalten, steht der PowerShell-Befehl Set-CsTeamsMeetingPolicy -RoomPeopleNameUserOverride Off zur Verfügung. Soll das Anlegen und Nutzen biometrischer Profile für die Erkennung organisatorisch vollständig unterbunden werden, lässt sich dies über den Parameter -EnrollUserOverride Disabled konfigurieren.
