Microsoft Teams mobil: Anrufe ablehnen und direkt per Chat antworten
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 14:11 Uhr | Redaktion boerse-global.deNutzer der mobilen Version von Microsoft Teams erhalten in Kürze eine neue Möglichkeit zur schnellen Gesprächssteuerung. Wie aus einer Mitteilung im Microsoft Message Center hervorgeht, können Anwender eingehende Teams-Anrufe auf dem Smartphone künftig ablehnen und dem Anrufer im selben Schritt eine Nachricht über den Teams-Chat zukommen lassen.
Dabei stehen sowohl vorgefertigte Kurzmitteilungen, etwa mit der Nachfrage nach einem späteren Rückruf, als auch individuell verfasste Texte zur Auswahl.
Die Neuerung soll mobile Arbeitsabläufe vereinfachen, wenn Angerufene ein Gespräch situativ nicht entgegennehmen können, dem Gegenüber jedoch unmittelbar den Grund oder eine Rückrufbitte mitteilen möchten. Die bisherigen Standardoptionen zum reinen Annehmen oder Ablehnen eines Anrufs bleiben parallel unverändert erhalten.
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Technische Voraussetzungen und Einschränkungen
Die neue Funktion greift nicht bei jeder Art von Telefonat. Sie ist technisch auf direkte Teams-zu-Teams-Anrufe beschränkt, bei denen zwischen den beteiligten Nutzern bereits ein entsprechender Teams-Chat existiert.
Für eingehende Anrufe aus dem traditionellen Fest- oder Mobilfunknetz über PSTN steht die Funktion nicht zur Verfügung. Ebenfalls ausgeschlossen sind anonym eingehende Anrufe sowie Anrufe, die über Interoperabilitäts-Schnittstellen abgewickelt werden.
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Zeitplan für die weltweite Bereitstellung
Der Beginn des Rollouts für die allgemeine Verfügbarkeit ist für Anfang Dezember 2026 angesetzt. Der weltweite Abschluss der Verteilung soll nach derzeitigen Planungen Mitte Dezember 2026 erfolgen. Die Einführung umfasst neben den regulären weltweiten Tenants auch spezifische Regierungsumgebungen wie GCC, GCC High und DoD.
Für Administratoren bedeutet das Update keinen zusätzlichen Konfigurationsaufwand, da die Funktion nach der Bereitstellung automatisch auf den mobilen Geräten aktiviert wird. Ein manueller Eingriff in den Verwaltungszentren ist nicht erforderlich. Dennoch empfiehlt sich im Vorfeld eine Information interner Helpdesk-Teams sowie der mobilen Anwender, um über die veränderte Bedienoberfläche beim Eingang von Gesprächen aufzuklären.
