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Microsoft Teams Juni: KI-Assistent Scout und flexiblere Meetings

Veröffentlicht: 03.06.2026 um 08:25 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft erweitert Teams um KI-Tools wie Copilot Notebooks und den Assistenten Scout. Neue Meeting-Ansichten und erweiterte Sicherheitsfunktionen ergänzen das Juni-Update.

Im Fokus stehen eine flexiblere Meeting-Oberfläche und tiefere KI-Integration. Die Neuerungen folgen auf eine kurzzeitige Störung, die Anfang der Woche den Dateizugriff blockierte.

Flexiblere Ansichten für produktivere Meetings

Eine der sichtbarsten Neuerungen: Nutzer können künftig geteilte Inhalte und Teilnehmer-Videos gleichzeitig vergrößern. Ein verschiebbarer Trennbalken zwischen Präsentationsfläche und Videogalerie erlaubt per Drag-and-drop die individuelle Anpassung der Bildschirmaufteilung. Das gibt den Teilnehmern mehr Kontrolle darüber, wie sie Inhalte und Kollegen während einer Sitzung sehen.

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Parallel dazu erweitert Microsoft die Bildungsfunktionen der Plattform. Neue Anleitungen zeigen, wie sich direkt in Teams Schulungsvideos erstellen lassen – per Bildschirmfreigabe, interaktiven Funktionen und Aufzeichnung.

KI-Offensive: Copilot Notebooks und Scout

Die künstliche Intelligenz zieht in diesem Monat massiv in Teams ein. Microsoft integriert Copilot Notebooks in die Plattform. Für den Sommer ist ein größeres Update geplant: KI-generierte Meeting-Zusammenfassungen, die ohne formelles Transkript auskommen.

Noch einen Schritt weiter geht der neue persönliche Assistent Scout. Er basiert auf OpenClaw und arbeitet im Hintergrund von Teams, Outlook und OneDrive. Scout überwacht Chats und E-Mails, um bei der Kalenderorganisation und Spesenabrechnung zu helfen. Eine Desktop-Vorschau rollt diese Woche für ausgewählte US-Kunden aus.

Unternehmen setzen die KI-Tools bereits konkret ein. Die Zeitung USA TODAY nutzt einen KI-Agenten in Teams und Outlook zur Erstellung von Anfragen nach öffentlichen Informationen. Die Redaktion berichtet, dass die Integration bereits zu mehreren Titelgeschichten beigetragen hat – durch deutlich weniger Zeitaufwand bei Recherche-Anfragen.

Europa-Expansion und Sicherheitsoffensive

Am 2. Juni kündigte Momentum die Ausweitung seines Teams Operator Connect-Dienstes auf 27 europäische Länder an. Internationale Konzerne können damit Festnetznummern, Anrufwarteschlangen und automatische Vermittlungen zentral über das Teams Admin Center verwalten.

Die Sicherheitsarchitektur wird ebenfalls verschärft. Die Virginia Tech kündigte an, ab dem 17. Juni 2026 Vertraulichkeitskennzeichnungen für Microsoft 365 einzuführen. Diese Labels erkennen automatisch Dokumente mit sensiblen oder personenbezogenen Daten und schützen sie. Der Sicherheitsdienstleister KnowBe4 hat zudem einen speziellen Nachrichtenschutz für Teams gegen Phishing-Angriffe gestartet – das FBI hatte erst kürzlich vor einer seit April aktiven Phishing-Plattform gewarnt.

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Störung behoben: Dateizugriff wiederhergestellt

Die Update-Welle folgt auf eine technische Panne. Am 1. Juni legte ein 95-minütiger Ausfall (Incident MO1329446) den Dateizugriff in Teams und Office für das Web lahm. Nutzer sahen Fehlermeldungen, dass Office-Online-Dienste nicht verfügbar seien. Besonders betroffen: Excel und PowerPoint.

Microsoft bestätigte, dass der Dienst am Nachmittag desselben Tages ohne gezielte Reparaturen wieder lief. Die IT-Abteilungen wurden dennoch angewiesen, Ausweichpfade für Desktop-Anwendungen und SharePoint-Zugriff zu prüfen – für den Fall künftiger Webdienst-Einschränkungen.

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