Microsoft Rebrand Registry: 72 Produkte mit 158 Namen dokumentiert
Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 15:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft ist bekannt dafür, Produktnamen in unregelmäßigen Abständen zu ändern – nun gibt es dafür ein eigenes Nachschlagewerk. Der Microsoft MVP Loryan Strant hat die Website „Microsoft Rebrand Registry" gestartet, die häufige Umbenennungen von Microsoft-Produkten systematisch dokumentiert und nachverfolgt.
Register erfasst 72 Produkte mit 158 Namen
Die neue Plattform listet insgesamt 72 Produkte auf, die im Laufe ihrer Geschichte zusammengenommen 158 unterschiedliche Namen getragen haben. Damit macht die Sammlung sichtbar, wie häufig Microsoft seine Produktbezeichnungen anpasst – ein Umstand, der bei Nutzern, IT-Administratoren und Unternehmenskunden immer wieder für Verwirrung sorgt.
Laut den Daten der Rebrand Registry bleibt ein Produktname im Schnitt lediglich 2 Jahre und 11 Monate bestehen, bevor er durch eine neue Bezeichnung ersetzt wird. Für IT-Abteilungen, Dokumentationsverantwortliche und Schulungsanbieter bedeutet das einen wiederkehrenden Aufwand, da Anleitungen, Zertifizierungsmaterialien und interne Prozesse regelmäßig angepasst werden müssen.
Spitzenreiter mit drei Namenswechseln
Besonders auffällig sind acht Produkte, die im Laufe ihrer Existenz bereits drei Namenswechsel durchlaufen haben. Dazu zählen laut der Registry Azure AI Search, Azure DevOps, Azure SQL Database sowie Microsoft Defender for Endpoint.
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Diese Produkte stehen exemplarisch für die Umbenennungspraxis im Cloud- und Sicherheitsportfolio des Konzerns, wo Bezeichnungen im Zuge von Produktweiterentwicklungen, Zusammenlegungen oder strategischen Neuausrichtungen mehrfach angepasst wurden.
Auch Prognosen für künftige Umbenennungen enthalten
Die Rebrand Registry beschränkt sich nicht auf die reine Rückschau: Die Website enthält zudem Prognosen dazu, welche Produkte in absehbarer Zeit erneut umbenannt werden könnten. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an historisch interessierte Beobachter, sondern auch an IT-Verantwortliche, die frühzeitig auf mögliche Namensänderungen reagieren möchten.
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Für Unternehmen, die Microsoft-Produkte im großen Stil einsetzen, kann ein solches Nachschlagewerk praktischen Nutzen entfalten: Wer weiß, welche Produkte statistisch gesehen bereits „überfällig" für eine Umbenennung sind, kann interne Kommunikation, Schulungsunterlagen und Lizenzverträge entsprechend vorbereiten.
Die von Strant initiierte Registry liefert damit einen strukturierten Überblick über ein Phänomen, das in der Microsoft-Community seit Langem für Diskussionen sorgt, bislang jedoch kaum systematisch erfasst war.
