Microsoft, Frontier

Microsoft Frontier Company: 2,5 Mrd. Euro für KI-Beratung mit 6.000 Experten

Veröffentlicht: 06.07.2026 um 18:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft bietet Office 2024 Professional Plus als günstige Einmallizenz an. Parallel treibt der Konzern die KI-Integration mit neuen Produkten voran.

Microsoft Office 2024 Professional Plus: Spar-Angebot ohne Abo-Kosten
Microsoft - Leuchtendes, futuristisches Microsoft Office-Logo auf dunklem High-Tech-Hintergrund mit digitalen Schaltkreismustern. 06.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Einmalzahlung erspart den Nutzern die laufenden Kosten eines Abonnements.

Das steckt im Paket

Die Office 2024 Professional Plus-version enthält Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote und Access. Anders als das Microsoft 365-Abo handelt es sich um eine gerätegebundene Lizenz ohne monatliche Gebühren. Neu in der 2024er-Edition: ein integrierter Dark Mode für alle Anwendungen.

Der Preis liegt bei umgerechnet rund 55 Euro – ein Bruchteil des regulären Ladenpreises von mehreren hundert Euro. Die Lizenz gilt für einen einzelnen Windows-PC und muss innerhalb von sieben Tagen nach Kauf aktiviert werden.

Das Angebot folgt auf Aktionen Anfang Juli, die das ältere Office 2021 zusammen mit Windows 11 Pro zu einem noch günstigeren Preis anboten. Diese sind inzwischen ausgelaufen.

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Microsofts KI-Offensive

Die zeitlich begrenzte Aktion fällt in eine Phase strategischer Neuausrichtung bei Microsoft. Der Konzern treibt seine KI-Integration massiv voran:

Insight Enterprises, ein US-Dienstleister mit über 14.000 Mitarbeitern, wurde als Startpartner für die neue Microsoft 365 E7 Frontier Suite benannt. Diese kombiniert Produktivitätswerkzeuge mit erweiterten Sicherheitsfunktionen und KI-Fähigkeiten. Insight will die Suite unternehmensweit einführen und fungiert zudem als Launch-Partner für Microsoft Agent 365.

Bereits zuvor hatte Insight eine 91-prozentige Akzeptanzrate von Microsoft Copilot gemeldet – mit Produktivitätsgewinnen von vier Stunden pro Woche.

Microsoft plant zudem, die Verbraucher- und Unternehmensversionen von Copilot zusammenzulegen. Ein weiterer Coup: Die Gründung der Microsoft Frontier Company, einer KI-Beratung mit einem Budget von 2,5 Milliarden Euro und rund 6.000 Experten.

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Hardware und Wettbewerb

Auch die Hardware-Hersteller ziehen mit. Panasonic hat das Notebook Let's Note CF-QR4 vorgestellt – ein 12,4-Zoll-Gerät mit Windows 11 Pro und vorinstalliertem Office 2024.

Doch Microsoft bekommt Konkurrenz. Anfang Juli wurden Details zu Neo bekannt, einer KI-gestützten Arbeitsplattform für Unternehmen. Gründer Bhavin Turakhia investierte 30 Millionen Euro aus eigener Tasche. Neo vereint Dokumente, Dateispeicher und Projektmanagement und startete im April 2026 den internen Betrieb. Die Plattform positioniert sich als direkter Rivale zu Microsoft und Google.

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