Microsoft, Copilot

Microsoft Copilot: Word, Excel und PowerPoint ziehen in die App ein

Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 01:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Office-Anwendungen sollen ab Mitte November 2026 direkt in Copilot nutzbar sein; der Start beginnt mit Microsoft-Frontier-Teilnehmern.
Ein minimalistischer, moderner Arbeitsplatz mit einem leeren Holztisch und natürlichem Licht, das durch ein großes Fenster fällt. Illustration mit AI erstellt.

Der Softwarekonzern Microsoft dreht die bisherige Bedienlogik seiner Bürosoftware um und integriert zentrale Produktivitätsanwendungen künftig direkt in die Copilot-Applikation.

Wie aus einer Microsoft-365-Mitteilung mit der Kennung MC1530611 hervorgeht, können Anwender Dateien aus Word, Excel und PowerPoint künftig unmittelbar innerhalb der KI-Oberfläche erstellen, einsehen, bearbeiten und gemeinsam mit Kollegen nutzen. Der weltweite Start für die allgemeine Verfügbarkeit ist für Mitte November 2026 angesetzt.

Bislang fungierte der KI-Assistent primär als Ergänzung innerhalb der jeweiligen Einzelprogramme. Mit dem anstehenden Schritt soll die Arbeitsweise gebündelt werden, sodass das Verfassen von Dokumenten, das Verwalten von Tabellen und das Entwerfen von Präsentationen in einer einzigen Anwendung ohne Softwarewechsel möglich wird. Nutzer können die jeweiligen Arbeitsschritte und Anpassungen über Anweisungen in Alltagssprache steuern.

Dokumentenübersicht und vertraute Kollaborationsfunktionen

Als maßgebliche Neuerung führt Microsoft eine Bibliotheksfunktion innerhalb der Copilot-App ein. Dieser Bereich bündelt die Dokumente an einem zentralen Ort in der Benutzeroberfläche, um den Zugriff und die Übersicht zu erleichtern.

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Trotz des veränderten Aufbaus bleiben etablierte Kollaborationswerkzeuge erhalten: Anwender können erstellte Inhalte wie gewohnt mit anderen Personen teilen, Notizen und Kommentare hinterlassen sowie Dateien gemeinsam prüfen.

Stufenweise Einführung und Anforderungen an die IT

Für IT-Verantwortliche in Unternehmen ist die Einführung mit wenig Aufwand verbunden. Laut den Angaben des Herstellers ist für den Start des Rollouts keine gesonderte Aktion durch Administratoren erforderlich. Die Berechtigungen und Zugriffe lassen sich über die bereits vorhandenen Copilot-Richtlinien sowie Microsoft Entra ID steuern und absichern.

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Der Zugang zu den neuen Funktionen ist zunächst begrenzt. Der Rollout startet vorerst ausschließlich für Teilnehmer des firmeneigenen Frühzugangsprogramms Microsoft Frontier innerhalb der Bereiche Chat und Cowork. Eine Ausweitung auf einen größeren Anwenderkreis ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Laut einer Schätzung des IT-Fachportals TechRadar könnte es bis zur Bereitstellung für zusätzliche Nutzergruppen nur wenige Monate dauern; ein offiziell bestätigter Zeitplan für diese breitere Freigabe steht bislang jedoch noch aus.

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