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Microsoft Copilot: Administratoren müssen drei Domains freigeben

Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 23:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft führt seine Copilot-Anwendungen zusammen und verlegt Arbeitskonten auf eine neue Domain. IT-Abteilungen müssen Netzwerkfreigaben anpassen.

Microsoft bündelt Copilot-Apps: Einheitliche KI-Lösung für alle Konten
Ein moderner, aufgeräumter Arbeitsplatz mit einem geöffneten Laptop in einem hellen Bürogebäude. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft vereint seine bislang getrennten Copilot-Anwendungen für Privatnutzer und Unternehmenskunden in einer einzigen App. Die neue, einheitliche Anwendung unterstützt künftig persönliche Konten, Arbeitskonten und Schulkonten gleichermaßen.

Neue Web-Adresse für Arbeitskonten

Im Zuge der Umstellung ändert sich die Web-Adresse für Nutzer mit Arbeitskonten: Statt copilot.microsoft.com ist Copilot künftig unter copilot.cloud.microsoft erreichbar. Diese Änderung betrifft Unternehmensanwender direkt und erfordert Anpassungen auf administrativer Ebene.

Handlungsbedarf für IT-Administratoren

Damit der Zugriff auf die vereinte Copilot-App reibungslos funktioniert, müssen IT-Administratoren nach Angaben von aguidetocloud.com drei Domains in ihren Netzwerken freigeben: .cloud.microsoft (Endpoint-Set 184), .static.microsoft sowie *.usercontent.microsoft (Set 193). Ohne diese Freigaben drohen Zugriffsprobleme für Mitarbeiter, die auf die App angewiesen sind.

Komplizierter wird es beim Umgang mit persönlichen Konten. Diese lassen sich laut aguidetocloud.com nur über Tenant Restrictions v2 blockieren. Unternehmen, die bislang lediglich den Zugriff auf copilot.microsoft.com gesperrt hatten, könnten damit ins Leere laufen: Diese Sperre verhindert möglicherweise nicht, dass Nutzer über persönliche Einstiegspunkte weiterhin auf Copilot zugreifen.

IT-Verantwortliche, die eine strikte Trennung zwischen privater und dienstlicher Nutzung durchsetzen wollen, müssen ihre Sicherheitsrichtlinien entsprechend überprüfen und anpassen.

Rückschlag bei Windows-Integration

Parallel zur Zusammenführung der Copilot-Apps hat Microsoft die Funktion „Ask Copilot“ in Windows 11 vorübergehend deaktiviert, wie winaero.com berichtet. Die Funktion war ausschließlich in Verbindung mit der Microsoft-365-Copilot-App nutzbar gewesen. Mit der Abschaltung kehrt die klassische Windows Search als Standard-Suchfunktion in Windows 11 zurück.

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Einen konkreten Zeitplan für eine Wiedereinführung von Ask Copilot nennt Microsoft laut winaero.com bislang nicht. Für Nutzer, die sich an die KI-gestützte Suche gewöhnt hatten, bedeutet dies vorerst eine Rückkehr zu den gewohnten Suchfunktionen von Windows.

Einordnung

Die Zusammenlegung der Copilot-Apps markiert einen weiteren Schritt in Microsofts Bemühen, seine KI-Angebote über verschiedene Nutzergruppen hinweg zu vereinheitlichen.

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Gleichzeitig zeigen die Übergangsprobleme bei der Windows-Integration und die komplexen Anforderungen an Netzwerkfreigaben, dass die technische Umsetzung für Unternehmen nicht ohne Aufwand verläuft. Administratoren sind gut beraten, ihre Endpoint- und Zugriffsrichtlinien zeitnah zu überprüfen, um Unterbrechungen im Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter zu vermeiden.

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