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Microsoft 365: Preise steigen bis 43 Prozent ab 1. Juli

02.07.2026 - 13:33:43 | boerse-global.de

Microsoft erhöht die Preise für Microsoft 365, insbesondere für Frontline-Mitarbeiter, und führt neue KI-Funktionen sowie eine Integration mit Xero ein.

Microsoft 365 Preiserhöhung: Neue KI-Tools und Xero-Integration ab Juli
Microsoft - Zukunftssicherer Serverraum mit leuchtend blauen Datenströmen, die KI und Datenintegration darstellen. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Preise für Microsoft 365 steigen zum 1. Juli 2026 deutlich an – besonders für Frontline-Mitarbeiter wird es teuer.

Gleichzeitig bringt der Konzern neue KI-Funktionen auf den Markt und stellt Unternehmen eine 11-Punkte-Checkliste für die Einführung bereit. Eine Integration mit der Buchhaltungssoftware Xero soll zudem Finanzdaten direkt in die Office-Welt holen.

Preisschock für Frontline-Pläne

Besonders hart trifft es die günstigen Lizenzen für Mitarbeiter ohne festen Arbeitsplatz. Der F1-Plan ohne Teams steigt um satte 43 Prozent – von 1,75 auf 2,50 Euro. Mit Teams sind es 33 Prozent mehr, also 3,00 Euro. Der F3-Plan verteuert sich um ein Viertel auf 10,00 Euro.

Auch die Enterprise-Pläne werden teurer: E3-Lizenzen kosten nun 39,00 Euro (plus 8 Prozent), E5 steigt um 5 Prozent auf 60,00 Euro. Microsoft versucht, die höheren Preise mit zusätzlichen Leistungen zu rechtfertigen. So ist Defender for Office 365 Plan 1 nun im E3 enthalten, und E5-Kunden erhalten Security Copilot inklusive – samt 400 Security Compute Units pro 1000 Nutzer monatlich. Wer mehr braucht, zahlt 6,00 Euro pro Einheit.

Service Agent und Copilot Cowork starten durch

Ende Juni brachte Microsoft den Service Agent in Microsoft 365 Copilot auf den Markt. Das Tool vereint Workflows aus Dynamics 365 und M365 und bietet über 70 Tools sowie 20 Produktverbesserungen für Fallzusammenfassungen und Wissenssuche. Voraussetzung: eine Lizenz für Dynamics 365 Customer Service und Microsoft 365 Copilot.

Bereits am 16. Juni startete Copilot Cowork weltweit – mit einem neuen Abrechnungsmodell. Unternehmen zahlen nun pro Nutzung: 0,01 Euro pro Copilot Credit, abhängig von Modellnutzung, Kontextabruf und Laufzeit. Die Schonfrist für Early Adopters endete am 1. Juli. Mehr als die Hälfte der Fortune-500-Unternehmen nutzt Cowork bereits.

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Xero-Integration: Finanzdaten per Sprachbefehl

Die Buchhaltungssoftware Xero hat am 2. Juli eine Integration mit Microsoft 365 gestartet. Über den JAX AI Agent lassen sich Finanzdaten per natürlicher Sprache in Copilot Chat, Excel, Word und PowerPoint abrufen. Live-Datentabellen und Diagramme entstehen direkt im Dokument.

Datenschutzbedenken begegnet Xero mit einer klaren Ansage: Daten werden nur während aktiver Sitzungen genutzt und nicht zum Training von Microsofts KI-Modellen verwendet. Eine Erweiterung auf Outlook und Teams ist geplant.

Checkliste für die KI-Einführung

Microsoft hat am 2. Juli eine 11-Schritte-Checkliste veröffentlicht, die Unternehmen bei der KI-Einführung helfen soll. Der Microsoft Copilot Readiness Checklist zufolge ist die Datenbereinigung und Berechtigungsverwaltung vor dem Rollout entscheidend. Themen wie Identitätsmanagement, KI-Governance und SharePoint-Struktur werden abgedeckt.

Der Microsoft 2026 Agent Confidence Index vom 29. Juni zeigt: KI-Profis sind im Schnitt zu 64 Prozent überzeugt, dass KI Enterprise-Aufgaben bewältigen kann. Bei strukturierten Aufgaben wie Berichterstellung und Zusammenfassungen ist das Vertrauen hoch. Dennoch setzen 60 Prozent der Fachleute weiterhin auf menschliche Kontrolle.

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Partner erhalten Spezialisierungen

Microsoft hat am 1. Juli mehrere Unternehmen für ihre Expertise ausgezeichnet. Logicalis und Tieto erhielten die Microsoft Copilot-Spezialisierung. Logicalis wurde zudem Frontier Partner für Sicherheit und Cloud-Transformation. Insight Enterprises ist Launch-Partner für das neue Microsoft 365 E7 Frontier Suite und die Microsoft Agent 365-Plattform. Das Unternehmen berichtet von 91 Prozent Akzeptanz innerhalb von neun Monaten bei der eigenen internen Einführung.

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