Microsoft, Preise

Microsoft 365: Preise ab sofort um bis zu 43 Prozent erhöht

Veröffentlicht am: 03.07.2026 um 22:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft hebt Preise für Business-Abonnements an. Grund sind neue KI-Funktionen und erweiterte Sicherheitsdienste.

Microsoft 365: Preiserhöhung für Business-Kunden ab Juli 2026
Nahaufnahme von Händen, die auf einer Tastatur tippen, mit einem Microsoft Word-Dokument im Hintergrund auf einem Bildschirm. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Juli 2026 die Preise für seine Business- und Enterprise-Abonnements angehoben. Betroffen sind alle gängigen Tarife der Produktivitätssuite – von der Business Basic bis zur E5-Lizenz. Als Grund nennt Microsoft die Integration künstlicher Intelligenz und erweiterter Sicherheitsfunktionen.

Die neuen Preise im Überblick

Die Anpassungen fallen je nach Tarif unterschiedlich aus. Besonders stark betroffen sind die Frontline-Pläne für Mitarbeiter ohne festen Arbeitsplatz: Hier liegen die Steigerungen zwischen 25 und 43 Prozent, abhängig davon, ob Microsoft Teams enthalten ist.

Im Einzelnen steigen die monatlichen Kosten wie folgt:

  • Business Basic: von 6 auf 7 Euro (plus 17 Prozent)
  • Business Standard: von 12,50 auf 14 Euro
  • Office 365 E3: von 23 auf 26 Euro
  • Microsoft 365 E3: von 36 auf 39 Euro
  • Microsoft 365 E5: von 57 auf 60 Euro

Kunden mit Jahresverträgen zahlen den alten Preis bis zur nächsten Verlängerung. Für alle anderen gelten die neuen Konditionen ab sofort.

KI und Sicherheit als Preistreiber

Microsoft begründet die Erhöhungen mit dem Ausbau künstlicher Intelligenz und Sicherheitslösungen. Konkret nennt der Konzern Funktionen wie Microsoft Defender, Intune und den Security Copilot. Diese Dienste sollen Unternehmen besser vor Cyberangriffen schützen und Routineaufgaben automatisieren.

Doch was bedeutet das für deutsche Anwender? Wer die höheren Kosten durch mehr Produktivität ausgleichen will, sollte sich mit den wichtigsten Tastenkombinationen vertraut machen.

Anzeige

Wer die Preiserhöhung von bis zu 43 % durch mehr Effizienz ausgleichen will, findet in diesem Report die wichtigsten Shortcuts und Anpassungen – von Word-Tastenkombinationen bis zur Teams-Oberfläche. Jetzt kostenlosen Produktivitäts-Report anfordern

Effizienter arbeiten in Word und Excel

Gerade bei wiederkehrenden Aufgaben sparen Shortcuts wertvolle Zeit. Ein Beispiel: Das Einfügen des Gradzeichens (°) gelingt auf verschiedenen Systemen unterschiedlich:

  • Windows: Alt + 0176 (Ziffernblock)
  • Mac: Shift + Option + 8
  • Windows (alternativ): Unicode 00B0, dann Alt + X

Darüber hinaus empfehlen Produktivitätsexperten die Anpassung der Symbolleiste für den Schnellzugriff und des Menübands. Wer häufig genutzte Befehle dort ablegt, spart sich den Weg durch verschachtelte Menüs.

Teams-Oberfläche überarbeitet

Auch die Benutzeroberfläche von Microsoft Teams wurde im Juni 2026 aktualisiert. Ziel war es, versehentliche Klicks während Besprechungen zu vermeiden. Der Button „Hand heben" wandert nun unter den Bereich „Reaktionen", während die Schaltfläche „Verlassen" ganz nach rechts verschoben wurde. Zudem lassen sich Symbole in der Symbolleiste jetzt festpinnen und neu anordnen.

Neue Hardware für Power-User

Anzeige

Bereits jetzt zahlen viele Unternehmen bis zu 43 % mehr für Microsoft 365 – ohne den vollen Nutzen der neuen KI- und Sicherheitsfunktionen auszuschöpfen. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie mit 5 Shortcuts und optimierten Einstellungen Ihre Produktivität steigern und die Mehrkosten wettmachen. Produktivitäts-Booster jetzt sichern

Parallel zu den Software-Updates kommt neue Hardware auf den Markt, die komplexe Arbeitsabläufe erleichtern soll. OpenAI hat gemeinsam mit dem Hersteller Work Louder ein Makro-Pad namens Codex Micro entwickelt. Das Gerät erscheint am 15. Juli 2026 und kostet voraussichtlich rund 199 Euro. Es verfügt über 13 Tasten, einen Joystick und einen Drehregler – ideal für Entwickler und Vielnutzer, die häufig Makros oder Tastenkombinationen ausführen.

Weitere spezialisierte Hardware soll gegen Ende 2026 folgen, erste Auslieferungen werden für Februar 2027 erwartet. Der Trend zu physischen Steuerungselementen in Kombination mit KI-gestützter Software zeichnet sich damit deutlich ab.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69682956 |