Microsoft 365 Copilot: Grok-Modell ab sofort in Word und Excel
Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 05:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft erweitert sein KI-Portfolio in Büroanwendungen und bindet das Modell Grok von SpaceXAI in Microsoft 365 Copilot ein. Damit steht das Sprachmodell künftig direkt in den Programmen Word, Excel und PowerPoint zur Verfügung, wie das Unternehmen am 12. September 2026 bekannt gab.
Die Einführung erfolgt zunächst nicht flächendeckend, sondern als sogenannte Limited Preview im Rahmen des Microsoft-Frontier-Programms. Zugriff auf die neuen Funktionen erhalten vorerst nur ausgewählte Kunden. Ziel der Testphase ist es, die Funktionalitäten und die Zusammenarbeit des Modells mit den bestehenden Office-Werkzeugen in der Praxis zu erproben.
Freigabe durch IT-Administratoren erforderlich
Um den datenschutzrechtlichen und organisatorischen Vorgaben für Unternehmenskunden zu entsprechen, hat Microsoft die Entwickler von SpaceXAI offiziell in das Verzeichnis der Unterauftragsverarbeiter (Sub-Prozessoren) seiner Online-Dienste aufgenommen.
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Eine automatische Umstellung für die teilnehmenden Kunden gibt es dennoch nicht: IT-Administratoren müssen die Nutzung von Grok in ihren Systemen ausdrücklich und manuell freischalten. Damit behalten Unternehmen die Kontrolle darüber, ob Datenverarbeitungen über das Modell von SpaceXAI in ihren Tenants stattfinden dürfen.
Ausschluss für europäische Kunden während der Preview
Für Nutzer in Europa steht die Erweiterung zunächst nicht bereit. Wie aus einem Bericht vom 17. September 2026 hervorgeht, schließt Microsoft Kunden in der Europäischen Union, den EFTA-Staaten sowie im Vereinigten Königreich während der Preview-Phase von der Bereitstellung aus.
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Gründe für die geografische Einschränkung im Rahmen des Frontier-Programms wurden nicht näher erläutert, doch verweisen derartige Vorbehalte bei Cloud- und KI-Diensten in der Branche regelmäßig auf komplexe regulatorische Rahmenbedingungen in den jeweiligen Märkten. Wann das SpaceXAI-Modell nach Abschluss der Testläufe auch für europäische Unternehmen freigeschaltet wird, bleibt damit vorerst offen.
