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Microsoft 365: Admins müssen bis 14. Dezember den Datenstandort wählen

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 16:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Berechtigte Unternehmen können Microsoft-365-Daten im Heimatland ablegen; Administratoren müssen die Option bis zum 14. Dezember 2026 festlegen.

Microsoft 365: Nationale Datenspeicherung für fünf Länder wählbar
Moderne, minimalistische Serverraum-Architektur mit symmetrischen Serverschränken in einer kühlen, professionellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat für berechtigte kommerzielle Tenants in Deutschland, Frankreich, Norwegen, Schweden und der Schweiz eine neue Option eingeführt: Kundendaten von Microsoft 365 können künftig im jeweiligen Heimatland gespeichert werden, statt wie bisher regional innerhalb der EU-Datengrenzen verteilt zu werden.

Wie heise.de berichtete, betrifft die Neuerung zentrale Dienste des Microsoft-365-Ökosystems, darunter Copilot und Copilot Chat, Exchange Online, OneDrive, Teams sowie SharePoint.

Standardmäßig deaktiviert

Die neue Speicheroption ist zunächst nicht aktiv. IT-Administratoren müssen sie manuell einschalten, wenn sie die Daten ihres Unternehmens landesspezifisch statt regional in der EU ablegen möchten. Wer nichts unternimmt, bleibt bei der bisherigen Regelung, bei der Daten innerhalb der EU-Datengrenzen, aber nicht zwingend im eigenen Land gespeichert werden.

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Für die Umstellung räumt Microsoft den Administratoren ein Zeitfenster ein: Bis zum 14. Dezember 2026 kann die Einstellung angepasst werden. Danach greift die jeweils gewählte Option verbindlich.

Keine Änderung bei Datenschutz und Sicherheit

Nach Angaben von Microsoft bleiben die Daten in beiden Varianten – ob national oder regional gespeichert – innerhalb der EU-Datengrenzen. Auch an Datenschutzstandards, Sicherheitsmaßnahmen, Compliance-Vorgaben und Verschlüsselung ändere sich durch die neue Wahlmöglichkeit nichts. Der Unterschied liegt demnach ausschließlich im physischen Speicherort der Daten innerhalb der Europäischen Union.

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Für Unternehmen in den fünf genannten Ländern bedeutet die Neuerung vor allem mehr Kontrolle darüber, wo ihre Daten konkret liegen – ein Aspekt, der insbesondere für Organisationen mit strengen nationalen Compliance-Anforderungen oder vertraglichen Vorgaben zur Datenlokalisierung relevant sein kann.

IT-Abteilungen in den betroffenen Ländern sollten die Frist bis Mitte Dezember im Blick behalten, um rechtzeitig zu entscheiden, ob die bisherige EU-weite Speicherung beibehalten oder auf eine strikt nationale Ablage umgestellt werden soll.

Teile dieses Beitrags beruhen auf Recherchen von heise online.

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