Meta-Wearables: KI-Anhänger und Smart-Brille für Geschäftskunden
30.05.2026 - 10:39:10 | boerse-global.deNoch in diesem Jahr will Meta mit der Erprobung eines KI-gesteuerten Anhängers beginnen – Teil einer umfassenden Strategie, die verlustreiche Sparte Reality Labs endlich in die Gewinnzone zu führen.
Neue Hardware für den Arbeitsplatz
Das kommende Produktportfolio umfasst neben dem KI-Pendant auch eine neue Generation intelligenter Brillen. Besonders spannend: Mit „Wearables for Work" bringt Meta einen speziellen Dienst für Unternehmen auf den Markt. Die Idee dahinter: Wearables sollen nicht länger nur Privatnutzer begeistern, sondern auch im Berufsalltag produktiv eingesetzt werden können.
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Den Grundstein für diesen Schritt legte Meta bereits 2025 mit der Übernahme von Limitless, einem Spezialisten für KI-gestützte Kleingeräte. Für die Entwicklung der Smart-Brillen setzt der Konzern weiter auf die bewährte Partnerschaft mit EssilorLuxottica, dem Mutterkonzern von Ray-Ban und Oakley. Ziel ist es, traditionelles Brillendesign mit modernster Künstlicher Intelligenz zu verbinden.
Milliardendefizit als Antrieb
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Die neuen Produkte kommen nicht von ungefähr. Reality Labs, Metas Hardware-Sparte, schreibt weiterhin tiefrote Zahlen. Im ersten Quartal 2026 verbuchte die Division einen Verlust von rund 3,7 Milliarden Euro bei Einnahmen von lediglich 370 Millionen Euro. Seit 2020 hat sich das kumulierte Minus auf über 73 Milliarden Euro summiert.
Doch die Konzernführung gibt sich kämpferisch. Ein internes Memo von Manager Alex Himel zeigt die ambitionierten Ziele: Zehn Millionen Wearables sollen allein in der zweiten Jahreshälfte 2026 verkauft werden. Der KI-Anhänger und die Fokussierung auf Geschäftskunden gelten als entscheidende Hebel, um diese Vorgabe zu erreichen.
Ob der Plan aufgeht? Das dürfte nicht zuletzt davon abhängen, ob Meta die richtige Mischung aus Innovation, Design und Nutzen findet – und ob Unternehmen bereit sind, für KI-Wearables tief in die Tasche zu greifen.
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