VR-Brille, Apples

Meta VR-Brille: Rund 83 Prozent leichter als Apples Vision Pro

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 04:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Meta setzt bei seinem neuen VR-Headset auf geringes Gewicht, hochauflösende Displays und Gestensteuerung. Der Verkaufsstart ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Meta zeigt ultraleichtes VR-Headset mit 100 Gramm und Premiumpreis
Eine minimalistische Werkbank aus Magnesiumlegierung in einem modernen Laborgebäude bei natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Im Rahmen der Entwicklerkonferenz Meta Connect in Menlo Park hat der US-Technologiekonzern Meta eine neue Generation seiner Virtual-Reality-Hardware vorgestellt.

Wie aus Berichten mehrerer Fachmedien vom 23. September 2026 hervorgeht, setzt das Unternehmen dabei auf eine radikale Reduktion des Gewichts und der Bauform, um aktuelle Design-Standards der Branche herauszufordern. Das neue Headset wiegt demnach rund 100 Gramm und ist damit deutlich leichter als bisherige Mixed-Reality-Lösungen.

Radikale Gewichtsreduktion durch ausgelagerte Hardware

Das geringe Gewicht der Brille, das laut Herstellerangaben etwa 3,57 Unzen beträgt, markiert einen signifikanten Sprung in der Hardware-Entwicklung. Im Vergleich zur Meta Quest 3, die 515 Gramm wiegt, ist das neue Modell etwa fünfmal leichter. Gegenüber dem Apple Vision Pro ergibt sich laut Marktanalysen eine Gewichtsreduktion von rund 83 Prozent bei einer gleichzeitig um 60 Prozent geringeren Gehäusegröße.

Möglich wird diese Bauweise durch die Verwendung einer Magnesiumlegierung für das Gehäuse sowie die Auslagerung zentraler Komponenten. Die Brille ist über ein Kabel mit einem separaten, etwa 300 Gramm schweren „Compute-Puck“ verbunden.

In diesem externen Modul sind der Akku sowie die Recheneinheit untergebracht, die laut Branchenberichten auf dem Snapdragon Reality Elite (XR2 Gen 3) basiert und über mindestens 12 Gigabyte RAM sowie 128 Gigabyte Speicher verfügt.

Hochauflösende Optik und Steuerung per Blickkontakt

Trotz der kompakten Maße integriert Meta ein sogenanntes 5K Infinite Display. Dieses besteht aus zwei Micro-OLED-Panels mit einer Auflösung von 2412x2288 Pixeln pro Auge.

Mit einer Pixeldichte von 37 PPD übertrifft das Gerät die Meta Quest 3 deutlich, die 25 PPD erreicht. Das System unterstützt Bildwiederholraten von bis zu 120 Hertz und nutzt Pancake-Linsen sowie Dolby Vision. Das horizontale Sichtfeld wird mit 70 Grad pro Auge angegeben.

Bei der Bedienung setzt Meta vollständig auf Hand- und Eye-Tracking; Controller gehören nicht zum Standard-Lieferumfang. Sechs externe Kameras erfassen die Umgebung für den Passthrough-Modus und das Motion-Tracking, während vier interne Kameras die Augenbewegungen verfolgen.

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Rund 100 Gramm statt über ein Kilogramm: Die neue VR-Brille von Meta wiegt laut Berichten etwa 83 Prozent weniger als Apples Vision Pro – und kostet mit 1.299 US-Dollar deutlich weniger. Wer jetzt über den Einstieg nachdenkt, findet in diesem kostenlosen Leitfaden den direkten Vergleich und eine klare Kaufberatung. Kostenlosen VR-Leitfaden jetzt anfordern

Die Steuerung erfolgt über Gesten wie das Tippen von Daumen und Zeigefinger oder Wischbewegungen. Fachjournalisten bewerteten das Tracking in ersten Tests als präzise, merkten jedoch an, dass die visuelle Hervorhebung von Menüpunkten teils schwer erkennbar sei und eine virtuelle Tastatur ohne haptisches Feedback die Bedienung erschwere.

Fokus auf Entertainment und sportliche Inhalte

Ein Schwerpunkt der neuen Hardware liegt auf dem Medienkonsum. Das Gerät ist das erste VR-System mit einer „IMAX Enhanced“-Zertifizierung. In Kooperation mit Disney+ sollen ab November 3D-Filme in ausgewählten Ländern gestreamt werden, darunter Titel aus den Franchises Avengers und Star Wars.

Weitere Partnerschaften bestehen mit Anbietern wie Prime Video, YouTube und Paramount+. Für das nächste Jahr sind zudem 180-Grad-3D-Videos von National Geographic angekündigt.

Zusätzlich plant Meta jährlich über 100 immersive Live-Sport-Events in Zusammenarbeit mit Sendern wie ESPN, TNT Sports und der UFC. Zum Verkaufsstart sollen mehr als 75 Spiele für die Gestensteuerung optimiert sein, wobei das Gerät vollständig kompatibel zum bestehenden Quest-Katalog bleibt.

Für produktive Anwendungen bietet das Headset einen Remote-Desktop-Modus für Mac und PC, der bis zu drei Fenster gleichzeitig sowie einen Ultrawide-Modus unterstützt.

Marktpositionierung und Verfügbarkeit

Mit einem angekündigten Preis von 1.299,99 US-Dollar positioniert Meta das Headset im Premium-Segment, jedoch deutlich unter dem aktuellen Preis des Apple Vision Pro von rund 3.700 US-Dollar. Branchenbeobachter werten den Vorstoß als Versuch, die Marktführerschaft zu festigen; laut Counterpoint Research hält Meta derzeit einen Marktanteil von fast 70 Prozent im VR-Sektor.

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Der Verkaufsstart ist für das Frühjahr 2027 im Zeitraum zwischen März und Mai geplant. Während die Hardware für ihr Design und die technische Umsetzung gelobt wird, bleibt in ersten Analysen offen, inwieweit das Gerät über den Konsum von Filmen hinaus neue Anwendungsfelder im Alltag erschließen kann.

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