Steamroller, Gaming-PC

Meta PC Steamroller: Gaming-PC mit SteamOS ab 1.210 Euro

29.06.2026 - 17:52:24 | boerse-global.de

Valve veröffentlicht SteamOS 3.8 für Desktop-PCs. Der Steamroller von Meta PC ist der erste Drittanbieter-Rechner mit dem neuen Betriebssystem.

SteamOS 3.8: Valves neues System für AMD-PCs und erste Steam Machine
Steamroller - Zukunftssicheres Gaming-Setup mit kleinem SteamOS-PC, blau-violettem Licht und Händen am Controller. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

SteamOS 3.8 ist da – und macht aus handelsüblichen PCs echte Spielmaschinen.

Valve hat am heutigen Montag die lang erwartete Version 3.8 seines Linux-basierten Betriebssystems veröffentlicht. Der Schritt ist ein klares Signal: Der Spielekonzern will SteamOS als ernsthafte Alternative zu Windows 11 etablieren. Nutzer können ab sofort handelsübliche PC-Hardware in sogenannte Steam Machines verwandeln. Zeitgleich bringt der Hersteller Meta PC mit dem „Steamroller" den ersten Desktop-PC eines Drittanbieters auf den Markt, der das System vorinstalliert ausliefert.

Optimiert für AMD – Nvidia bleibt außen vor

Die neue Version konzentriert sich auf die Verbreitung der Software über das Handheld Steam Deck hinaus. SteamOS 3.8 ist für AMD-Hardware optimiert und unterstützt eine Vielzahl von Konfigurationen auf dieser Architektur. Die offizielle Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten bleibt dagegen ein Problemfall. Valves Pierre-Loup Griffais machte deutlich: Mit Nvidia-Treibern sei im Kalenderjahr 2026 nicht mehr zu rechnen.

Die Installation erfolgt derzeit per Clean Install über einen 8-GB-USB-Stick. Das Verfahren löscht sämtliche vorhandenen Daten und erfordert, dass Nutzer Secure Boot deaktivieren. Ein natives Dual-Boot-Setup für den parallelen Betrieb mit Windows bietet das System nicht. Wer auf Nvidia-Hardware setzt oder andere Funktionen benötigt, muss auf alternative Linux-Distributionen wie Bazzite oder Nobara ausweichen.

Meta PC bringt den Steamroller

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Mit dem Steamroller betritt Meta PC die Bühne. Der kompakte Gaming-Rechner kostet 1.299 US-Dollar (umgerechnet rund 1.210 Euro) und soll ab dem 3. Juli 2026 ausgeliefert werden. Da das System mit SteamOS 3.8 ausgeliefert wird, entfallen für den Hersteller die Lizenzgebühren, die bei Windows-basierten Systemen anfallen.

Die technische Ausstattung kann sich sehen lassen: Ein AMD Ryzen 5 9600X Prozessor und eine Radeon RX 7600 Grafikkarte bilden das Herzstück. Dazu kommen 16 GB DDR5-5600 Arbeitsspeicher und eine 1 TB NVMe SSD. Das System ist vollständig aufrüstbar und nutzt ein B650M- oder B850M-Mainboard mit WLAN sowie ein 650-Watt-Netzteil. Mit diesem Preis und dieser Ausstattung positioniert sich der Steamroller als hochwertigere Alternative zu den jüngst für rund 1.049 US-Dollar angebotenen generischen Steam-Machine-Bauten.

Preisdruck im Handheld-Markt

Valves Software-Offensive fällt in eine Phase sinkender Preise im Handheld-Sektor. Der ASUS ROG Xbox Ally wurde kürzlich auf 399 US-Dollar reduziert und positioniert sich damit als preiswerter Konkurrent zum Steam-Deck-Ökosystem. Zwar lässt sich SteamOS auch auf solchen Geräten installieren, doch Nutzer verlieren dabei den nativen Zugriff auf bestimmte Dienste wie Xbox Game Pass.

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VR-Brille in den Startlöchern

Über den Desktop- und Handheld-Bereich hinaus deutet sich ein weiterer Hardware-Launch an. Lieferungen der Steam-Frame-VR-Brille erreichten bereits am 10. Juni 2026 US-Lagerhäuser. Branchenbeobachter vermuten angesichts der Ankunft dieser Einheiten eine Markteinführung innerhalb weniger Wochen. Das Muster erinnert an frühere Hardware-Veröffentlichungen Valves. Die interne Preiskalkulation für die VR-Brille soll zudem so gestaltet sein, dass die drastischen Preissteigerungen anderer Hardware-Kategorien vermieden werden – unter anderem durch den Einsatz mobiler LPDDR-Speicherkomponenten.

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