Modelo, Smart-Glasses-Modelle

Meta Modelo startet Juni: Vier Smart-Glasses-Modelle folgen

30.05.2026 - 19:15:27 | boerse-global.de

Meta plant vier neue Smart-Glasses-Modelle und einen KI-Anhänger bis Ende 2026. Trotz Milliardenverlusten in der Hardware-Sparte setzt der Konzern auf ambitionierte Verkaufsziele.

Meta Modelo startet Juni: Vier Smart-Glasses-Modelle folgen - Foto: über boerse-global.de
Meta Modelo startet Juni: Vier Smart-Glasses-Modelle folgen - Foto: über boerse-global.de

Der Facebook-Konzern forciert den Einstieg in die Wearable-Welt mit einem KI-gesteuerten Anhänger und vier neuen Smart-Glasses-Modellen.

KI-Anhänger: Der unsichtbare Assistent

Meta arbeitet an einem KI-Pendant, das als ständiger Begleiter am Hals getragen wird. Das Gerät soll als sprachgesteuerter Assistent fungieren und könnte sogar eine Kamera enthalten. Angetrieben wird es vom hauseigenen Muse Spark KI-Modell sowie dem KI-Agenten Hatch.

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Der Vorstoß ist kein Zufall: Bereits Anfang 2025 übernahm Meta das Startup Limitless, das auf tragbare Aufnahmegeräte für Transkriptionen und Gesprächszusammenfassungen spezialisiert war. Interne Tests für den neuen Anhänger sollen im Frühjahr 2027 beginnen.

Vier neue Brillenmodelle bis Jahresende

Deutlich schneller geht es bei den Smart Glasses voran. Über die Partnerschaft mit dem Brillenhersteller EssilorLuxottica plant Meta eine regelrechte Offensive:

  • Juni 2026: Das Modell mit dem Codenamen Modelo kommt auf den Markt
  • Herbst 2026: Die Modelle Luna und eine überarbeitete Version des RBM2 folgen
  • Dezember 2026: Das Premium-Modell Mojito VIP rundet das Jahr ab

Parallel dazu testet Meta Prototypen wie Artemis und ein sogenanntes "Supersensing"-Modell (SSG). Letzteres nutzt Kameras und Sensoren über längere Zeiträume, um dem KI-Assistenten kontinuierlich Daten zu liefern.

Drei Säulen für die Zukunft

Ein internes Memo von Meta-Manager Alex Himel skizziert die Strategie: KI-Anhänger, erweiterte Smart-Glasses-Reihe und der neue Dienst Wearables for Work. Letzterer richtet sich an Unternehmen und bietet Business-Funktionen über Abo-Stufen an.

Zwei Tarife sind bereits bekannt:
- Meta One Plus: 7,99 Euro pro Monat
- Meta Premium: 19,99 Euro pro Monat

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Milliardenschwere Verluste – ambitionierte Ziele

Die Hardware-Offensive ist auch eine Reaktion auf die schwache Bilanz von Reality Labs, Metas Hardware-Sparte. Im ersten Quartal 2026 verbuchte die Division einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro bei Einnahmen von 370 Millionen Euro. 2025 summierten sich die Verluste sogar auf 17,5 Milliarden Euro.

Dennoch setzt Meta ambitionierte Ziele: Zehn Millionen Wearables sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 verkauft werden. Bis Jahresende peilt der Konzern 6,8 Millionen monatlich aktive Nutzer an. Zum Vergleich: 2025 wurden rund sieben Millionen Smart Glasses abgesetzt – eine Zahl, die nun deutlich übertroffen werden soll.

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