Mecha, Comet

Mecha Comet: Linux-Handheld sammelt über 1 Million Euro ein

Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 02:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Linux-Handheld Mecha Comet sammelte über 1,1 Millionen US-Dollar ein und übertrifft sein Finanzierungsziel damit um ein Vielfaches.

Linux-Handheld Mecha Comet: Crowdfunding-Erfolg übertrifft alle Erwartungen
Ein kompaktes Linux-Handheld-Gerät mit physischen Schaltern liegt auf einem Schreibtisch. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Crowdfunding-Kampagne für den neuen Linux-basierten Handheld Mecha Comet hat in den vergangenen Wochen eine Resonanz erfahren, die weit über den Erwartungen der Initiatoren liegt.

Bis zum 23. August 2026 konnte das Projekt insgesamt 3.346 Unterstützer gewinnen, die eine Summe von 1.198.844 US-Dollar – umgerechnet mehr als eine Million Euro – zusagten. Damit übertraf das Vorhaben sein ursprünglich gesetztes Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar um ein Vielfaches.

Flexible Hardware-Konfigurationen und NPU-Leistung

Das Gerät wird in zwei verschiedenen Varianten angeboten, die sich primär durch das verbaute System-on-a-Chip (SoC) unterscheiden. In der Basisversion kommt der NXP i.MX 8M Plus zum Einsatz, dessen Neural Processing Unit (NPU) eine Leistung von 2,3 TOPS erbringt. Für höhere Anforderungen steht eine Variante mit dem NXP i.MX 95 zur Verfügung, die eine deutlich stärkere NPU mit 8 TOPS bietet.

Beim Arbeitsspeicher haben Kunden die Wahl zwischen 4 GB und 8 GB RAM. Als interner Datenspeicher dienen eMMC-Module mit Kapazitäten von wahlweise 64 GB oder 128 GB.

Die kompakten Maße des Gehäuses betragen 155 x 73 x 14 mm bei einem Gewicht von 215 Gramm. Das Display ist als AMOLED-Panel konzipiert, wobei die Angaben zur Größe je nach Quelle zwischen 3,9 Zoll mit einer 1080p-Auflösung und 4 Zoll variieren.

Konnektivität und Fokus auf Datensicherheit

Ein markantes Merkmal des Mecha Comet ist die Ausstattung mit physischen Sicherheitselementen. Das Gerät verfügt über drei sogenannte Kill-Switches, mit denen Nutzer bestimmte Hardware-Funktionen physisch unterbrechen können.

Für die Verbindung mit Peripheriegeräten stehen neben einem USB-C-Anschluss zwei weitere USB-Ports, ein Mini-HDMI-Ausgang sowie ein klassischer 3,5-mm-Klinkenanschluss zur Verfügung. Ein SIM-Slot ermöglicht zudem die mobile Datenübertragung.

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Für die Energieversorgung ist ein Akku mit einer Kapazität von 4100 mAh verbaut. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich zudem eine Kamera mit einer Auflösung von 8 Megapixeln.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Erweiterbarkeit: Über einen 40-Pin-Pogo-Connector lassen sich verschiedene modulare Erweiterungen anschließen. Dazu gehören unter anderem eine QWERTY-Tastatur, ein Gamepad für spielerische Anwendungen oder ein GPIO-Breakout-Board für Hardware-Entwickler.

Software-Strategie und Zeitplan für den Marktstart

Softwareseitig setzt der Hersteller auf eine eigens entwickelte, kundenspezifische Linux-Distribution. Um die Langlebigkeit des Geräts im professionellen Umfeld zu gewährleisten, wurde ein Software-Support für einen Zeitraum von sieben Jahren zugesagt.

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Nach dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierungsphase bereitet das Unternehmen nun die nächsten Schritte vor. Die Massenproduktion der Hardware ist für den Zeitraum September bis Oktober geplant. Erste Vorbestellungen sind bereits möglich. Mit der Auslieferung der Geräte an die Unterstützer und Vorbesteller wird nach aktuellem Planungsstand im Oktober oder November 2026 gerechnet.

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