Marketing-Tools, FlipHTML5

Marketing-Tools: FlipHTML5 und GetHookd automatisieren Broschüren-Erstellung

26.05.2026 - 13:18:34 | boerse-global.de

Neue KI-Plattformen von FlipHTML5 und OpenAI beschleunigen die Produktion professioneller Werbemittel für Unternehmen.

Marketing-Tools: FlipHTML5 und GetHookd automatisieren Broschüren-Erstellung - Foto: über boerse-global.de
Marketing-Tools: FlipHTML5 und GetHookd automatisieren Broschüren-Erstellung - Foto: über boerse-global.de

Gleich mehrere Softwareanbieter haben Ende Mai 2026 neue KI-gestützte Plattformen vorgestellt, die selbst kleinen Unternehmen professionelle Marketingmaterialien in Minuten ermöglichen.

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Neue Maßstäbe im Design-Prozess

Am heutigen Dienstag kündigte FlipHTML5 Software Co., Ltd. seinen neuen Catalogue Maker an. Die Plattform richtet sich an Marketingteams, die Geschwindigkeit und Flexibilität suchen. Nutzer können professionelle Layouts entweder per Excel-Datenimport oder über KI-gestützte Eingabeaufforderungen erstellen. CEO Winston Zhang betonte, dass ein integrierter KI-Chatbot die Inhalte in Echtzeit verfeinert. Multimediale Elemente wie Videos und Animationen lassen sich per QR-Code oder Direktlink einbinden.

Bereits am Vortag hatte das Unternehmen einen kostenlosen KI-Flyer-Generator veröffentlicht. Das Tool bietet zwei Modi: einen promptbasierten Ansatz, bei dem die KI aus einer Textbeschreibung ein Layout erstellt, und einen Datei-Upload-Modus, der bestehende PDF- oder Word-Dokumente in ansprechende Flyer verwandelt. Zielgruppen sind Einzelhändler, Immobilienmakler und Veranstalter, die auf teure Designabteilungen verzichten müssen.

Parallel dazu erweitern klassische Vorlagen-Marktplätze ihr Angebot. TemplateMonster veröffentlichte am 24. Mai 2026 seine Minimal Business Brochure Template #570046. Das zwölfseitige Dokument im Letter-Format bietet 300 dpi Auflösung und CMYK-Farbprofile – optimiert für Unternehmen, die weiterhin auf gedruckte Werbung setzen.

Multimodale KI und globale Märkte

Der Trend zu effizienteren Werbemitteln beschränkt sich nicht auf Layout-Software. Bereits im April 2026 hatte OpenAI ChatGPT Images 2.0 gestartet. Indien entwickelte sich zum größten Markt für diese Technologie – über eine Milliarde Bilder wurden dort seit der Veröffentlichung generiert. In Hyderabad nutzen lokale Restaurants und Bildungseinrichtungen das Tool für Speisekarten, Poster und digitale Kataloge.

Besonders wichtig: Die Unterstützung regionaler Sprachen wie Hindi, Telugu und Urdu neben Englisch. Die Preisstruktur bleibt gestaffelt – eine kostenlose Version steht neben Abomodellen wie ChatGPT Go und ChatGPT Plus.

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Auch im Web3-Bereich setzt man auf KI. Die Plattform Influence360 startete am 26. Mai 2026 mit einem Fokus auf KI-gesteuerte Infrastruktur für Influencer-Marketing. Das System nutzt Smart-Contract-Escrows und Echtzeit-Tracking für die Zusammenarbeit zwischen Marken und Meinungsführern auf Plattformen wie X, YouTube und TikTok. Branchenberichten zufolge verdienen 50 Prozent der Influencer zwischen 1.000 und 5.000 Euro pro Kooperation – doch nur 35 Prozent erhalten ihre Zahlungen zuverlässig. Automatisierte Plattformen wie Influence360 sollen diese Prozesse standardisieren.

Zwischen Digitaldruck und physischer Werbung

Trotz des Digitalbooms bleibt die Druckindustrie ein wichtiger Pfeiler der Verkaufsförderung. Unternehmen wie VistaPrint und 360onlineprint bieten umfangreiche Anpassungsoptionen für gedruckte Werbemittel. VistaPrint führt Flyer in elf Größen und vier Papiersorten – von glänzend über matt bis zu Recyclingpapier – mit Auflagen zwischen 25 und 20.000 Exemplaren.

Der Preiskampf im Drucksektor ist intensiv. 360onlineprint wirbt bis zum 31. Mai 2026 mit einem Sonderangebot für 5.000 Mode- und Einzelhandelsflyer. Diese physischen Assets werden oft mit digitalen Werkzeugen kombiniert – etwa bei GEC Designs, das Vorlagen für Print und Social Media anbietet.

Die Bedeutung kreativer Assets untermauert eine aktuelle Nielsen-Analyse: Demnach sind sie für rund 56 Prozent des Werbe-ROI verantwortlich. Kein Wunder also, dass Plattformen wie GetHookd – gestartet am 25. Mai 2026 – stark auf kreative Entdeckung und Wettbewerbsanalyse setzen. GetHookd bietet Zugriff auf über 65 Millionen Meta-Anzeigen und ermöglicht Unternehmen, Kampagnen der Konkurrenz zu analysieren und eigene Werbemittel effizienter zu produzieren.

Marktanalyse: Die Konvergenz von KI und Marketing

Die Produktlaunches Ende Mai 2026 zeigen eine deutliche Konvergenz zwischen generativer KI und spezialisierter Marketingsoftware. Früher erforderte die Erstellung einer Verkaufsbroschüre ein ganzes Team aus Textern, Grafikdesignern und Druckexperten. Die neuen Tools von FlipHTML5 und GetHookd bündeln diesen Workflow in einer einzigen Oberfläche. Wer ein einfaches Word-Dokument hochlädt, erhält im Gegenzug einen gestalteten Flyer oder Katalog – die Markteinführungszeit schrumpft von Tagen auf Minuten.

Dieser Trend zeigt sich auch in der Kreativwirtschaft. Auf der ASEAN-India Bazaar in Jakarta am 23. Mai 2026 präsentierten über 150 Aussteller aus Mode, Schmuck und Gesundheit ihre Produkte. Für diese kreativen Unternehmer ist die schnelle Generierung von Werbematerialien entscheidend für grenzüberschreitende Geschäftschancen.

Ausblick: Personalisierung und Automatisierung

Die Zukunft der Werbebroschüren und Flyer verspricht noch mehr Personalisierung und Automatisierung. Während Meta KI-Umgestaltungstools für Videos und statische Bearbeitungen ausrollt, werden hochwertige visuelle Stile wie Animation oder Vintage-Comic-Ästhetik zunehmend erschwinglich. Branchenexperten beobachten, dass die Qualität der KI-Generatoren rasant das Niveau finaler, kundenorientierter Materialien erreicht.

In den kommenden Monaten dürfte die Integration von Echtzeitdaten aus Excel in dynamische digitale Kataloge zum Standard für Einzelhandels-Marketingteams werden. Wie FlipHTML5-CEO Zhang es formulierte: Das Ziel sind Werkzeuge, die nicht nur schnell, sondern auch flexibel genug sind, um die Multimedia-Anforderungen moderner Verbraucher zu erfüllen. Für die Druckindustrie liegt die Herausforderung darin, die nahtlose Verbindung zu diesen digitalen Designtools aufrechtzuerhalten – damit Trends wie „minimalistisch" und „umweltfreundlich" Ende Mai 2026 problemlos von der digitalen Eingabeaufforderung zum physischen Produkt werden.

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