MagSafe-Rückruf, Akkupacks

MagSafe-Rückruf: 1.400 Akkupacks wegen Brandgefahr betroffen

Veröffentlicht: 11.07.2026 um 14:36 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Extreme Temperaturen belasten Smartphone-Akkus. Rückrufe und Software-Updates sollen Brandgefahr durch thermisches Durchgehen verhindern.

Hitzewelle: Lithium-Akkus in Smartphones und Zubehör in Gefahr
Ein Smartphone liegt auf heißem, rissigem Asphalt, mit sichtbaren Hitzewellen. Auf dem Bildschirm ist ein Warnsymbol zu sehen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Auch Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones und Zubehör leiden unter der aktuellen Hitzewelle. Experten warnen vor thermischem Durchgehen – und Hersteller reagieren mit Rückrufen und Software-Patches.

Rückruf für MagSafe-Akkupacks nach Brandvorfällen

Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC hat rund 1.400 externe MagSafe-Akkupacks des Modells E33A von Flaunt zurückgerufen. Die Geräte in Melone, Schwarz, Lavendel und Weiß wurden zwischen Mai 2024 und April 2025 online verkauft.

Fünf Meldungen über Überhitzungen und Brände liegen vor. In zwei Fällen erlitten Nutzer Verbrennungen. Die Behörde fordert: Nutzung sofort einstellen, Rückerstattung beim Hersteller beantragen. Die Entsorgung über den Hausmüll ist wegen der Brandgefahr tabu.

Apple patcht alte iPhones – Anker setzt auf Lüfter

Auch ältere Smartphones sind betroffen. Anfang Juli veröffentlichte Apple ein Firmware-Update für das iPhone 4 bis zum iPhone 5c unter iOS 6 bis iOS 10. Es behebt ein spezifisches Problem, das unter bestimmten Bedingungen zu Fehlfunktionen führen konnte.

Zubehörhersteller Anker bringt derweil ein Ladegerät mit integriertem Lüfter auf den Markt. Die aktive Kühlung soll die Wärmeentwicklung während des Ladevorgangs reduzieren. Branchenbeobachter halten das für essenziell: Am Oberrhein sind bis zu 43 Grad prognostiziert.

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Nach dem Einspielen wichtiger Software-Patches sollten iPhone-Nutzer zudem ihre Systemeinstellungen prüfen, um die Gerätesicherheit zu maximieren. Welche kritische Einstellung Sie nach jedem Update sofort kontrollieren sollten, verrät Apple-Experte Detlef Meyer in diesem Leitfaden. Gratis PDF-Ratgeber für sichere iOS-Updates herunterladen

„Recht auf Reparatur" beschlossen – Gewährleistung verlängert sich

Am 10. Juli verabschiedete der Bundesrat das Gesetz zum „Recht auf Reparatur". Hersteller müssen künftig Reparaturen ermöglichen und Ersatzteile bereitstellen. Juristen sehen darin eine Zeitenwende: Eine mangelnde Reparierbarkeit kann als Sachmangel gewertet werden.

Nach einer erfolgreichen Reparatur verlängert sich die Gewährleistungsfrist um ein Jahr. Die Regelung trifft den Markt zu einem Zeitpunkt, an dem extreme Wetterereignisse die Hardware zunehmend belasten.

So schützen Sie Ihr Smartphone vor der Hitze

Rettungsdienste raten: Geräte während der Mittagshitze nicht direkter Sonne aussetzen. Besonders gefährlich: die Ablage hinter der Windschutzscheibe im Auto. Für die kommenden Tage werden in Deutschland Temperaturen über 35 Grad erwartet, im Südwesten bis zu 38 Grad.

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Die Folgen sind aufgeblähte Gehäuse und interne Kurzschlüsse. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Hitzewelle sind gravierend: Laut Robert-Koch-Institut führten Hitzewellen in der ersten Jahreshälfte bereits zu einer deutlich erhöhten Zahl an Notfalleinsätzen und hitzebedingten Todesfällen.

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