macOS 27: M3-Chip und 16 GB RAM für KI-Funktionen Pflicht
22.06.2026 - 23:42:41 | boerse-global.de
Der orange iMac ist in Apple Stores und bei Saturn derzeit kaum erhältlich – ein Engpass, der mitten in eine Phase tiefgreifender Veränderungen für das gesamte Mac-Ökosystem fällt.
Farb-Lücke im Regal
Das aktuelle 24-Zoll-iMac-Modell setzt auf eine bunte Farbpalette, um unterschiedliche Käufergruppen anzusprechen. Doch die Realität im Handel sieht anders aus. In München fanden Kunden in dieser Woche in den meisten Filialen nur sechs der sieben beworbenen Farben. Der orange iMac fehlte sowohl in Apple Stores als auch bei großen Elektronikketten wie Saturn.
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Ob es sich um einen vorübergehenden Lieferengpass oder eine strategische Entscheidung handelt, ist unklar. Fest steht: Die orange Variante scheint in einigen europäischen Märkten derzeit das Schlusslicht der Verfügbarkeit zu sein.
macOS 27 Golden Gate: Schlussstrich unter Intel-Ära
Am 22. Juni 2026 veröffentlichte Apple die zweite Beta von macOS 27 Golden Gate für Entwickler. Das Update bringt ein komplett überarbeitetes Interface mit einem sogenannten Liquid-Glass-Effekt sowie erweiterte Siri-KI-Funktionen, visuelle Analyse-Tools und KI-gestützte Fotografie-Features.
Der wichtigste Einschnitt: macOS 27 unterstützt keine Intel-Macs mehr – auch nicht die Modelle von 2019 und 2020. Wer noch einen Intel-basierten MacBook Pro oder iMac besitzt, bleibt auf dem Vorgängersystem sitzen.
Doch selbst Besitzer neuerer Apple-Silicon-Macs müssen genau hinschauen: Die fortschrittlichsten Siri-KI-Funktionen setzen mindestens einen M3-Chip und 16 Gigabyte RAM voraus. Ältere Apple-Silicon-Modelle mit 8 GB Arbeitsspeicher bleiben außen vor.
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Zusätzlich entfernt Apple die Unterstützung für veraltete Netzwerkprotokolle: AFP und SMBv1 werden nicht mehr unterstützt. Das betrifft vor allem Nutzer älterer Time-Capsule-Geräte. Unabhängige Open-Source-Projekte arbeiten bereits an Lösungen, um moderne SMBv3-Unterstützung auf diese Geräte zu bringen.
M6-Chip und OLED: Was auf den iMac zukommt
Für den Herbst 2026 erwarten Branchenkenner eine umfassende Hardware-Auffrischung für iMac und Mac mini. Beide Geräte sollen zu den ersten gehören, die den M6-Chip erhalten – gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren (N2) von TSMC. Die M6-Serie wird voraussichtlich in Pro- und Max-Varianten erscheinen.
Noch weiter in die Zukunft blickt die Entwicklung eines 24-Zoll-OLED-iMacs. Apple hat Samsung und LG mit der Entwicklung von QD-OLED- beziehungsweise W-OLED-Panels beauftragt. Die Displays sollen eine Helligkeit von 600 Nits und eine Pixeldichte von 218 PPI erreichen. Die Panel-Entwicklung soll zwischen 2027 und 2028 abgeschlossen sein. Ein Marktstart des OLED-iMacs wird frühestens 2027 erwartet.
Bis dahin müssen sich Käufer mit den aktuellen Modellen begnügen – sofern sie die gewünschte Farbe überhaupt finden. Der orange iMac bleibt vorerst ein seltener Anblick in Münchener Regalen.
