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macOS 27 Golden Gate: Apple verabschiedet sich von Intel

18.06.2026 - 13:45:15 | boerse-global.de

Apples neues Betriebssystem macOS 27 läuft nur noch auf hauseigenen Chips und bringt ein überarbeitetes Design sowie Leistungssprünge mit sich.

macOS 27 Golden Gate: Apple verabschiedet sich endgültig von Intel
Golden - A close-up of a modern computer screen displaying a transparent, glass-like operating system interface with abstract data and subtle light effects. 18.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Mit macOS 27 Golden Gate verabschiedet sich Apple endgültig von Intel-Prozessoren – und setzt voll auf eigene Chips.

Der Schritt war absehbar, nun ist er offiziell: Apples neues Betriebssystem macOS 27, intern „Golden Gate" genannt, läuft ausschließlich auf Macs mit Apple Silicon. Die Bestätigung kam Anfang Juni im Rahmen der Entwicklerkonferenz. Bereits mit macOS Tahoe im vergangenen Jahr hatte der Konzern signalisiert, dass dies die letzte Version für Intel-Rechner sein würde – darunter das 2019er Mac Pro und der iMac von 2020. Mit dem Start der Entwickler-Beta am 8. Juni 2026 ist der Übergang nun endgültig vollzogen.

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Die Liquid-Glass-Optik wird verfeinert

Apples Designsprache erhält mit Golden Gate eine deutliche Überarbeitung. Das „Liquid Glass"-Design, das Apple erstmals Mitte 2025 vorstellte und das an die Optik von visionOS erinnert, sorgte damals für gemischte Reaktionen. Transparente, glasartige Elemente für Dock, Seitenleisten und Buttons sollten dynamischer wirken – und auf Bewegungen des Systems reagieren.

Beta-Tester berichten nun von mehreren Anpassungen. Die Fensterecken haben jetzt einheitliche Radien, die Seitenleiste wurde optimiert. Besonders praktisch: Ein neuer Transparenz-Regler erlaubt es Nutzern, die Opazität der Glaseffekte selbst einzustellen. Apple hat zudem am 17. Juni aktualisierte Entwicklerwerkzeuge veröffentlicht – darunter SF Symbols 8 und Icon Composer 2. Sie helfen dabei, Brechungseffekte und Glanzlichter sauber darzustellen. Ein Problem, das Kritiker an der Vorgängerversion bemängelt hatten: zu stark spiegelnde Icons.

Schluss mit Intel – und mit alten Freunden

Der Abschied von Intel betrifft nicht nur die großen Rechner. Insgesamt rund 16 Geräte verlieren mit dem neuen OS den Support, darunter das 16-Zoll MacBook Pro von 2019 und das 13-Zoll MacBook Pro von 2020. Das sind die letzten x86-basierten mobilen Macs, die noch offizielle Updates erhielten.

Auch die Hardware-Anforderungen für neue Funktionen steigen. Die erweiterte Siri-KI, die auf Apple Intelligence setzt und kontextbezogene Aktionen sowie tiefere Systemintegration ermöglicht, braucht ordentlich Leistung. Konkret: ein Mac mit M3-Chip oder neuer und mindestens 12 Gigabyte RAM. Wer das nicht hat, bleibt außen vor. Zudem wird die KI-Assistentin in der EU zunächst gar nicht verfügbar sein – trotz Test über eine Warteliste in der Entwickler-Beta.

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Ökosystem zieht nach – Homebrew steigt aus

Der Intel-Ausstieg zeigt sich auch in der Drittanbieter-Welt. Der Paketmanager Homebrew hat am 17. Juni Version 6.0 veröffentlicht. Neben Sicherheitsfeatures wie „Tap Trust" und einer Linux-Sandbox gibt es eine klare Ansage: Ab September 2026 gibt es keine neuen vorcompilierten „Bottles" mehr für Intel-Macs. Der komplette Support endet im September 2027.

Auch Apple selbst kappt alte Verbindungen. macOS 27 entfernt die Unterstützung für das Apple Filing Protocol (AFP). Die Folge: Time Machine funktioniert nicht mehr mit älteren Time-Capsule-Modellen. Erste Workarounds über Samba kursieren bereits in der Community.

Deutliche Leistungssprünge für Apple-Silicon-Nutzer

Die Kehrseite der Medaille: Wer auf Apple Silicon setzt, profitiert von deutlichen Performance-Steigerungen. Laut Apple starten Anwendungen bis zu 30 Prozent schneller. Das Laden von Fotos soll um 70 Prozent zugelegt haben, AirDrop-Transfers sogar um 80 Prozent.

Eine öffentliche Beta von macOS 27 Golden Gate wird für Juli 2026 erwartet. Die finale Version soll im September erscheinen.

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