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macOS 27 Golden Gate: Apple unterstützt Ultrawide-Displays nativ

11.06.2026 - 02:09:02 | boerse-global.de

Alienware, Asus und BenQ präsentieren neue High-End-Monitore. macOS 27 Golden Gate bringt native Ultrawide-Unterstützung.

Display-Innovationen Juni 2026: Neue OLEDs und macOS-Update
Golden - A close-up of a sleek, modern ultrawide monitor displaying vibrant, high-resolution graphics, with a blurred background. 11.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Gleich mehrere Hersteller bringen neue High-End-Monitore auf den Markt – von rasanten OLED-Gaming-Monitoren bis hin zu professionellen 6K-Arbeitsplätzen. Und auch Apple liefert pünktlich nach: Das kommende macOS 27 Golden Gate unterstützt erstmals nativ ultrawide Auflösungen.

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Alienware feiert 30. Geburtstag mit vier neuen Gaming-Monitoren

Am 9. Juni 2026 jährte sich die Gründung von Alienware zum 30. Mal. Zum Jubiläum legte die Dell-Tochter eine ganze Serie neuer Displays vor. Das Flaggschiff AW3926QW ist ein 39-Zoll-Monitor mit 5K-Auflösung und einem RGB-Stripe-Tandem-OLED-Panel. Besonders clever: Der Bildschirm kann zwischen zwei Modi umschalten – 5K bei 165 Hertz oder 1080p bei satten 330 Hertz. Das dürfte vor allem E-Sportler freuen, die höchste Bildwiederholraten schätzen.

Der Verkaufsstart erfolgt Ende Juni zunächst in Asien. Europa und Nordamerika müssen sich bis zum Herbst gedulden.

Ergänzt wird das Line-up durch den AW3426DW, einen 34-Zoll-QD-OLED-Monitor mit 280 Hertz. Alienware setzt hier auf ein sogenanntes "Penta-Tandem"-Design, das Reflexionen um 30 Prozent reduzieren soll. Für preisbewusste Gamer gibt es zwei VA-Panel-Modelle: einen 34-Zöller für umgerechnet rund 370 Euro und einen 32-Zöller für etwa 280 Euro. Beide sollen ab Juli 2025 erhältlich sein.

Asus kontert mit 360-Hertz-QD-OLED

Nicht lange auf sich warten ließ auch Asus. Der ROG Swift OLED PG34WCDN ist ab sofort in den USA erhältlich – zum Preis von rund 1.200 Euro. Das 34-Zoll-Display setzt auf Samsungs fünfte QD-OLED-Generation und erreicht eine Bildwiederholrate von 360 Hertz. Eine spezielle BlackShield-Beschichtung soll die Schwarztiefe um 40 Prozent verbessern und die Kratzfestigkeit erhöhen.

BenQ: Zwei Profi-Monitore für kreative Köpfe

Auch im professionellen Segment tut sich einiges. BenQ stellte am 9. Juni den MA320UG vor – einen 32-Zoll-4K-Monitor für Mac-Nutzer. Das Besondere: Thunderbolt-4-Anschluss mit 96 Watt Ladeleistung und eine tiefe Integration in macOS. Die dazugehörige Software Display Pilot 2 synchronisiert Helligkeit und Farbeinstellungen direkt mit dem Betriebssystem. Preis: rund 770 Euro.

Allerdings gibt es eine technische Einschränkung: Aufgrund von Bandbreitenlimits können 120 Hertz, HiDPI und HDR nicht gleichzeitig genutzt werden.

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Bereits am 8. Juni wurde der BenQ PD2770U mit dem TIPA World Award 2026 als bester Profi-Monitor für Foto und Video ausgezeichnet. Das 27-Zoll-4K-Display verfügt über einen integrierten Hardware-Kalibrator und ein Nano-Matte-Black-Panel für farbkritische Arbeiten in Adobe RGB und DCI-P3.

Dell senkt Preise im 6K-Segment

Der Wettbewerb um die besten hochauflösenden Displays wird härter. Am 10. Juni bot Dell seinen UltraSharp U3224KB – einen 32-Zoll-6K-Monitor – im Rahmen eines Flash-Sales für umgerechnet rund 1.280 Euro an. Damit unterbietet Dell die Einstiegspreise konkurrierender Profi-Monitore namhafter Hersteller deutlich.

macOS 27 Golden Gate: Ultrawide wird natives Feature

Passend zu den neuen Monitoren liefert Apple nach. Am 9. Juni veröffentlichte der Konzern die Developer-Beta von macOS 27 Golden Gate. Das Update bringt erstmals native Unterstützung für Ultrawide-Displays. Auflösungen bis zu 5K bei 120 Hertz werden unterstützt. Zudem merkt sich das System die Fensteranordnung, selbst wenn un Monitor ab- und wieder angesteckt wird.

Auch iPhone Mirroring profitiert: Fenster lassen sich künftig in verschiedenen Seitenverhältnissen skalieren. Die öffentliche Version von macOS 27 Golden Gate wird für den Herbst 2026 erwartet.

Rabatte und neue Konkurrenz

Mehrere Hersteller starteten in der zweiten Juniwoche??aktionen. INNOCN gewährt befristete Rabatte auf seine Gaming- und Ultrawide-Modelle – ein 49-Zoll-5K2K-Display gibt es ab rund 580 Euro.

Die Konkurrenz schläft nicht: MSI bereitet ein eigenes 34-Zoll-QD-OLED-Modell zu einem niedrigeren Preis vor. Zudem stellte MSI den Pro Max 271UPXW12G vor, einen 27-Zoll-4K-QD-OLED-Monitor für Kreativprofis mit speziellen Farbabstimmungs-Tools für die Mac-Umgebung.

Der Markt für hochwertige Displays bleibt also in Bewegung – und die Wahl zwischen Gaming-Geschwindigkeit und Profi-Farbtreue wird zunehmend schwerer.

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