macOS 27 Golden Gate: Apple streicht 16 Geräte von der Liste
27.06.2026 - 02:12:28 | boerse-global.de
Neue Sicherheitslücken und steigende Hardware-Preise setzen Nutzer zusätzlich unter Zugzwang.
macOS Sequoia setzt neue Hürden
Mit der Veröffentlichung von macOS Sequoia hat Apple eine klare Grenze gezogen: Nur noch iMacs ab Baujahr 2019 sind kompatibel. Auch Mac Pro (2019), Mac Studio (2022) und Mac Mini (2018 oder neuer) gehören zum erlaubten Kreis. Ältere Geräte sind offiziell ausgeschlossen – auch wenn findige Nutzer mit dem Open Core Legacy Patcher noch nachhelfen können.
Der Herbst 2026 wird die Lage weiter zuspitzen. Das kommende macOS 27 „Golden Gate" streicht gleich 16 Geräte von der Unterstützungsliste – darunter den 2020er iMac und den Mac Pro von 2019. Für Unternehmen heißt die Faustregel: alle drei bis fünf Jahre ein neues Gerät. Privatnutzer kommen meist fünf bis sieben Jahre aus.
Das Ende von Rosetta 2 zeichnet sich ab
Die Ära der Intel-Chips neigt sich dem Ende zu. Analysten rechnen damit, dass Intel-Macs nach macOS 26 Tahoe – voraussichtlich Ende 2028 – keine Sicherheitsupdates mehr erhalten.
Noch einschneidender: macOS 27 Golden Gate leitet das Aus für Rosetta 2 ein. Die Übersetzungsschicht, die Intel-Apps auf Apple Silicon laufen lässt, soll bis Ende 2027 komplett abgeschaltet werden. Entwickler haben bis dahin Zeit, native Versionen ihrer Software bereitzustellen. Nutzer können bereits heute in den Systemeinstellungen prüfen, welche ihrer Programme noch auf die Intel-Kompatibilität angewiesen sind – und bald nicht mehr funktionieren werden.
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Neue Sicherheitslücken erschüttern die Mac-Welt
Am 25. Juni 2026 entdeckten Forscher eine neue Schadsoftware namens „Gaslight". Die in Rust programmierte Hintertür wird mit nordkoreanischen Akteuren in Verbindung gebracht. Ihr Ziel: Browser-Zugangsdaten, Terminal-Verläufe und Login-Keychains stehlen. Besonders perfide: Die Malware enthält 38 gefälschte Systemmeldungen, die KI-gestützte Analysewerkzeuge in die Irre führen sollen.
Nur einen Tag später wurde eine weitere Schwachstelle publik: CVE-2026-39118 erlaubt es normalen Nutzern, bestimmte Sicherheits- und Verwaltungstools (EDR, MDM) zu deaktivieren. Einige Drittanbieter haben bereits Patches veröffentlicht – doch die Ursache im Betriebssystem selbst bleibt laut Berichten unrepariert.
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Für Besitzer älterer Geräte kommt noch eine Hiobsbotschaft dazu: Die Sicherheitslücke „usbliter8" im SecureROM verschiedener Apple-Chips ist nicht patchbar. Sie betrifft mehrere ältere iPad- und Apple-Watch-Modelle sowie die zweite Generation des Apple TV 4K. Voraussetzung für einen Angriff ist allerdings physischer USB-Zugriff.
Preisschock bei Mac und iPad
Am 25. und 26. Juni 2026 zog Apple die Preise für Mac- und iPad-Modelle an. Grund ist eine weltweite Knappheit bei Speicherchips – ausgelöst durch den anhaltenden KI-Boom.
Gleichzeitig arbeitet Apple offenbar mit Hochdruck an der nächsten Prozessor-Generation. Der M6-Base-Chip bleibt zwar für Herbst 2026 im Plan, doch die Pro- und Max-Varianten des M6 sollen übersprungen werden. Stattdessen priorisiert Apple den M7-Chip mit dem Codenamen Delos. Er ist speziell für lokale KI-Berechnungen ausgelegt und soll im ersten Halbjahr 2027 erscheinen – mit einem um 20 Prozent höheren Speicherdurchsatz als sein Vorgänger. Für Enthusiasten gibt es noch Hoffnung: Ein M5 Ultra wird noch für 2026 erwartet.
