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macOS 27 Golden Gate: Apple beendet Support für alle Intel-Macs

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 18:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Golden Gate läuft nur auf ARM-Macs; Rosetta bleibt vorerst verfügbar, während Apple neue M6-Geräte angekündigt hat.
Ein minimalistischer, heller Innenraum mit weichem Tageslicht und Blick auf eine ruhige Berglandschaft. Illustration mit AI erstellt.

Mit der Veröffentlichung von macOS 27 Golden Gate am 14. September 2026 hat Apple den offiziellen Support für sämtliche Intel-basierten Mac-Rechner eingestellt. Es handelt sich um die erste Version des Mac-Betriebssystems seit Mitte der 2000er-Jahre, die ohne Unterstützung für x86-Prozessoren von Intel auskommt. Das vorangegangene macOS 26 Tahoe bildet damit den finalen Stand für die verbliebenen Intel-Modelle, deren Softwarebasis nun auf dieser Version verbleibt.

Betroffen von diesem Schritt sind die letzten von Apple gebauten Intel-Rechner. Dazu zählen das 16-Zoll-MacBook-Pro von 2019, das 13-Zoll-MacBook-Pro aus dem Jahr 2020 mit einer Auswahl von vier Anschlüssen, der 27-Zoll-iMac von 2020 sowie der Mac Pro von 2019. Die Systemarchitektur lässt sich im Menü über diesen Mac ablesen: Bei Systemen mit hauseigenen Chips der M-Serie ist der Eintrag als Chip ausgewiesen, während bei den älteren Modellen die Bezeichnung Prozessor aufgeführt ist.

Rosetta vor dem schrittweisen Abschied

Auch die Ausführungsumgebung Rosetta nähert sich dem Ende ihres Lebenszyklus. macOS 27 fungiert als letzte Betriebssystemgeneration, in der Rosetta für den allgemeinen Gebrauch zur Verfügung steht. Ab dem kommenden macOS 28 plant Apple eine starke Einschränkung, sodass die Umgebung künftig nur noch für ausgewählte ältere, nicht mehr gewartete Spiele mit Intel-Frameworks vorgehalten wird.

Apple weist an, Intel-Anwendungen schrittweise durch Universal- oder native Apple-Silicon-Versionen zu ersetzen. Auf macOS 27 und früheren Versionen bleiben bestehende Intel-Programme weiterhin lauffähig.

Ob ein Programm noch auf Intel-Code basiert, lässt sich über den Finder prüfen, indem man das Infofenster über die Befehlstaste und die Taste I öffnet und den Eintrag bei der Art kontrolliert, der auf Intel-Anwendungen hinweist.

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Unter macOS 27 bieten zudem die Systemeinstellungen unter Allgemein und Info entsprechende Details. Das am 26. Oktober 2026 veröffentlichte Update macOS 27.2 brachte zwar keine funktionellen Neuerungen für Rosetta, korrigierte jedoch das Installationsverhalten: Eine bereits vorhandene Rosetta-Umgebung wird beim Upgrade auf macOS 27 nicht mehr entfernt.

Nutzer, die zuvor zwischen den Versionen 27.0 und 27.2 aktualisiert hatten, müssen die Komponente unter Umständen manuell über das Terminal mit dem Befehl für die Softwareaktualisierung nachinstallieren.

Grenzen für Modifikationen und Hardware-Fokus

Für ältere Plattformen bedeutet die reine ARM-Architektur von macOS 27 auch das Ende alternativer Installationswege. Das Projekt OpenCore Legacy Patcher unterstützt mit Version 3.0, die als Release-Candidate-Build 5 vorliegt, noch macOS 26 Tahoe auf von Apple nicht mehr offiziell versorgten Systemen.

Version 3.0 markiert zugleich den Endpunkt des Projekts, da macOS 27 Golden Gate ausschließlich aus ARM-Code kompiliert ist und keine Kompatibilität mit x86-Rechnern hergestellt werden kann.

Während macOS 26 noch knapp zwei Jahre und damit bis voraussichtlich 2028 mit Sicherheitsupdates versorgt wird, warnen die Projektentwickler vor Instabilitäten, Abstürzen sowie möglichem Datenverlust; Backups sind obligatorisch und die Nutzung richtet sich ausschließlich an technisch versierte Anwender.

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Parallel zur Softwareumstellung treibt Apple den Wechsel zur eigenen chiparchitektur voran. Am 27. Oktober 2026 kündigte der Hersteller ein 14-Zoll-MacBook-Pro sowie einen 24-Zoll-iMac mit M6-Prozessor an. Der Vorverkauf begann am 28. Oktober, die Auslieferung ist für den 6. November terminiert.

Der M6 verfügt über eine 12-Core-CPU, eine 12-Core-GPU, unterstützt bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und erreicht eine Bandbreite von bis zu 170 Gigabyte pro Sekunde, während der M5 Ultra bis zu 1,2 Terabyte pro Sekunde bewältigt.

Nach Herstellerangaben arbeitet der neue iMac bis zu 18-mal schneller als der populärste frühere Intel-iMac, während Umsteiger von älteren Intel-MacBook-Pros eine um bis zu 14 Stunden längere Akkulaufzeit erhalten sollen.

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