MacBook Ultra: Apples erstes Touchscreen-Notebook kommt im September
08.06.2026 - 06:13:59 | boerse-global.de
Apple kündigt auf der WWDC 2026 einen radikalen Kurswechsel an – das erste MacBook mit Touchscreen steht offenbar vor der Tür.
Der MacBook Ultra: Apples neue Premium-Klasse
Branchenkreisen zufolge arbeitet der iPhone-Konzern an einer völlig neuen Gerätekategorie. Das MacBook Ultra soll sich oberhalb der Pro-Reihe positionieren und erstmals einen Touchscreen in ein MacBook integrieren. Die Marktforscher von Omdia berichten, dass Samsung Display bereits im Juli 2026 mit der Auslieferung spezieller Hybrid-OLED-Panels beginnen soll.
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Die technischen Details lesen sich beeindruckend: Zwei Displaygrößen sind geplant – 14,3 und 16,3 Zoll. Die Bildschirme nutzen eine Kombination aus Oxide-TFT- und RGB-Tandem-OLED-Technologie. Das verspricht nicht nur höhere Energieeffizienz, sondern ermöglicht auch ein dünneres Gehäuse. Statt der bisherigen Notch könnte ein Dynamic Island zum Einsatz kommen, ähnlich wie bei aktuellen iPhones.
Angetrieben wird das Gerät von den nächsten Prozessorgenerationen M6 Pro und M6 Max. Ein möglicher Launch-Termin steht bereits im Raum: September 2026.
macOS 27: Schlussstrich unter die Intel-Ära
Parallel zu den Hardware-Neuheiten stellt Apple auf der WWDC macOS 27 vor. Das Betriebssystem markiert einen historischen Einschnitt: Intel-basierte Macs werden nicht mehr unterstützt. Betroffen sind unter anderem das 16-Zoll MacBook Pro (2019), das 13-Zoll MacBook Pro (2020), der 27-Zoll iMac (2020) und der Mac Pro (2019). Auch die Rosetta-2-Kompatibilitätsschicht erlebt mit dieser Version ihren letzten Support-Zyklus.
Optisch setzt Apple auf ein neues Design namens "Liquid Glass" mit einstellbarer Transparenz. Zwar wird auf der Konferenz wohl kein vollständiger Touchscreen-Modus gezeigt, doch frühe Beta-Versionen enthalten offenbar erste Andeutungen touch-optimierter Elemente. Das dürfte als Fingerzeig für das kommende MacBook Ultra zu verstehen sein.
Siri wird erwachsen – mit KI und Google-Hilfe
Ein weiterer Schwerpunkt von macOS 27 ist die grundlegende Überarbeitung von Siri. Der Sprachassistent soll künftig auf Apples eigene KI-Technologie und Google Gemini zurückgreifen. Eine dedizierte Chatbot-App, verbesserte Kontexterkennung und die Fähigkeit, Bilder zu generieren, stehen auf dem Programm. Besonders spannend: Siri soll persönliche Daten wie E-Mails und Nachrichten nutzen können, um maßgeschneiderte Antworten zu liefern – natürlich unter Wahrung der Privatsphäre.
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Das Ultra-Ökosystem wächst
Der September 2026 könnte für Apple-Fans ein echter "Ultra"-Monat werden. Denn zeitgleich mit dem MacBook Ultra soll angeblich auch ein faltbares iPhone auf den Markt kommen. Das Gerät, das entweder "Ultra" oder "Fold" heißen könnte, besitzt ein klappbares Design im Buch-Stil. Ein 5,5-Zoll-Außendisplay und ein 7,8-Zoll-OLED-Innenbildschirm im 4:3-Format sind geplant. Angetrieben von einem 2-Nanometer-A20-Pro-Chip und mit einem Titanrahmen ausgestattet, dürfte der Preis zwischen 1.700 und 1.900 Euro liegen.
Die Entwickler-Beta von macOS 27 erscheint bereits heute, die öffentliche Beta folgt im Juli. Dann wird sich zeigen, wie Apple die Brücke zwischen klassischem Desktop und neuer Touch-Welt schlagen will.
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