MacBook Ultra: Apples erstes OLED-Touchscreen-Laptop kommt
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 02:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der iPhone-Konzern stellt sein gesamtes Mac-Portfolio auf KI-Betrieb um – mit neuen Chips, Touchscreens und einem Leasing-Modell.
Apple bereitet eine umfassende Neustrukturierung seiner Mac-Produktpalette vor. In den kommenden zwei Jahren sollen sämtliche Modelle auf die leistungsstärkeren M6- und M7-Chips umgestellt werden. Ziel ist es, die wachsende Nachfrage nach KI-Rechenleistung zu bedienen. Bereits am 28. Juli 2026 startet das Unternehmen zudem ein neues Leasing-Programm für Privatkunden.
Herbst 2026: M6-Chip für Einsteiger-Modelle
Die erste Phase der Neuausrichtung beginnt im Herbst 2026. Das 14-Zoll MacBook Pro der Einstiegsklasse und der iMac erhalten dann den neuen M6-Chip. Der iMac soll zudem in frischen Farben erscheinen – die Entwicklung dieses Modells ist Berichten zufolge bereits abgeschlossen.
Die Herbst-Releases fallen voraussichtlich mit dem Start von macOS 27.1 zusammen, das sich derzeit in der Testphase befindet. Während das Einsteiger-MacBook Pro fest für das M6-Update eingeplant ist, bleibt der Zeitplan für Mac mini und Mac Studio unsicher. Zwar arbeiten die Entwickler an Versionen mit M5 Pro, M5 Max und M6, doch der finale Release hängt von der Stabilität der Speicherchip-Lieferkette ab. In einigen Regionen haben sich die Lieferzeiten für aktuelle High-End-Macs bereits auf drei Monate verlängert – ein klares Zeichen für eine bevorstehende Übergangsphase.
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Das MacBook Ultra: Apples erster OLED-Touch-Laptop
Ein echter Paukenschlag zeichnet sich zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 ab: Apples neues Spitzenmodell, das in Analystenkreisen bereits MacBook Ultra heißt. Es soll in 14 und 16 Zoll erscheinen und wird der erste Mac mit OLED-Touchscreen sein.
Die technischen Details lesen sich beeindruckend:
- Schlankeres Gehäuse mit verstärktem Scharnier
- Schmalere Display-Ränder und Integration der Dynamic Island
- M5 Pro und M5 Max als Antrieb
- Eine touch-optimierte Version von macOS
Nach diesem High-End-Start folgt voraussichtlich Anfang 2027 das MacBook Air mit M6-Chip – optisch weitgehend unverändert. Ebenfalls für diesen Zeitraum erwartet wird eine zweite Generation des MacBook Neo mit A19 Pro-Chip und 12 GB RAM.
Langfristige Strategie: OLED für alle
Die Roadmap reicht bis 2028. Dann soll OLED-Technologie in die gesamte portable Mac-Palette einziehen. Das MacBook Ultra macht den Anfang, ein OLED-MacBook Air ist frühestens 2028 zu erwarten, ein OLED-iMac folgt später.
Schon jetzt wirkt sich die OLED-Strategie auf Apples Lieferketten-Verhandlungen aus. Der Konzern fordert offenbar 20 Prozent Preisnachlass bei OLED-Panels für das iPhone 18 Pro Max – angestrebt wird ein Stückpreis von rund 66,50 Euro statt der aktuellen 83 Euro. Die etablierten Zulieferer Samsung Display und LG Display sollen die Hauptlieferanten bleiben.
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Beschleunigte Zyklen nach Rekord-Update
Erst am 3. März 2026 hatte Apple das M5 MacBook Air und die M5 Pro/Max MacBook Pro Modelle vorgestellt, die ab dem 11. März ausgeliefert wurden. Trotz dieser frischen Hardware beschleunigt der Konzern seine Entwicklungszyklen deutlich. Treiber ist der wachsende Bedarf an KI-Rechenleistung, der die M7-Chip-Generation ab Ende 2027 prägen wird. Die rasante Innovationsgeschwindigkeit folgt auf eine allgemeine Preiserhöhung für Mac-Hardware im Juni 2026.
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