MacBook, Ultra

MacBook Ultra: Apples erstes Notebook mit Touchscreen und OLED

07.06.2026 - 19:32:32 | boerse-global.de

Apple plant mit dem MacBook Ultra sein erstes Touchscreen-Notebook. Das Premium-Gerät mit OLED-Display und M6-Chip soll noch 2026 erscheinen.

Apple MacBook Ultra: Erstes Touchscreen-Notebook mit OLED-Display
MacBook - Sleek, futuristic laptop with a glowing OLED touchscreen and a 'Dynamic Island' cutout, in a modern tech conference setting. 07.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple steht vor einem revolutionären Schritt: Noch in diesem Jahr soll mit dem MacBook Ultra ein völlig neues Premium-Notebook erscheinen. Es wäre das erste MacBook mit Touchscreen und OLED-Display – ein Paradigmenwechsel für den Konzern aus Cupertino.

Die Gerüchte verdichten sich pünktlich zur Worldwide Developers Conference (WWDC), die am 8. Juni beginnt. Branchenbeobachter rechnen mit einer September-Vorstellung des neuen Flaggschiffs, das oberhalb des MacBook Pro positioniert wird.

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OLED-Displays und Touchscreen: Das kann das MacBook Ultra

Das MacBook Ultra soll in zwei Größen kommen: 14,3 und 16,3 Zoll. Beide Varianten erhalten Hybrid-OLED-Panels mit einer speziellen Oxid-TFT- und RGB-Tandem-Struktur. Das verspricht nicht nur brillantere Farben, sondern auch geringeren Stromverbrauch und ein dünneres Gehäuse.

Samsung Display soll bereits im Juli 2026 mit der Auslieferung der Spezial-Panels beginnen. Ein Novum: Apples Laptop-Reihe bekommt erstmals einen Touchscreen. Statt der bisherigen Display-Notch setzt Apple auf einen Dynamic-Island-Ausschnitt – ähnlich wie beim iPhone.

Angetrieben wird das MacBook Ultra von den neuen M6 Pro und M6 Max Chips. Analysten sehen den Markt für Notebook-OLEDs 2026 bei rund vier Milliarden Euro – angetrieben vor allem durch Apples Einstieg in dieses Segment.

WWDC 2026: KI-Offensive mit Siri 2.0

Die Hardware-News überschatten fast die eigentliche Hauptattraktion der WWDC: Apples große KI-Offensive. Mit macOS 27 und iOS 27 steht eine grundlegende Neuerfindung von Siri an.

Siri 2.0 wird als eigenständige Chatbot-App erwartet. Sie soll Dokumente zusammenfassen, Bilder generieren und komplexe Websuchen durchführen können. Für anspruchsvolle KI-Aufgaben setzt Apple offenbar auf Partnerschaften mit Google Gemini und Anthropic. Datenschutzsensible Funktionen bleiben dagegen auf dem Gerät.

Die neue macOS-Version könnte auch das endgültige Aus für Intel-Macs bedeuten. Modelle von 2019 und 2020 werden voraussichtlich nicht mehr unterstützt. Zwar bleibt die Rosetta-2-Übersetzungsschicht erhalten – doch macOS 27 soll die letzte Version sein, die sie enthält.

Apples Portfolio: Vom Budget- bis zum Profi-Gerät

Erst im März 2026 brachte Apple mit dem MacBook Neo ein günstiges Einstiegsmodell. Das 13-Zoll-Notebook mit A18-Pro-Chip startet bei 599 Euro und zielt auf den Bildungsmarkt. Apple positioniert es als Hochleistungs-Alternative zu Chromebooks – mit deutlich schnellerer lokaler KI-Verarbeitung.

Am oberen Ende der Skala setzt das aktuelle M5 MacBook Pro weiter Maßstäbe. Aktuelle Tests vom Juni 2026 zeigen: Google Chrome erreicht auf der M5-Plattform Rekordgeschwindigkeiten. Im Speedometer-3.1-Benchmark erzielt der Browser 61 Punkte – ein Plus von fünf Prozent zum Vorjahr. Im JetStream-3-Test sind es 469 Punkte, ein Anstieg um zehn Prozent seit Jahresbeginn.

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KI-Apps von Drittanbietern für macOS

Auch andere Entwickler drängen auf die Mac-Plattform. Google launchte am 6. Juni 2026 die AI Edge Gallery für macOS. Das Herzstück: das Modell Gemma-4-12B-it für lokale Text-, Bild- und Audioverarbeitung. Dazu kommt AI Edge Eloquent, ein Werkzeug für Diktier- und Textbearbeitungsfunktionen auf dem Gerät.

Die Modelle benötigen mindestens 16 Gigabyte RAM – ein weiteres Zeichen dafür, dass moderne Arbeitsabläufe immer höhere Hardware-Anforderungen stellen.

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