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MacBook Ultra: Apple plant Touchscreen und OLED für 2027

28.05.2026 - 19:15:32 | boerse-global.de

Apple reicht Patent für einen an der Tastatur befestigbaren Stift ein. Dies nährt Spekulationen über ein MacBook Ultra mit Touchscreen und OLED-Display.

MacBook Ultra: Apple plant Touchscreen und OLED für 2027 - Foto: über boerse-global.de
MacBook Ultra: Apple plant Touchscreen und OLED für 2027 - Foto: über boerse-global.de

Apple hat ein Patent für einen am Keyboard befestigbaren Stift eingereicht – der stärkste Hinweis auf eine Mac-Pencil-Unterstützung seit Jahren.

Der Patentantrag für eine „Mountable Tool Computer Input“-Vorrichtung wurde am heutigen Donnerstag, 28. Mai 2026, veröffentlicht. Die Technik beschreibt einen Stift, der sich abnehmbar direkt an der Computertastatur befestigen lässt. Das könnte die funktionale Lücke zwischen iPad und MacBook endgültig schließen.

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MacBook Ultra: Touchscreen und OLED-Display in Sicht

Das Patent reiht sich ein in die seit Monaten kursierenden Berichte über ein neues High-End-Notebook, das in der Branche als „MacBook Ultra“ gehandelt wird. Laut Branchenbeobachtern, darunter Bloombergs Mark Gurman, soll das Gerät oberhalb der aktuellen 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle positioniert werden.

Die Erwartungen waren zunächst auf eine Markteinführung Ende 2026 gerichtet. Doch aktuelle Entwicklungen in der Lieferkette deuten auf eine Verzögerung hin – der Redesign dürfte erst Anfang 2027 erscheinen.

Das MacBook Ultra wäre das erste Mac mit Touchscreen und OLED-Display. Die technischen Spezifikationen lesen sich beeindruckend: ein M6-Chip auf Basis eines 2-Nanometer-Verfahrens, ein flacheres Gehäuse, eine Mobilfunk-Option und eine Punch-Hole-Kamera mit Dynamic-Island-Integration. Samsung soll bereits ab Juni 2026 mit der Auslieferung der benötigten OLED-Panels beginnen.

Software-Updates für Profis: iPadOS und macOS auf dem neuesten Stand

Während die Hardware-Pläne noch bis ins nächste Jahr reichen, treibt Apple das Software-Ökosystem für professionelle Workflows bereits jetzt voran. Am Dienstag, 26. Mai 2026, veröffentlichte das Unternehmen die ersten Entwickler-Betas von iPadOS 26.6 und macOS Tahoe 26.6.

Das aktualisierte iPad-Betriebssystem bringt zwei entscheidende Neuerungen: 8K-Monitor-Unterstützung bei 60 Hz über Thunderbolt 4 und einen Batterielaufzeit-Optimierer, der beim M2 iPad Pro die Effizienz um bis zu zehn Prozent steigern soll.

Die Updates folgen auf die Veröffentlichung von iOS und iPadOS 26.5 Anfang Mai, die den Verbindungsprozess für das Magic Keyboard und andere Peripheriegeräte vereinfacht haben. Seither erfolgt die automatische Bluetooth-Kopplung, sobald die Geräte per USB-C verbunden werden.

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Creator Studio: Abo oder Kauf? Apple schafft Klarheit

Apple hat am Mittwoch, 27. Mai 2026, ein Support-Dokument veröffentlicht, das Nutzern helfen soll, zwischen den Abo-basierten „Creator Studio“-Apps und den Einmalkauf-Versionen zu unterscheiden.

Die Creator Studio-Suite, die im Januar 2026 für 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr gestartet ist, bündelt professionelle Tools wie Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro. Letzteres war nach der Übernahme des Pixelmator-Teams im November 2024 in Apples Profi-Portfolio integriert worden.

Patente und KI: Apples Innovationsmaschine läuft auf Hochtouren

Der Fokus auf professionelle Hardware fällt in eine intensive Phase für Apples Patentabteilung. Ebenfalls am heutigen Donnerstag reichte das Unternehmen Patente für ein „Roller Hinge With Friction Elements“ ein – gedacht für ein mögliches faltbares iPhone – sowie für Techniken zum „Energy Management of Electric Vehicle“. Obwohl das „Apple Car“-Projekt offiziell im Februar 2024 eingestellt wurde, bleibt die Energiemanagement-Forschung für Computer und Mobilgeräte relevant.

Ein besonderer Blick gilt der bevorstehenden WWDC 2026 am 8. Juni. Dort wird Apple voraussichtlich ein umfassendes Redesign von Siri vorstellen. Berichten zufolge soll der Sprachassistent ein dunkles Farbschema und systemweite Suchfunktionen erhalten – unterstützt durch eine Lizenzvereinbarung zur Nutzung von Googles Gemini-KI-Modellen.

Die Entwicklungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Stifteingabe deuten auf einen strategischen Schulterschluss hin: Apple arbeitet offenbar daran, die Nutzererfahrung über seine High-End-Mobil- und Desktop-Hardware hinweg zu vereinheitlichen. Ein Mac-Pencil könnte dabei das fehlende Puzzlestück sein.

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