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MacBook Ultra: Apple plant OLED-Touchscreen-Laptop für 2027

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 06:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple plant elf neue Mac-Modelle bis 2028, angeführt vom MacBook Ultra mit OLED-Display und Touchscreen. Ein neues Leasing-Angebot startet, doch Lieferengpässe drohen.

Apple MacBook Ultra: KI-Offensive mit OLED und Touch
Schlankes High-End-Notebook auf sauberem, minimalistischen Schreibtisch unter filmischem Studiolicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Tech-Riese aus Cupertino stellt sein gesamtes Mac-Portfolio auf den Kopf. Im Zentrum der Strategie steht ein völlig neu entwickeltes High-End-Notebook – möglicherweise unter dem Namen MacBook Ultra. Branchenkreisen zufolge soll der Wurf zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 auf den Markt kommen.

Hintergrund der Offensive: Apple will die steigende Nachfrage nach KI-Funktionen nutzen. Die gesamte Mac-Reihe wird dafür in den kommenden zwei Jahren grundlegend überarbeitet. Insgesamt elf neue Modelle sind bis 2028 geplant.

Technische Neuerungen: OLED, Touchscreen und Dynamic Island

Das MacBook Ultra soll es in 14 und 16 Zoll geben – und wäre damit das erste echte Redesign der High-End-Notebooks seit 2021. Die technischen Daten lesen sich wie eine Wunschliste:

  • Display: Umstellung auf OLED-Technologie, erstmals mit Touchscreen
  • Design: Flacheres Gehäuse mit Lochkamera und der Dynamic Island (bekannt vom iPhone)
  • Prozessor: M5 Pro und M5 Max – nicht der M6, der anderen Modellen vorbehalten bleibt
  • Konnektivität: Neues C2-Modem

Die OLED-Umstellung dürfte den Preis nach oben treiben. Marktbeobachter rechnen mit deutlich höheren Kosten als bei den aktuellen Spitzenmodellen.

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Der Fahrplan: Vom M6 bis zum M7

Apple hat einen detaillierten Zeitplan für die nächsten zwei Jahre:

  • Herbst 2026: Einstiegs-MacBook Pro (14 Zoll) und neue iMacs – beide mit M6-Chip
  • Anfang 2027: Überarbeitetes MacBook Air mit M6
  • Erstes Halbjahr 2027: MacBook Neo mit A19 Pro und 12 GB RAM (bisher 8 GB). Die Leistung soll im Single-Core um drei Prozent steigen, im Multi-Core um neun Prozent
  • 2027: Neu gestaltetes 14-Zoll-MacBook Pro mit M7-Silizium
  • 2028 oder später: OLED-Versionen von MacBook Air und iMac

Neue Leasing-Option – und Lieferengpässe

Parallel zur Hardware-Offensive startet Apple in den USA ein neues Mietkauf-Programm. Gemeinsam mit dem Finanzdienstleister Klarna bietet der Konzern ab dem 28. Juli 2026 „Apple Upgrade“ an. Die Konditionen: 24 Monate für iPhone und Apple Watch, 36 Monate für iPad und Mac. AppleCare+ ist nicht enthalten. Das MacBook Neo und einige Einstiegsmodelle bleiben vorerst außen vor.

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Doch die Pläne haben einen Haken: Lieferengpässe trüben den Ausblick. Speicherknappheit treibt die Preise und könnte die Margen drücken. Besonders betroffen sind die Modelle Mac mini und Mac Studio – deren Marktstart gilt als unsicher. Die Lieferzeit für das Mac Studio liegt aktuell bei zehn bis 14 Wochen.

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