MacBook Ultra: Apple bringt erstmals Touchscreen auf Macbook
01.07.2026 - 04:56:14 | boerse-global.de
Apple revolutioniert sein Laptop-Portfolio: Ein neues „MacBook Ultra“ soll die Grenzen zwischen Pro und Profi neu definieren.
Der iPhone-Konzern bereitet offenbar einen tiefgreifenden Umbau seiner High-End-Laptop-Reihe vor. Branchenbeobachter berichten von einer neuen Produktkategorie namens „MacBook Ultra“, die noch Ende 2026 oder Anfang 2027 auf den Markt kommen soll. Das Gerät wird mit einem radikal dünneren und leichteren Gehäuse erwartet – und erstmals mit einem Touchscreen.
Zwei Welten nebeneinander
Anders als frühere Gerüchte um ein reines Redesign des MacBook Pro verfolgt Apple eine Zweiklassenstrategie. Das „MacBook Ultra“ soll als eigenständige Produktlinie positioniert werden, während das klassische MacBook Pro mit seinem bewährten Design weiter produziert wird. Analysten sehen darin eine Lehre aus vergangenen Fehlern: Nach dem umstrittenen Redesign von 2016, das Profis wegen fehlender Anschlüsse und thermischer Probleme verärgerte, will Apple diesmal keine Kompromisse eingehen.
Das Ultra-Modell zielt auf mobile Kreative und Early Adopter, die Wert auf Innovation legen. Das Pro bleibt die konservative Wahl für alle, die auf physische Anschlüsse und stabile Kühlung angewiesen sind.
OLED-Display und Touchscreen
Herzstück des neuen Modells ist die Umstellung auf OLED-Technologie. Berichten zufolge entwickelt Apple 14 und 16 Zoll große OLED-Panels, die 95 Prozent des BT.2020-Farbraums abdecken sollen – ein deutlicher Sprung gegenüber den aktuellen Mini-LED-Displays. Möglich wird dies durch fortschrittliche Materialien wie Hyperfluoreszenz und MR-TADF-Pixelchemie, die sowohl die Farbgenauigkeit als auch die Energieeffizienz verbessern.
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Erstmals in einem Macbook soll auch ein Touchscreen Einzug halten. Insidern zufolge könnte Apple die Dynamic-Island-Oberfläche aus iPhone und iPad integrieren. Die Preise dürften entsprechend über dem aktuellen Einstiegspreis von rund 1.900 Euro für das M5 MacBook Pro liegen.
M6-Cancellation: Apple setzt alles auf KI
Die überraschendste Entwicklung betrifft Apples Chipstrategie. Nach Informationen aus der Lieferkette hat der Konzern die Entwicklung der M6 Pro und M6 Max Prozessoren eingestellt. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf die M7-Familie, die ab 2027 erscheinen soll und einen starken Fokus auf KI-Beschleunigung legt.
Die erste Generation des MacBook Ultra wird daher mit M5 Pro und M5 Max Chips ausgeliefert – ein ungewöhnlicher Schritt für ein Gerät, das als Zukunftsprodukt positioniert ist. Ein Basis-M6 könnte zwar noch Ende 2026 erscheinen, die leistungsstarken Varianten sind aber vom Tisch. Erste Tests mit M7-Prototypen laufen bereits.
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Mac Studio mit 80 Kernen
Parallel arbeitet Apple an einem M5 Ultra Mac Studio für Ende 2026. Dieses Desktop-Kraftpaket soll eine 36-Kern-CPU und eine 80-Kern-GPU erhalten – ein klares Signal, dass Apple im Workstation-Segment weiter aufrüstet, während die Laptop-Reihe umgebaut wird.
Lieferketten-Probleme und Zoll-Druck
Die Verschiebung der Chip-Pläne hängt auch mit Engpässen bei Apples Fertigungspartner TSMC zusammen. Zudem versucht der Konzern derzeit, Zollbefreiungen für RAM-Importe aus China zu erwirken, um die Produktionskosten zu stabilisieren.
Die OLED-Offensive beschränkt sich nicht auf die MacBook-Reihe. Auch künftige iPad Pro und iMac Modelle sollen zwischen 2026 und 2027 auf OLED umgestellt werden. Samsung Display gilt als Schlüsselpartner für die dafür nötige EL-QD-Technologie.
