MacBook Pro: Spitzenkonfiguration erstmals über 10.000 Euro
Veröffentlicht: 11.07.2026 um 12:09 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Die teuerste MacBook-Pro-Konfiguration kostet erstmals über 10.000 Euro. Grund sind explodierende Komponentenpreise.
Apples Spitzenmodelle haben eine neue Preisdimension erreicht. Das 16-Zoll-MacBook Pro mit M5-Max-Chip, 128 Gigabyte RAM und 8 Terabyte SSD kostet in der Nano-Textur-Display-Version satte 10.150 Euro. Seit dem Marktstart im März 2026 ist das ein Preisanstieg von rund 40 Prozent.
Der Preis stieg in zwei Wellen. Die letzte Anpassung trieb den Aufpreis für die Höchstkonfiguration um knapp 2.800 Euro in die Höhe. Branchenbeobachter sehen die Ursache vor allem in den steigenden Kosten für Arbeitsspeicher und SSD-Module.
Basis bleibt bezahlbar – Luxus wird teuer
Während die Einstiegsmodelle des MacBook Pro weiterhin erschwinglich bleiben, zahlen Power-User die Zeche. Das 14-Zoll-Modell startet bei 1.900 Euro, die M5-Max-Version beginnt bei 3.900 Euro. Für das 16-Zoll-Modell mit M5-Max-Chip sind mindestens 4.200 Euro fällig.
Erst die Kombination aus maximalem Arbeitsspeicher, größtem Speicher und Premium-Display treibt den Preis in fünfstellige Höhen. Ein Novum in der Geschichte der Baureihe.
Apple wächst – der PC-Markt schrumpft
Die Preissprünge fallen in eine Phase der Marktbereinigung. Im zweiten Quartal 2026 schrumpfte der weltweite PC-Markt um 3,6 bis 4,9 Prozent. Die Gesamtauslieferungen lagen zwischen 65,7 und 68,2 Millionen Geräten. Branchengrößen wie HP und Lenovo verloren neun beziehungsweise zwei Prozent.
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Apple dagegen legte um zehn bis 16 Prozent zu und lieferte zwischen 6,7 und 7,3 Millionen Einheiten aus. Erstmals knackte der Konzern damit die Zehn-Prozent-Marke beim Marktanteil. Treiber war das günstigere MacBook Neo, das Anfang des Jahres für unter 600 Euro zu haben war. Nach den jüngsten Preiserhöhungen Ende Juni startet es nun bei rund 800 Euro.
Händler gewähren Rabatte
Trotz gestiegener Listenpreise gibt es Schnäppchen. Der US-Elektronikhändler Best Buy verkauft das 14-Zoll-M5-Pro-MacBook Pro noch zu 2.450 Euro – statt der neuen 2.850 Euro. Auch Amazon und B&H gewähren auf verschiedene M5-MacBook-Air-Modelle Rabatte von bis zu 140 Euro. Offenbar räumen die Händler ihre Lager.
Apples Chip-Strategie: M6 wird übersprungen
Apple plant offenbar einen radikalen Kurswechsel bei seinen Prozessoren. Der M6 Pro und M6 Max sollen komplett ausfallen. Stattdessen kommt der Standard-M6-Chip in ein einfaches 14-Zoll-MacBook Pro, das für Ende 2026 erwartet wird.
Apples Chip-Strategie ändert sich radikal: M6 Pro und Max fallen aus, stattdessen kommt 2027 das MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen. Wer jetzt ein MacBook Pro braucht, sollte die Rabattaktionen nutzen, bevor die Lager leer sind. MacBook-Kaufberatung jetzt sichern
Ein neues Spitzenmodell namens „MacBook Ultra" soll zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen. Es bringt mehrere Premieren mit: OLED-Touchscreen, ein dünneres Gehäuse, die Dynamic-Island-Oberfläche und optional 5G-Mobilfunk per C2-Modem. Möglich macht das eine 30-Milliarden-Euro-Partnerschaft mit Broadcom.
Für echte Profis kommt der nächste große Sprung erst 2027. Die Chips M7 Pro und M7 Max mit dem Codenamen „Andros" sollen eine Speicherbandbreite von 240 GB/s bieten – ein Plus von 56 Prozent gegenüber der aktuellen M5-Generation.
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