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MacBook Pro M5 Max: Leistung verdoppelt, Preis steigt um 370 Euro

20.06.2026 - 23:45:05 | boerse-global.de

Apples M5 Max liefert verdoppelte Leistung, doch Speicherchip-Knappheit treibt die Preise um 370 Euro nach oben.

MacBook Pro M5 Max: Gewaltige Leistungssprünge, aber höhere Preise
MacBook - Ein schlankes Apple MacBook Pro 16 mit leuchtendem Bildschirm auf einem modernen Schreibtisch, umgeben von einem unscharfen High-Tech-Büro. 20.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die aktuellen Benchmarks des MacBook Pro 16 mit M5 Max sprechen eine klare Sprache: Der Chip mit 18 CPU-Kernen und bis zu 40 GPU-Kernen übertrifft seine Vorgänger teils um mehr als das Doppelte. In Tests vom Juni 2026 zeigte sich: Gegenüber dem M1 Max legte die Single-Core-Leistung um 65 bis 76 Prozent zu, bei Multi-Core-Aufgaben sogar um 124 bis 161 Prozent. Auch die Grafikleistung hat sich in Metal-Benchmarks nahezu verdoppelt.

Fusion Architecture und Rekord-SSDs

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Ein Grund für die beeindruckenden Werte ist die neue „Fusion Architecture“ des M5 Max. Sie nutzt zwei Dies, um die Speicherbandbreite drastisch zu erhöhen – auf 307 GB/s bei den Pro- und Max-Varianten. Hinzu kommt die Integration von PCIe 5.0, wodurch sich die SSD-Geschwindigkeit im Vergleich zu früheren Generationen mehr als verdoppelt hat.

Tim Cook: Speicherkosten vervierfacht

Doch die Leistung hat ihren Preis – und der steigt weiter. Apple-CEO Tim Cook bestätigte in einem Interview, dass Preiserhöhungen für MacBooks, iPads und iPhones unvermeidlich geworden sind. Grund sei eine schwere globale Knappheit bei Speicherchips, ausgelöst durch die explosionsartige Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Die Kosten für Speicherkomponenten hätten sich vervierfacht.

Die Folgen sind deutlich: Das M5 Max MacBook Pro startet nun bei rund 3.350 Euro (3.599 Dollar) – ein Aufschlag von rund 370 Euro gegenüber dem Vorgänger. Auch das standard M5 MacBook Air und das 14-Zoll MacBook Pro verteuerten sich um rund 90 Euro. Und die nächste Hiobsbotschaft für Käufer: Diese Preissteigerungen werden voraussichtlich auch das iPhone 18 im Herbst treffen.

Technische Daten im Überblick

Das 16,2-Zoll-Display bleibt mit Liquid Retina XDR, einer Auflösung von 3456x2234 und 120 Hertz flüssig. Die CPU des M5 Max besteht aus 12 Leistungs- und 6 Effizienzkernen. Der Arbeitsspeicher reicht von 36 bis 128 GB, die SSD bis zu 2 TB.

Bereits im März 2026 führte Apple neue Anschlussstandards ein:
- Thunderbolt 5 für blitzschnelle Peripherie
- Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 für stabilere Verbindungen
- Akku: 100 Wh, Laufzeit bis zu 22 bis 24 Stunden
- KI-Leistung: LLM-Verarbeitung bis zu 3,9-mal schneller als beim M4 Pro

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Sommer-Rabatte in Sicht

Trotz der hohen Preise zeichnen sich erste Schnäppchen ab. Mit Blick auf die Prime Days ab dem 23. Juni senken Händler bereits die Preise. Während das Top-Modell mit M5 Max, 36 GB RAM und 2 TB SSD regulär bei rund 3.630 Euro (3.899 Dollar) liegt, gewähren einige Anbieter Frührabatte von rund 180 Euro.

Noch deutlicher fällt der Preisverfall bei kleineren Modellen aus: Das 14-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro erreichte in der dritten Juniwoche bei Fachhändlern mit rund 1.860 Euro (1.999 Dollar) einen Rekordtiefststand. Offenbar räumen die Händler ihre Lager, bevor das große Sommer-Shopping-Fenster richtig beginnt.

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