MacBook Pro M5 Max: 776 Prozent mehr GPU-Power als M1
03.06.2026 - 20:31:01 | boerse-global.deDie aktuellen Leistungstests des MacBook Pro mit M5 Max zeigen eine klare Dominanz gegenüber kommenden Windows-Geräten. Der neue Apple-Prozessor liefert atemberaubende Werte – und stellt Nvidias ambitionierte ARM-Plattform in den Schatten.
Technische Sprünge, die beeindrucken
Die technischen Daten des M5 Max lesen sich wie ein Weckruf für die Konkurrenz. Mit einem 18-Kern-CPU und einer 40-Kern-GPU erreicht der Chip das 337 Prozent der Rechenleistung des ursprünglichen M1. Noch deutlicher fällt der Sprung bei der Grafik aus: Die Spitzen-GPU liefert satte 776 Prozent der M1-Performance.
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Verantwortlich dafür ist eine neuartige Fusion-Architektur. CPU und GPU sitzen auf zwei separaten Dies, die über einen Hochgeschwindigkeitsbus kommunizieren. Das 16-Zoll-Modell unterstützt bis zu 128 GB Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von 614 GB/s. Auch die SSDs legen zu: Bei Konfigurationen ab zwei Terabyte werden 6,7 GB/s erreicht.
Die 16-Kern Neural Engine für KI-Aufgaben ist laut Tests viermal schneller als der Vorgänger und achtmal schneller als der M1.
Nvidia RTX Spark: Deutlich abgeschlagen
Ein direkter Vergleich mit Nvidias neuem ARM-Chip RTX Spark (N1X) zeigt: Apple liegt vorn. In Geekbench 6 übertrifft der M5 Pro den Nvidia-Chip um 37,5 Prozent bei Single-Core- und um 48,4 Prozent bei Multi-Core-Aufgaben. Auch beim Code-Kompilieren ist Apple 27,8 Prozent schneller.
Allerdings hat Nvidias Plattform Stärken in Spielen und bei CUDA-optimierter Software. Erste RTX-Spark-Laptops von Dell, Microsoft und ASUS sollen im Herbst 2026 erscheinen.
Dell und Microsoft ziehen nach
Am 1. Juni kündigte Dell das XPS 16 Creator Edition an – eines der ersten Notebooks mit Nvidias neuem Chip. Es konkurriert direkt mit dem MacBook Pro und bietet ebenfalls bis zu 128 GB Speicher sowie ein Tandem-OLED-Display. Microsoft zeigte das Surface Laptop Ultra mit einem 15-Zoll-Mini-LED-Bildschirm und 2.000 Nits Helligkeit.
Während Apple mit den M5-Pro-Modellen ab 2.199 Euro auf Profis zielt, läuft das günstigere MacBook Neo (599 Euro) besser als erwartet: 1,1 Millionen Einheiten im ersten Quartal 2026. Analysten sehen darin einen potenziellen Gamechanger für Apples Anteil am Einstiegssegment.
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macOS-Update und Preisnachlässe
Pünktlich zu den Tests veröffentlichte Apple macOS 26.5.1 am 1. Juni. Der Fix behebt Abstürze bei M5-Macs mit Content-Filter-Erweiterungen – ein Problem speziell für Unternehmenskunden.
Derweil senken Händler die Preise: Das 14-Zoll MacBook Pro mit Basis-M5 ist bereits für rund 1.499 Euro zu haben – ein Rabatt von etwa 200 Euro. Die Branche bereitet sich auf eine Welle KI-fokussierter Laptops vor, die im Laufe des Jahres erwartet werden.
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