MacBook Neo: Apple drosselt Produktion um 40 Prozent
Veröffentlicht am: 17.07.2026 um 12:35 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Während der Konzern das Gerät mit großangelegten Bildungsaktionen bewirbt, drosselt er die Produktion drastisch. Grund sind Engpässe bei wichtigen Komponenten.
Gewinnspiel und Rabatte zum Schulstart
Am heutigen Freitag erreichte die Werbeoffensive einen Höhepunkt: BILDplus verlost zum 13. Geburtstag des Dienstes ein MacBook Neo als Hauptpreis. Die Aktion ist Teil von Apples weltweiter „Back to School"-Kampagne, die am 15. Juli in Asien startete und seit gestern auch in den USA läuft.
Dort lockt der Konzern Studierende und Lehrpersonal mit gestaffelten Geschenkkarten. Wer ein MacBook Pro kauft, erhält 150 Dollar gutgeschrieben. Beim MacBook Air oder ausgewählten iPad-Modellen sind es 100 Dollar. Die Einstiegspreise: Das MacBook Air gibt es ab 1.199 Dollar, das iPad Air ab 699 Dollar.
In Asien variieren die Angebote stark. In China, Malaysia, den Philippinen und Vietnam locken Apple mit AirPods 4, AirTags oder dem Apple Pencil Pro – je nach Region. Auf den Philippinen startet das MacBook Neo im Bildungsprogramm bei umgerechnet rund 42.990 Philippinischen Pesos, in Malaysia bei etwa 2.599 Ringgit. Allerdings: Vom zusätzlichen Zubehör-Bonus ist das MacBook Neo in mehreren Ländern ausgeschlossen.
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Produktionskürzung um 40 Prozent
Hinter den Kulissen sieht die Lage anders aus. Branchenbeobachter berichten von erheblichen Fertigungsproblemen. Apple habe die Produktionsziele für das MacBook Neo um rund 40 Prozent gesenkt.
Ursprünglich wollte der Konzern nach starkem Vorab-Interesse zehn Millionen Einheiten fertigen. Jetzt sind es nur noch sechs bis sieben Millionen. Schuld sind eine Krise am DRAM-Markt und Kapazitätsengpässe beim Chip-Hersteller TSMC. Trotz steigender Kosten hält Apple offenbar an den aktuellen Verkaufspreisen fest – die Mehrbelastung soll nicht an die Kunden weitergegeben werden.
AppleCare+ wird teurer
Seit dem 15. Juli gelten zudem neue Preise für die erweiterten Garantiepläne. AppleCare+ für das MacBook Neo kostet nun 5,99 Dollar monatlich oder 59,99 Dollar jährlich – ein moderater Aufschlag. Bestandskunden sind von der Erhöhung nicht betroffen.
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Stille Sicherheitsupdates
Parallel dazu hat Apple am 16. Juli ein Hintergrund-Update für sein Betriebssystem ausgerollt. Die XProtect-Version 5351 wurde an macOS 27 und ältere Versionen verteilt. Das Sicherheits-Update installiert sich automatisch ohne Neustart – das erste seiner Art seit Anfang Juni.
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