MacBook Neo 699 Euro: Apple übertrifft Surface um 30 Prozent
Veröffentlicht: 18.07.2026 um 07:52 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Aktuelle Tests zeigen: Schon das günstigste MacBook-Modell übertrifft teurere Konkurrenzgeräte in puncto Leistung und Stabilität deutlich.
Leistungssprung: Der A18 Pro zeigt seine Muskeln
Die Hardware-Tests der vergangenen Tage offenbaren ein klares Bild: Apples MacBook Neo für 699 Euro setzt neue Maßstäbe im Einstiegssegment. Während das Microsoft Surface Laptop 13 (ca. 950 Euro) bei Videokonferenzen und gleichzeitiger Textbearbeitung immer wieder hängen blieb, arbeitete das Apple-Gerät unter identischer Last völlig stabil.
Die Benchmark-Ergebnisse untermauern diesen Eindruck. Im Geekbench 6 erreichte der MacBook Neo mit seinem A18-Pro-Chip 3402 Punkte im CPU-Einzelkerntest und 19798 Punkte bei der Grafikleistung. Das Surface Laptop kam dagegen nur auf 2348 beziehungsweise 9554 Punkte – ein deutlicher Rückstand von über 30 Prozent bei der CPU und mehr als 50 Prozent bei der GPU.
Besonders pikant: Microsoft hat den Preis des Surface Laptop im Vergleich zum Vorgänger um 50 Dollar erhöht, bietet aber gleichzeitig weniger Arbeitsspeicher. Das Vorgängermodell gab es noch mit 16 GB RAM zum niedrigeren Preis.
Gaming auf dem Mac: Die Wende ist eingeläutet
Apple holt auch im Bereich Spiele massiv auf. Der neue Game Porting Toolkit 4 (Beta) sorgt für beeindruckende Leistungssprünge bei Windows-Spielen auf dem Mac. Auf einem M4 Pro MacBook Pro mit 24 GB RAM steigerte die Übersetzungssoftware die Bildrate von Grand Theft Auto V von 106 auf 176 Bilder pro Sekunde – ein Plus von satten 66 Prozent.
Auch Red Dead Redemption 2 profitierte: Die Framerate kletterte von 60 auf rund 75 fps. Möglich macht das die verbesserte Übersetzung von DirectX-Befehlen in Apples Metal-Framework. Hochwertige Mac-Hardware wird damit zunehmend zur ernstzunehmenden Spieleplattform.
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Bildungsmarkt in Aufruhr: Apples Afrika-Offensive
Besonders in Schwellenländern sorgt der MacBook Neo für Bewegung. In Kenia wird das Gerät Schülern und Lehrern für umgerechnet rund 650 Euro angeboten – deutlich unter dem regulären Preis von etwa 880 Euro. Die Folge: Der Gebrauchtmarkt in Nairobi bricht ein. Ältere M1-MacBook-Air-Modelle, die zuvor bis zu 820 Euro kosteten, sind kaum noch gefragt.
Bildungseinrichtungen wie die Braeburn Group überdenken ihre IT-Strategie und empfehlen zunehmend macOS statt Windows. Die Importzahlen für IT-Geräte in der Region haben sich im April 2026 auf umgerechnet 370 Millionen Euro verdreifacht – ein klares Zeichen für Apples wachsenden Einfluss.
Zwar hält Windows in Kenia mit 64,2 Prozent noch einen deutlichen Vorsprung vor macOS (5,1 Prozent). Doch Experten erwarten, dass sich diese Lücke schließen wird. Die Gründe: niedrigere Gesamtbetriebskosten, höhere Wiederverkaufswerte und die geringere Anfälligkeit für Schadsoftware bei Apple-Geräten.
Unternehmen entdecken Apple neu
Auch in der Geschäftswelt zeichnet sich ein Wandel ab. Aktuelle Umfragen zeigen: 70 Prozent der Unternehmen unterstützen inzwischen macOS – ein massiver Anstieg gegenüber 45 Prozent im Jahr 2022. Für IT-Abteilungen, die bislang rein auf Windows setzten, bedeutet das zusätzlichen Aufwand: Sie müssen Apple-Geräte in bestehende Verwaltungssysteme und Single-Sign-On-Lösungen integrieren.
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Premium-Segment: Apple legt nach
Im High-End-Bereich bringt Apple mit dem MacBook Air M5 ein weiteres starkes Modell. Es bietet einen 10-Kern-Prozessor, bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit und Unterstützung für den neuen WLAN-Standard Wi-Fi 7.
Die Windows-Konkurrenz versucht dagegen, mit speziellen Hardware-Features zu punkten. Das Surface Laptop 8 für rund 1600 Euro ist derzeit das einzige Gerät, das fortschrittliche haptische Signale in Windows 11 unterstützt. Im Budget-Segment setzt HP auf aggressive Preissenkungen: Das 17,3-Zoll-Notebook OmniBook 3 kostet statt 730 nur noch 450 Euro – ein Versuch, den Trend zu Apples günstigeren Laptops zu bremsen.
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