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MacBook Air M4: 256-GB-Falle treibt Käufer zu externen SSDs

25.06.2026 - 06:35:36 | boerse-global.de

Apples neues MacBook Air lockt mit niedrigem Basispreis, doch der knappe interne Speicher treibt Käufer zu teuren Upgrades oder externen SSDs.

Apples 15-Zoll MacBook Air M4: Günstiger Einstieg, teure Speicherfalle
MacBook - Eine externe SSD, die über ein USB-C-Kabel mit einem dünnen Laptop verbunden ist, auf einem minimalistischen Schreibtisch. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apples 15-Zoll MacBook Air mit M4-Chip lockt mit niedrigen Einstiegspreisen – doch der knappe Basisspeicher treibt Käufer in die Kostenfalle.

Der Fluch der verlöteten Komponenten

Das neue 15-Zoll MacBook Air kommt standardmäßig mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer bescheidenen 256-GB-SSD. Werksseitige Aufrüstungen auf bis zu zwei Terabyte sind zwar möglich – aber nur zum Zeitpunkt des Kaufs und zu saftigen Aufpreisen. Danach ist Schluss: Apples verlötete Chips machen interne Upgrades für Normalverbraucher praktisch unmöglich.

Doch Hardwarespezialisten zeigen, dass es anders geht. Am 23. Juni 2026 demonstrierten unabhängige Techniker, wie sie ein M5-Modell von 512 GB auf 2 TB aufrüsteten – durch Austausch der NAND-Flash-Chips mittels Reflow-Lötverfahren. Das Ergebnis: Übertragungsraten von rund 6500 MB/s. Ein Hightech-Eingriff, der für Laien tabu bleibt.

Externe SSDs als Rettungsanker

Für alle, die auf einfachere Lösungen angewiesen sind, hat der Markt für externe Laufwerke deutlich zugelegt. Thunderbolt-5- und USB4-SSDs bieten inzwischen Bandbreiten, die an interne Lösungen heranreichen.

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Die Spitzenreiter für Profis: Die LaCie Rugged SSD Pro5 und der OWC Envoy Ultra mit 2 TB Speicher für rund 370 Euro. Beide sind staub- und wasserdicht (IP68) und überstehen auch härtere Einsätze. Für den Alltag reichen günstigere Alternativen wie der OWC Express 1M2 oder die SanDisk Extreme Pro USB4 – Preise zwischen 200 und 260 Euro.

Wer gleich mehrere Geräte anschließen möchte, greift zu Docking-Stationen wie dem UGREEN Mac mini M4 Dock oder dem Sonnet Echo 13 Thunderbolt 5 SSD Dock. Sie integrieren NVMe-Speicher direkt in den Arbeitsplatz.

Schnäppchenjagd mit Risiko

Die Preise für MacBook Air und Zubehör schwanken derzeit stark. Am 24. Juni senkten große Elektronikhändler den Preis des 15-Zoll M4 MacBook Air mit 256 GB auf 880 Euro – statt der ursprünglichen 1110 Euro. Für Prime-Mitglieder gab es das Gerät sogar für 670 Euro.

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Auch bei Speichergehäusen purzeln die Preise: ASUS reduzierte sein ProArt PA40SU USB4-Gehäuse auf 93 Euro – der niedrigste je gemessene Preis. UGREEN lockt mit Rabatten von bis zu 44 Prozent auf Ladegeräte und Docks, gültig noch bis zum 26. Juni.

Apples düstere Prognose

Doch die aktuellen Rabatte könnten bald Geschichte sein. Tim Cook warnte zuletzt vor steigenden Preisen für Apple-Produkte. Grund seien höhere Komponentenkosten und veränderte Zollstrukturen. Das würde nicht nur die Laptops selbst verteuern, sondern auch die hochkapazitiven Speicherkonfigurationen.

Bleibt die Frage: Jetzt zuschlagen und mit externen Laufwerken improvisieren – oder auf das M5-Modell mit doppelter Basis-SSD warten? Die M5-Generation startet immerhin mit 512 GB und doppelt so schnellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Ein Argument, das zumindest für Geduld spricht.

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