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MacBook Air M1 und M3: Apples alte Modelle bleiben gefragt

24.05.2026 - 22:30:30 | boerse-global.de

Ältere MacBook-Air-Modelle mit M1 und M3 treiben Apples Marktwachstum an, während M4-Chips bei Spezialsoftware Schwächen zeigen.

MacBook Air M1 und M3: Apples alte Modelle bleiben gefragt - Foto: über boerse-global.de
MacBook Air M1 und M3: Apples alte Modelle bleiben gefragt - Foto: über boerse-global.de

Der PC-Markt stabilisiert sich nach Jahren der Lieferketten-Probleme – und Apples ältere Hardware spielt dabei eine überraschend große Rolle. Aktuelle Marktdaten und Leistungstests aus dem Frühjahr 2026 zeigen: Während die M4- und M5-Chips technische Meilensteine setzen, halten die MacBook-Air-Modelle mit M1- und M3-Prozessoren sowohl im Gebrauchtmarkt als auch im Neugeschäft eine starke Position.

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Apple wächst schneller als der Markt

Laut IDC-Daten vom April 2026 steigerte Apple seine Mac-Auslieferungen im ersten Quartal um neun Prozent auf 6,2 Millionen Einheiten. Damit wuchs der Konzern deutlich stärker als der Gesamtmarkt, der nur um 2,5 Prozent zulegte. Apple belegt Platz vier der weltweiten PC-Hersteller – hinter Lenovo, HP und Dell. Branchenbeobachter sehen das M5 MacBook Pro zwar als Treiber für High-End-Verkäufe, doch die anhaltende Nachfrage nach älteren MacBook-Air-Konfigurationen bleibt ein entscheidender Faktor für Apples Marktanteil.

Leistungstests: Wie schlagen sich die alten Chips?

Für Nutzer, die über ein M1- oder M3-MacBook Air nachdenken, liefern technische Evaluierungen vom Mai 2026 Klarheit. Der M3-System-on-a-Chip, ursprünglich Ende 2023 vorgestellt, bleibt eine solide option für den Alltag. Gefertigt im 3-Nanometer-Verfahren mit 25 Milliarden Transistoren, bietet er vier Performance- und vier Effizienzkerne. Benchmarks vom 21. Mai 2026 bestätigen: Die M3-CPU ist rund 20 Prozent schneller als ihr M2-Vorgänger, die 10-Kern-GPU legt ähnlich zu. Im Cinebench-2024-Test erreicht der M3 141 Punkte im Single-Core und 622 im Multi-Core.

Selbst der M1-Chip beweist weiterhin seine Tauglichkeit – besonders im Gaming-Bereich durch Kompatibilitätsschichten. Tests von Ende Mai 2026 zeigen: M1- und M2-Basismodelle schaffen Titel wie DOTA 2 mit 60 bis 90 Bildern pro Sekunde in 1080p bei mittleren Einstellungen. Möglich macht das Rosetta 2. Höherwertige M1-Pro- oder Max-Varianten erreichen sogar bis zu 144 Bilder pro Sekunde in 1440p. Für Standard-Aufgaben bleibt die M1-Architektur von der aktuellen Software unterstützt – inklusive des empfohlenen macOS Sequoia, sofern das Gerät über mindestens 16 Gigabyte RAM verfügt.

Der M4-Übergang: Nicht für alle Workloads geeignet

Die Entscheidung für ein M3- oder M1-MacBook Air statt eines neueren M4-Modells ist komplizierter geworden. Spezialisierte Tests vom 23. Mai 2026 zeigen: Das 13-Zoll MacBook Air M4 ist für Architektur- und CAD-Software weitgehend ungeeignet. AutoCAD-LISP-Skripte liefen 23 Prozent langsamer als auf einem älteren Windows-System mit Intel i5-1240P. Zudem fehlte dem M4-Modell die Unterstützung für kritische ARX-Plugins.

In anspruchsvollen BIM-Umgebungen (Building Information Modeling) traten erhebliche Stabilitätsprobleme auf. Revit-Beta-Tests ergaben eine Ausfallrate von 68 Prozent bei BIM-360-Synchronisationen, Dynamo-Skripte stürzten häufig ab. Beim Multitasking mit Photoshop, Chrome und Zoom erreichte die RAM-Auslastung 14,9 Gigabyte – mit einer Verzögerung von 8,6 Sekunden bei Photoshop-Filtern. Für Fachleute aus technischen Bereichen könnten die M3- oder M1-Modelle daher die stabilere Wahl sein. Oder das MacBook-Air-Format selbst hat thermische oder architektonische Grenzen für bestimmte High-End-Anwendungen erreicht.

Sicherheit und Betriebssystem: Updates für alle

Ein entscheidendes Verkaufsargument für M1 und M3 bleibt die Software-Langlebigkeit. Apple hat umfassende Sicherheitsmaßnahmen integriert, die für die gesamte Silizium-Reihe gelten. Anfang Mai 2026 veröffentlichte Apple iOS 26.5 und entsprechende macOS-Updates, die 52 Sicherheitslücken schlossen. Bedeutender: Der Konzern hat die systemweite Umstellung auf Post-Quanten-Kryptographie (PQC) abgeschlossen.

Mit dem PQ3-Protokoll und ML-KEM-Standards integrierte Apple PQC in TLS, VPN, SSH und Gerätekopplung. Dieser Schritt folgt NIST-Richtlinien vom Mai 2026, die PQC-Migration für Hochrisikosysteme als notwendig erachten – als Schutz vor künftigen Quantencomputer-Angriffen. Zur Unterstützung der Sicherheits-Community veröffentlichte Apple zudem den Quellcode seiner corecrypto-Bibliothek auf GitHub.

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Das kommende macOS 26 Tahoe führt ein neues Festplatten-Image-Format namens ASIF (Apple Storage Image Format) ein. Tests vom 24. Mai 2026 zeigen: Unverschlüsselte Images erreichen auf M3-Hardware Lesegeschwindigkeiten von 5,8 Gigabyte pro Sekunde und Schreibgeschwindigkeiten von 6,6 Gigabyte pro Sekunde. Die Images werden als Sparse-Dateien im APFS-System markiert, was eine effizientere Speicherverwaltung auf älteren Geräten mit begrenztem Speicherplatz ermöglicht.

OLED-Displays und der Blick nach vorn

Obwohl M1- und M3-MacBook-Air-Modelle aktuell ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, wird sich die Hardware-Landschaft bis Ende 2026 deutlich verändern. Branchenberichte vom 22. Mai 2026 deuten darauf hin, dass Samsung Display im Juni 2026 mit der Massenproduktion von OLED-Panels der 8,6-Generation beginnen wird. Diese Panels sind für 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook-Pros vorgesehen, die zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 mit M6-Chips auf den Markt kommen sollen.

Es gibt zudem Spekulationen über ein „MacBook Ultra“ mit OLED-Touchscreen, das bereits Ende 2026 erscheinen könnte. Dieser Hardware-Zyklus dürfte zu weiteren Preisnachlässen für bestehende M1- und M3-Bestände führen, während Händler Platz für die OLED-Generation schaffen.

Auch die Konkurrenz schläft nicht: Intel brachte kürzlich seine Core-Ultra-Serie 3 (Panther Lake) im 18A-Verfahren auf den Markt, die eine 60-prozentige Verbesserung der Multi-Core-Leistung verspricht. AMD kündigte am 23. Mai 2026 die Ryzen-AI-Max-400-Serie mit bis zu 192 Gigabyte Unified Memory an. Die Botschaft ist klar: M1- und M3-MacBook-Air-Modelle bleiben heute zuverlässige und sichere Optionen – doch die rasante Entwicklung der Konkurrenz und Apples eigener Fahrplan hin zu M6 und OLED werden den Wert dieser Laptops bis zum nächsten Geschäftsjahr neu definieren.

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