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Mac Studio M5 Ultra: 768 GB RAM und 80 GPU-Kerne für Profis

29.06.2026 - 20:49:36 | boerse-global.de

Apple kauft die preisgekrönte Prototyping-App Play. Die Funktionen sollen in Xcode und Swift Playgrounds einfließen.

Apple übernimmt Play: Design-App für Xcode-Integration
Mac - Apple iPhone und iPad mit Designelementen, verbunden durch leuchtende Linien, symbolisieren die Integration eines neuen Design-Tools. 29.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das Geschäft wurde Ende Juni 2026 durch regulatorische Offenlegungen bekannt. Die Anwendung war erst im Jahr zuvor bei den Apple Design Awards für ihre Innovation ausgezeichnet worden.

Frühe Signale an die EU

Bereits im Februar 2026 hatte Apple die Übernahme bei der Europäischen Union angemeldet – eine Pflicht nach dem Digital Markets Act (DMA). Der Konzern sicherte sich nicht nur das geistige Eigentum des Entwicklerstudios Rabbit 3 Times, sondern übernahm auch dessen Mitarbeiter.

Für Nutzer von Play hat das Konsequenzen: Die App wurde aus dem App Store entfernt, der Support endete offiziell am 20. April 2026. Vor der endgültigen Einstellung machte Apple die kostenpflichtige Xcode-Exportfunktion noch einmal gratis verfügbar.

Was wird aus den Funktionen?

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Play galt als Vorreiter für SwiftUI-basiertes mobiles Design. Entwickler konnten damit hochwertige Prototypen direkt auf iPhone und iPad erstellen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple die Technologie nicht als eigenständige App weiterführen wird.

Stattdessen dürften die Kernfunktionen in die bestehenden Entwicklungswerkzeuge einfließen – allen voran Xcode oder Swift Playgrounds. Das Ziel: Designer und Entwickler sollen künftig nahtloser zusammenarbeiten können, von der ersten visuellen Idee bis zum fertigen SwiftUI-Code.

Leistungsschub für Profis

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Die Übernahme fällt in eine Phase, in der Apple auch bei der Hardware nachlegt. Noch 2026 soll ein neues Mac Studio mit dem M5 Ultra-Chip erscheinen. Die technischen Daten lesen sich beeindruckend: 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und bis zu 768 Gigabyte einheitlicher Arbeitsspeicher.

Damit zielt Apple klar auf professionelle Anwender ab, die mit großen Datenmengen und komplexen Projekten arbeiten. Die Software-Seite – gestärkt durch Tools wie Play – soll diesen Schritt ergänzen und die Entwicklerumgebung insgesamt leistungsfähiger machen.

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