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Mac mini und Mac Studio: M6 und M5 Ultra starten am 22. September

Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 01:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple erweitert seine Mac-Reihe um M6- und M5-Ultra-Modelle, während das Mac-Geschäft dank KI-Nachfrage im Quartal deutlich zulegte.

Apple bringt neue Mac-mini- und Mac-Studio-Modelle
Ein minimalistischer, moderner Serverraum mit dunklen Metall-Regalen und geometrischen Schatten auf einem Betonboden. Illustration mit AI erstellt.

Apple startet am Dienstag, 22. September 2026, den Verkauf der neuen Mac-mini-Modelle mit M6- und M5-Pro-Chips sowie der neuen Mac-Studio-Generation mit M5-Max- und M5-Ultra-Prozessoren. Der Vorverkauf läuft bereits seit dem 25. August.

Die Aktualisierung setzt fort, was Apple im Frühjahr mit der Einführung von M5 Pro und M5 Max sowie im August mit dem in 2-Nanometer-Fertigung produzierten M6 für den Mac mini begonnen hatte. Letzterer soll laut Angaben bis zu vierfache KI-Leistung gegenüber Vorgängermodellen bieten.

Der M5 Ultra im Fokus

Technisches Herzstück der neuen Mac-Studio-Reihe ist der M5 Ultra, der bis zu 512 GB Unified Memory und eine Speicherbandbreite von 1,2 TB/s bietet. Zum Vergleich: Nvidias H200-Beschleuniger erreicht 4,8 TB/s. Der Abstand zeigt, dass Apples Silizium trotz beachtlicher Fortschritte im Bereich der Speicherkapazität bei der reinen Datenrate weiterhin hinter spezialisierten KI-Beschleunigern zurückbleibt.

Mac-Geschäft profitiert von KI-Nachfrage

Der Zeitpunkt der neuen Modelle fällt in eine Phase, in der Apples Mac-Sparte deutlich zulegt. Im Quartal bis zum 27. Juni 2026 erzielte Apple mit Macs einen Rekordumsatz von 10,4 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Getrieben wurde dieser Anstieg teilweise durch die Nachfrage nach Mac Studio und Mac mini für KI-Inferenzaufgaben.

Berichten zufolge kaufte OpenAI zehntausende Mac mini und Mac Studio, während Anthropic Mac-mini-Systeme über AWS anmietete. Diese Nachfrage aus dem KI-Sektor dürfte auch die neuen M6- und M5-Ultra-Modelle betreffen, da sie sich für lokale Inferenz-Workloads eignen.

Software-Umfeld: iOS 27, macOS 27 und weitere Updates

Die Hardware-Neuheiten erscheinen eingebettet in ein breiteres Software-Update-Programm. iOS 27 ist bereits seit dem 14. September 2026 verfügbar. Am selben Tag veröffentlichte Apple macOS 27 mit dem Codenamen "Golden Gate" für Macs mit Apple-Silicon-Chips – Intel-Modelle werden nicht mehr unterstützt.

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Die neue Systemversion bringt KI-gestützte Siri-Funktionen in Spotlight sowie eine überarbeitete Siri-App und lässt sich per Shift-Command-Space um visuelle Intelligenz erweitern. Es ist zugleich die letzte macOS-Version mit Rosetta-Unterstützung.

Die KI-Funktionen von Siri sind in der EU verfügbar, weitere Sprachen wie Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch sollen im Oktober folgen.

Kurz darauf, am 15. September 2026, gab Apple an Entwickler erste Release Candidates für macOS Tahoe 26.7.1 (Build 25G309) und macOS Sequoia 15.8.1 (Build 24H208) heraus.

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Zusätzlich erschien eine erste Beta von macOS 27.2, wobei die Version 27.1 übersprungen wurde. Öffentliche Releases dieser Updates werden binnen einer Woche erwartet.

Abgerundet wird das Angebot durch eine Bündelung von iCloud+ mit Apple TV und Apple Arcade, die in über 100 Ländern verfügbar ist.

Einordnung

Die zeitliche Nähe von Hardware-Refresh, Betriebssystem-Updates und der ausgewiesenen Rekordnachfrage aus dem KI-Sektor deutet darauf hin, dass Apple die Mac-Studio- und Mac-mini-Linien zunehmend auch als Werkzeuge für lokale KI-Verarbeitung positioniert – jenseits ihrer klassischen Rolle als Desktop-Rechner für Kreativ- und Entwicklerkunden.

Der Vergleich der Speicherbandbreite des M5 Ultra mit Nvidias H200 zeigt zugleich, dass Apple in diesem Marktsegment eher auf große Speicherkapazität bei moderatem Energieverbrauch setzt, statt mit spezialisierten Rechenzentrumsbeschleunigern um rohe Bandbreite zu konkurrieren.

Disclaimer...

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