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Mac mini M6: MediaMarkt verkauft Apples neuen Rechner erstmals für 990 Euro

Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 23:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

MediaMarkt bietet Apples neuen Rechner günstiger als Apple an; zugleich sorgen höhere Chipkosten und verlöteter Arbeitsspeicher für Kritik.

Mac mini M6: Händler senken den Einstiegspreis unter 1.000 Euro
Ein minimalistischer, moderner Innenraum mit klaren Linien und weichem Tageslicht, das durch ein großes Fenster fällt. Illustration mit AI erstellt.

Der neue Mac mini mit Apples M6-Chip ist erstmals für unter 1.000 Euro erhältlich. Wie macerkopf.de berichtete, bietet MediaMarkt das Basismodell für 990 Euro an, während Apple selbst den Rechner über den eigenen Online-Store für 1.049 Euro verkauft. Damit unterbietet der Handel den regulären Einstiegspreis von Apple deutlich, der laut macerkopf.de bei 1.079 Euro liegt.

Deutlicher Preissprung gegenüber dem Vorgänger

Der Aufschlag gegenüber der M4-Generation fällt erheblich aus: Laut macerkopf.de verlangt Apple für den Mac mini M6 350 Euro mehr als zuvor für das M4-Modell, das bei Apple 699 Euro kostete und zeitweise bei anderen Händlern für 555 Euro zu haben war. Auch in anderen Märkten zeigt sich dieser Trend.

In China startete der Mac mini M6 laut einem Bericht von philippebasset.com offiziell bei 6.999 Yuan – ein Aufschlag von 2.500 Yuan gegenüber dem M4-Vorgänger. Dort sank der Preis laut smzdm.com nach einer Woche am Markt auf 5.299 Yuan, mit einem zusätzlichen 300-Yuan-Coupon auf 4.999 Yuan.

Rabattaktionen in mehreren Ländern

Auch außerhalb Deutschlands drücken Händler die Einstiegshürde. In Frankreich bot Amazon laut dealabs.com die Konfiguration mit 12-Core-CPU, 12-Core-GPU, 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD über einen Coupon für 949 Euro statt 1.049 Euro an – ein Abschlag von 10 Prozent inklusive kostenloser Lieferung.

Die französische Handelskette Fnac wiederum lockte laut consomac.fr mit der Aktion „10 € offerts tous les 100 €“: Bei einem Mac mini M6 ab 1.049 Euro gab es mindestens 100 Euro zurück, vorausgesetzt der Kunde ist Fnac-Mitglied oder zahlt für eine Fnac+-Karte 14,99 Euro.

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In Griechenland bot iStorm das Basismodell laut cyberskills.gr für 1.079 Euro inklusive Mehrwertsteuer zur Vorbestellung an, allerdings ohne sofortige Lieferbarkeit. In den USA räumte Amazon laut ilounge.com einen Rabatt von 19 US-Dollar auf die 16-GB/256-GB-Variante ein.

Technische Aufwertung als Begründung

Apple begründet den höheren Einstiegspreis mit spürbaren Leistungssprüngen. Laut macerkopf.de bietet der M6 zwei zusätzliche CPU-Kerne und rund 40 Prozent mehr Rechenleistung als der M4, während sich Grafikleistung und SSD-Geschwindigkeit verdoppelt haben sollen.

Im Geekbench-6-Einzelkerntest liege der M6 demnach 16,5 Prozent vor dem bisherigen Mac mini M4 Pro, bei KI-Aufgaben soll er dank zwölf GPU-Kernen mit jeweils eigenem Neural Accelerator viermal so schnell wie der M4 sein. Der Chip ist laut webmasterpoint.org der erste Desktop-Prozessor Apples im 2-Nanometer-Verfahren und leitet sich vom A20 Pro ab, der auch im iPhone 18 Pro zum Einsatz kommt.

Speicher fest verlötet

Der Preisanstieg fällt zusammen mit einer vieldiskutierten Designentscheidung: Der Arbeitsspeicher des Mac mini M6 ist laut smzdm.com und cyberskills.gr fest verlötet und lässt sich nachträglich nicht erweitern – maximal 32 GB RAM und 2 TB Speicher sind nur beim Kauf konfigurierbar.

Ein Bericht von tsecurity.de kritisiert diese Entscheidung als falsches Signal in Sachen Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit, da das Gerät dadurch schwer zu reparieren sei.

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Branchenweiter Preisdruck durch Speicherchips

Der höhere Mac-mini-Preis steht im Zusammenhang mit einem branchenweiten Anstieg der Speicherkosten. Laut einem Bericht von newsbytesapp.com plant Apple weitere Preiserhöhungen, weil Speicher- und Storage-Chips teurer geworden sind.

CEO Tim Cook bezeichnete die Kostenübernahme laut Wall Street Journal als untragbar. Als Ursache nennt der Bericht, dass KI-Unternehmen große Mengen DRAM und NAND aufkaufen und Samsung Enterprise-Kunden priorisiert. Der Mac-mini-Startpreis sei bereits von 599 US-Dollar auf 799 US-Dollar gestiegen.

Auch bei Mini-PCs anderer Hersteller wie Acer, Asrock, Asus, Lenovo und MSI beobachtete die Fachzeitschrift c't laut heise.de starke Preissteigerungen bei RAM und SSDs – nur noch ein Modell im Testfeld blieb unter 700 Euro.

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