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Mac mini: Lieferzeiten bis zu 12 Wochen wegen RAM-Engpass

Veröffentlicht: 18.07.2026 um 03:12 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple erhöht AppleCare+-Gebühren und kämpft mit Lieferengpässen beim Mac mini. Neue Bildungspreise auf den Philippinen eingeführt.

Apple Mac mini: Preiserhöhungen und lange Lieferzeiten
Nahaufnahme eines modernen Mac mini, professionell beleuchtet mit weichem, filmischem Licht auf einem minimalistischen Schreibtisch. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Zeitgleich kämpft der Konzern mit massiven Lieferengpässen bei leistungsstarken Konfigurationen. Grund ist eine weltweite Knappheit bei Arbeitsspeicher-Chips, die auch andere Hersteller hart trifft.

AppleCare+ wird teurer – Bestandskunden profitieren

Seit dem 15. Juli 2026 verlangt Apple mehr Geld für seine Garantieverlängerung AppleCare+. Für neue Mac- und iPad-Käufer steigen die monatlichen Kosten für den Mac mini um 50 Cent auf nun 4,49 Euro. Auch die Jahresabos verteuern sich um fünf Euro. Wer bereits ein laufendes Abo hat, bleibt nach Angaben des Unternehmens von der Erhöhung verschont.

Einen Tag später, am 16. Juli, führte Apple zudem neue Bildungspreise für seine 2026er-Produktreihe auf den Philippinen ein. Dort startet der Mac mini nun bei umgerechnet rund 780 Euro. Der Deal: Käufer erhalten beim Erwerb ausgewählter Modelle Geschenkkarten im Wert von bis zu 140 Euro.

Lieferzeiten von bis zu zwölf Wochen

Die aktuelle M4-Generation des Mac mini, die Ende 2024 mit einem kompakten Neudesign auf den Markt kam, ist in bestimmten Ausstattungen kaum noch zu bekommen. Branchenbeobachter führen die Engpässe auf eine unerwartet hohe Nachfrage nach KI-fähiger Hardware und die globale Speicherkrise zurück.

Während das Einstiegsmodell mit 16 Gigabyte RAM bei manchen Drittanbietern noch verfügbar ist, gestaltet sich die Lage bei höherer Speicherbestückung schwierig. Die Variante mit 32 Gigabyte RAM sowie die M4-Pro-Version mit 64 Gigabyte sind im Apple Online Store als nicht verfügbar gelistet. Wer diese Konfigurationen bestellen will, muss mit Wartezeiten von bis zu zwölf Wochen rechnen. Auch das Mac Studio mit hohem Arbeitsspeicher ist betroffen.

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Bereits im Juni 2026 hatte Apple die Preise für das MacBook Pro um rund 280 Euro angehoben – ebenfalls eine Folge der gestiegenen Speicherkosten.

Trotz Engpässen: M4 Mac mini bleibt KI-tauglich

Technische Tests zeigen: Selbst das Basismodell mit 16 Gigabyte RAM kann lokale KI-Modelle und Code-Assistenten in akzeptabler Geschwindigkeit ausführen. Allerdings bremsen größere Sprachmodelle den Rechner merklich aus – die fest verbaute RAM-Kapazität bleibt der limitierende Faktor.

Das aktuelle Design verzichtet auf klassische USB-A-Anschlüsse und setzt stattdessen auf USB-C und Klinkenbuchse an der Vorderseite. Apple positioniert den Mac mini damit als zentrale Schaltstelle für Nutzer seiner hauseigenen KI-Funktionen.

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Ausblick: M5-Chip im Oktober erwartet

Branchenleaks deuten auf einen Produkt-Launch im Oktober 2026 hin. Dann soll ein überarbeiteter Mac mini mit M5- und M5-Pro-Chips erscheinen, begleitet von neuen Mac-Studio-Modellen mit M5-Max- und M5-Ultra-Prozessoren.

Noch weiter in die Zukunft blicken Gerüchte zum M6-Chip, der für Ende 2026 erwartet wird. Er soll eine Speicherbandbreite von 200 Gigabyte pro Sekunde und bis zu zwölf GPU-Kerne bieten. Angeblich plant Apple, bei der M6-Generation auf Pro- und Max-Varianten zu verzichten, um die Entwicklung des M7-Chips zu forcieren. Dieser wird für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet und soll eine Bandbreite von 240 Gigabyte pro Sekunde erreichen.

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