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Mac-Migration: 460 Nutzer wechseln bis Juli zu Microsoft Intune

01.06.2026 - 14:50:50 | boerse-global.de

University of Nebraska Medical Center migriert 460 Macs von Omnissa zu Microsoft Intune bis Ende Juli 2026.

Mac-Migration: 460 Nutzer wechseln bis Juli zu Microsoft Intune - Bild: über boerse-global.de
Mac-Migration: 460 Nutzer wechseln bis Juli zu Microsoft Intune - Bild: über boerse-global.de

Die Migration von Omnissa Workspace ONE zu Microsoft Intune hat heute begonnen. Grund ist ein auslaufender Vertrag im August.

Die IT-Abteilung hat den 27. Juli 2026 als Endtermin für den Selbstmigrationsprozess gesetzt. Pro Gerät veranschlagen die Verantwortlichen zwischen 20 und 30 Minuten. Betroffen sind Mitarbeiter des University of Nebraska Medical Center und der angeschlossenen Klinik Nebraska Medicine.

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Moderne Architektur für die Geräteverwaltung

Der Wechsel spiegelt einen breiteren Branchentrend wider: Weg von traditionellen Sicherheitsperimetern, hin zu integrierten Cloud-Architekturen. Microsoft Intune setzt dabei auf ein Framework aus Entra ID (ehemals Azure AD), Cloud PKI und Security Copilot.

Ein zentraler Unterschied bleibt die Unterscheidung zwischen Mobile Device Management (MDM) und Mobile Application Management (MAM). Während MDM die vollständige Kontrolle über ein Gerät ermöglicht, konzentriert sich MAM auf den Schutz einzelner Anwendungen und der darin enthaltenen Daten – besonders relevant für private Geräte der Mitarbeiter.

Für die Einrichtung neuer Hardware haben sich mehrere Standardverfahren etabliert:
- Windows Autopilot: Für die automatisierte Bereitstellung von Windows-PCs
- Apple Automated Device Enrollment (ADE): Kommt bei der aktuellen Mac-Migration zum Einsatz
- Android Strong Integrity: Für sicherheitskritische mobile Umgebungen

Zero Trust als neues Sicherheitsfundament

Erst am 31. Mai veröffentlichte Microsoft Learn ein strukturiertes Modell zur Einführung von Zero Trust. Drei Kernprinzipien stehen im Mittelpunkt: explizite Überprüfung, Zugriff mit minimalen Rechten und die Annahme eines möglichen Sicherheitsvorfalls.

Das Modell unterscheidet drei Strategien zur Modernisierung der Sicherheitsinfrastruktur:
- Top-down: Strategiegetrieben, gesteuert durch die Führungsebene
- Build-up: Schrittweise mit schnellen Erfolgen zur Gewinnung von Momentum
- Szenario-getrieben: Fokussiert auf spezifische Geschäftsanforderungen

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Künstliche Intelligenz spielt dabei eine wachsende Rolle. Sicherheitsteams setzen zunehmend auf Security Copilot für KI-gestützte Bedrohungsabwehr und Endpoint Privilege Management (EPM) zur Kontrolle administrativer Rechte. Der Bedarf ist enorm: Branchendaten zufolge kosten innere Sicherheitsvorfälle Unternehmen im Schnitt 19,5 Millionen Euro pro Jahr – ein deutlicher Anstieg innerhalb der letzten zwei Jahre.

Patch-Management unter Druck

Der Umstieg auf zentralisierte Verwaltungssysteme wie Intune kommt nicht von ungefähr. Die Sicherheitslage hat sich verschärft. Erst kürzlich identifizierten Forscher kritische Schwachstellen, darunter CVE-2026-40510 mit einem CVSS-Score von 8,8, die Windows 10, 11 und verschiedene Server-Editionen betrifft.

Noch brisanter: Eine Windows-Netlogon-Sicherheitslücke (CVE-2026-41089) wurde Ende Mai 2026 bereits aktiv ausgenutzt. Experten empfehlen daher dringend automatisierte Patch-Prozesse und eine verstärkte Überwachung von Domänencontrollern. Die Zeit drängt – und die Migration zu Intune ist erst der Anfang.

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