M6-Chip, Apples

M6-Chip: Apples erste 2-nm-Fertigung bringt +20% Multi-Core

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 01:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Erste Geekbench-Werte bescheinigen Apples M6 rund 10 Prozent mehr Single-Core- und etwa 20 Prozent mehr Multi-Core-Leistung als dem M5.

Apple M6 im Benchmark: Deutlicher Vorsprung gegenüber dem M5
Ein minimalistischer, moderner Laborraum mit einer glänzenden Arbeitsfläche und abstraktem, technischem Hintergrund. Illustration mit AI erstellt.

Erste Benchmark-Werte für Apples kommenden M6-Chip sorgen für Gesprächsstoff in der Tech-Branche. Ein Geekbench-Listing, über das notebookcheck.com am 15. September 2026 berichtete, zeigt für den Chip im Mac mini (Bezeichnung Mac18,5) deutliche Leistungssteigerungen: 4.610 Punkte im Single-Core-Test und 20.676 Punkte im Multi-Core-Test.

Technische Details des getesteten Systems

Laut dem Bericht taktet der M6 im getesteten Mac-mini-Modell mit 4,79 GHz und verfügt über 12 Kerne, aufgeteilt in 2 Super-Kerne, 4 Performance-Kerne und 6 Effizienz-Kerne.

Das System war mit 32 GB Arbeitsspeicher ausgestattet und lief unter macOS 27.0 (Build 26A428). Notebookcheck.com wies zugleich darauf hin, dass die Benchmark-Werte von Engineering-Samples stammen und die finale Leistung der Serienmodelle davon abweichen kann.

Wie groß ist der Sprung gegenüber dem M5?

Als Vergleichsbasis diente notebookcheck.com ein Median-Wert aus fünf Läufen des Vorgängerchips M5: 4.195 Punkte Single-Core und 17.072 Punkte Multi-Core. Daraus ergibt sich für den M6 ein Plus von rund 10 Prozent im Single-Core- und rund 20 Prozent im Multi-Core-Bereich.

Andere Quellen kommen zu leicht abweichenden, aber ähnlich gelagerten Werten. Laut einem Bericht von ndtvprofit.com vom selben Tag liegt der M6 im Multi-Core-Bereich je nach Quelle zwischen 16 und 21 Prozent über dem M5, beim Single-Core zwischen 7 und 10 Prozent.

Einordnung im Apple-Portfolio

Ein Vergleich mit weiteren Apple-Chips zeigt die Positionierung des M6 im Portfolio. Laut einem Bericht von ssbcrack.com vom 15. September 2026 übertrifft der M6 im Single-Core-Test sowohl den M5 Max (3.731 Punkte) als auch den Snapdragon X2 Elite Extreme (3.396 Punkte).

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Im Multi-Core-Ranking liegt der M6 jedoch hinter dem M5 Ultra (52.516 Punkte) und dem M3 Ultra (39.059 Punkte) – beides Chips mit deutlich mehr Kernen. Im Multi-Core-Bereich ist der M6 laut ssbcrack.com zudem mehr als 2,5-mal so schnell wie der M1.

Auch der neue A20 Pro aus dem iPhone 18 Pro liefert einen interessanten Vergleichspunkt: Laut notebookcheck.com erreicht er im Geekbench-6.3-Test 4.725 Punkte im Single-Core bei 4,93 GHz und 12.575 Punkte im Multi-Core – im Single-Core-Bereich liegt der A20 Pro damit rund 2,5 Prozent über dem M6.

Architektur und Fertigung

Laut einem Bericht von cultofmac.com vom 15. September 2026 markiert der M6 Apples erste Chip-Generation in 2-nm-Fertigung. Neben der 12-Kern-CPU verfügt der Chip demnach über eine 12-Kern-GPU mit Neural Accelerators, eine Dual-16-Kern-Neural-Engine, bis zu 32 GB Unified Memory und eine Bandbreite von 170 GB/s. Apple selbst gibt laut cultofmac.com an, dass der M6 bis zu 1,2-fach schnellere Multithread-Leistung als der M5 sowie fast 30 Prozent mehr Peak-GPU-Rechenleistung für KI-Anwendungen biete.

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Marktstart

Die neuen Mac-Modelle mit M6-Chip stehen kurz vor der Auslieferung. Laut ndtvprofit.com erscheinen Mac mini (mit M6 oder M5 Pro) und Mac Studio (mit M5 Max oder M5 Ultra) ab dem 22. September 2026. Der Mac mini soll in Indien ab 99.900 Rupien (16 GB/256 GB) und in den USA ab 899 US-Dollar erhältlich sein.

Die Geräte laufen ab Werk mit macOS 27 "Golden Gate", das laut einem Bericht von scoringnotes.com vom 14. September 2026 ausschließlich auf Apple Silicon läuft und die letzte Version mit Unterstützung für Rosetta 2 zur Ausführung von Intel-Apps sein wird.

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