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M5 Ultra Mac Studio: 36-Kern-CPU und 80-Kern-GPU ab Oktober

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 17:32 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apples M7 Ultra Mac Studio soll bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher bieten. Die 2-Nanometer-Technik ermöglicht enorme Leistungssprünge für KI und Video.

Apple M7 Ultra Mac Studio: 1,5 TB RAM für Profis geplant
Nahaufnahme eines futuristischen Apple Mac Studio mit beleuchteten Innenkomponenten, die fortschrittliche Computertechnik und Speichererweiterung darstellen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der nächste Hochleistungs-Mac könnte Profi-Arbeitsplätze revolutionieren – und das zu einem stolzen Preis.

Apple bereitet einen gewaltigen Sprung in der Arbeitsspeicher-Kapazität seiner High-End-Desktop-Computer vor. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, soll der künftige M7 Ultra Mac Studio mit bis zu 1,5 Terabyte RAM ausgestattet werden können. Das wäre eine Verdopplung gegenüber der bereits für die M5-Ultra-Generation erwarteten Speicherkapazität.

2-Nanometer-Technologie als Schlüssel

Die enorme Speichererweiterung wird durch Apples Umstellung auf einen 2-Nanometer-Fertigungsprozess für die M7-Chipserie ermöglicht. Dieser technologische Fortschritt verspricht erhebliche Leistungssteigerungen bei datenintensiven Aufgaben wie KI-Modelltraining oder hochauflösender Videobearbeitung.

Doch der Fortschritt hat seinen Preis: Branchenkenner schätzen den Aufpreis für die 1,5-TB-Konfiguration auf über 35.000 Euro gegenüber dem Basismodell. Hinzu kommt eine angespannte Marktlage: Die weltweite Speicherknappheit, angeheizt durch den KI-Boom, könnte die Verfügbarkeit des M7 Ultra beeinflussen.

Der Zeitplan sieht die Markteinführung des M7-basierten Mac Studio für 2028 vor. Zuvor sollen bereits ein 14-Zoll MacBook Pro (2027) und ein überarbeitetes MacBook Air (2028) mit M7-Chip erscheinen.

M5 Ultra kommt bereits im Oktober

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Bevor die M7-Ära anbricht, steht zunächst der M5 Ultra Mac Studio ins Haus – ein Launch wird bereits für Oktober 2026 erwartet. Das Gerät soll mit einer 36-Kern-CPU und einer 80-Kern-GPU antreten und eine sogenannte „Fusion“-Architektur nutzen, die zwei M5-Max-Chips kombiniert.

Der Arbeitsspeicher des M5 Ultra wird auf maximal 768 GB beziffert. Der Einstiegspreis liegt voraussichtlich bei rund 6.000 Euro, voll ausgestattete Modelle könnten die 10.000-Euro-Marke überschreiten. Allerdings könnten Lieferengpässe bei speziellen Speichermodulen die Auslieferung dieser Hochleistungsgeräte verzögern.

Roadmap: Apple überspringt M6-Generation

Apple scheint seine Chip-Strategie grundlegend zu überarbeiten. Statt wie bisher jede Generation mit Pro-, Max- und Ultra-Varianten zu bedienen, überspringt der Konzern offenbar die M6 Pro, Max und Ultra und springt direkt von der M5- zur M7-Serie. Lediglich der Basis-M6-Chip soll Ende 2026 in den Einstiegs-MacBook-Pro-Modellen debütieren.

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Parallel dazu arbeitet Apple an einer neuen Gerätekategorie: dem MacBook Ultra. Dieses Premium-Notebook, das Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheinen soll, wird voraussichtlich das erste Mac mit einem Tandem-OLED-Touchscreen, einem dünneren Gehäuse und optionaler Mobilfunkanbindung sein. Zunächst mit M5 Pro und M5 Max bestückt, soll es in der zweiten Jahreshälfte 2027 auf M7-Technologie umsteigen.

Während Apple an dieser Hardware-Transformation arbeitet, erweitern Cloud-Dienste bereits den Zugang zu leistungsstarken Mac-Chips. Erst kürzlich hat AWS in seinen US-Rechenzentren M3-Ultra-Mac-Studio-Instanzen mit 256 GB RAM gestartet – eine Konfiguration, die deutlich über den üblichen 96 GB der damaligen Basisversion liegt.

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