M5 Ultra: Apples neuer Chip mit 36 Kernen und 70-Milliarden-KI
31.05.2026 - 18:39:11 | boerse-global.deNeue Leaks enthüllen Details zum kommenden Apple-Chip – das Herzstück der KI-Offensive.
Kurz vor der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni sind technische Details zu Apples nächstem Flaggschiff-Prozessor durchgesickert. Der M5 Ultra soll mit einer radikal neuen Architektur vor allem bei der lokalen KI-Verarbeitung neue Maßstäbe setzen. Die Informationen zeichnen das Bild einer Workstation, die speziell für rechenintensive Anwendungen im professionellen Bereich konzipiert ist.
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36 Kerne und mehr als 80 GPU-Einheiten
Der M5 Ultra wird voraussichtlich mit einer 36-Kern-CPU und einer Grafikeinheit mit über 80 Kernen ausgestattet sein. Herzstück des Designs ist die UltraFusion-Technologie, bei der zwei M5-Max-Chips zu einem einzigen leistungsstarken Prozessor verbunden werden. Die interne Bandbreite soll dabei 800 GB/s übersteigen – einige Quellen sprechen sogar von mehr als 1 TB/s.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Neural Engine: Sie soll lokale KI-Modelle mit bis zu 70 Milliarden Parametern verarbeiten können. Zusammen mit bis zu 256 GB einheitlichem Arbeitsspeicher positioniert sich das neue Mac Studio als zentrale Hardware für das Apple-Intelligence-Ökosystem. Dieses Thema dürfte auf der WWDC eine Hauptrolle spielen, wenn Apple die nächsten Versionen von iOS 27 und macOS vorstellt.
Lieferengpässe drohen – Preis über 4.000 Euro
Der Einstiegspreis für das M5 Mac Studio wird voraussichtlich über 4.000 Euro liegen. Doch selbst wer bereit ist, diesen Betrag zu zahlen, könnte zunächst leer ausgehen. Branchenbeobachter verweisen auf eine globale Knappheit bei High-Bandwidth Memory (HBM). Der enorme Bedarf von Firmen wie Nvidia, Google und OpenAI hat die Produktionskapazitäten ausgereizt.
Apple soll bereits frühzeitig Produktionskapazitäten bei TSMC für die M5-Serie gesichert haben, um die Risiken zu minimieren. Aktuelle Marktbeobachtungen zeigen jedoch: Selbst die Vorgängergeneration ist vielerorts nicht mehr verfügbar. M4-Ultra-Konfigurationen mit 192 GB Speicher sind in Großbritannien, Australien und Teilen Europas bereits ausverkauft. Professionellen Anwendern wird geraten, direkt nach der offiziellen Ankündigung zuzuschlagen.
Mac Mini und MacBook Neo: Das gesamte Ökosystem wächst
Doch Apple rüstet nicht nur im High-End-Bereich auf. Der Mac Mini soll ebenfalls Updates erhalten – mit M5- und M5-Pro-Varianten, einer vergrößerten Basisspeicherkapazität von 512 GB und verbessertem Kühldesign.
Noch spektakulärer sind die Prognosen für das MacBook Neo: Der Analyst Ming-Chi Kuo berichtete am 29. Mai 2026 von einer Verdopplung der Auslieferungsprognosen – von 5 auf 10 Millionen Einheiten. Grund dafür ist die Integration von Sunny Optical als neuem Zulieferer für kompakte Kameramodule. Das Unternehmen soll künftig auch eine größere Rolle in der Apple-Lieferkette für mobile Geräte spielen, darunter die iPhone-18-Pro-Serie in der zweiten Jahreshälfte 2026.
iPad und faltbares iPhone: Was noch kommt
Neben dem Mac Studio stehen weitere Hardware-Updates für 2026 an. Ein überarbeitetes Einsteiger-iPad mit symmetrischen Bildschirmrändern und 8 GB RAM als Standard soll kommen, ebenso wie ein OLED-iPad Mini mit hoher Bildwiederholrate.
Für den Herbst halten sich hartnäckig die Gerüchte um ein faltbares iPhone, das intern auch als iPhone Ultra bezeichnet wird. Gehäusehersteller listen bereits Zubehör für ein Gerät mit einem 5,5-Zoll-Außendisplay und einem 7,8-Zoll-Innenschirm. Das faltbare Modell soll im September 2026 auf den Markt kommen – mit einem Preis von voraussichtlich über 2.000 Euro und einem A20-Prozessor, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird.
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